Montag, 3. September 2012

Innehalten



Ein Hoch auf unspektaktuläre Tage! 

Früher dachte ich, das Leben sei nur dann echt, wenn es drunter und drüber geht. Grosse Dramen, wie sie in Büchern und Filmen stehen, wollte ich erleben. Bis ich merkte, dass das nicht nur verdammt anstrengend ist, sondern meinem persönlichen Glück schliesslich überhaupt nicht zuträglich. Jederzeit mit dem Gefühl durch den Tag zu gehen, dass der zweite Schuh gleich fällt und die Welt (oder zumindest meine) endet? Auf dieses Gefühlskarussell kann ich heute gerne verzichten.

Lieber geniesse ich scheinbar normalen Tage, die mich mit ihrem Reichtum an kleinen wunderbaren Momenten verwöhnen. Am liebsten würde ich sie festhalten, dreimal hintereinander umarmen und küssen, weil sie mich tatsächlich glücklich machen auf eine Art und Weise, die mich vertrauen lässt, dass ich morgen und übermorgen auch noch glücklich sein werde - weil die guten Dinge hier sind, um zu bleiben.

Das ist nicht immer schlagzeilenwürdig und klanggewaltig. Das ist das allerbeste an diesen Tagen. Denn dadurch gehören sie nur mir (und meinen Lieben).




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Kommentare:

Priska hat gesagt…

umarm*

janine hat gesagt…

Ganz wundervolle, wahre, warme Worte!!! ...und unfassbar, wie man sich wiedererkennt!

Ich umarme auch, wenn ich darf;o)!
Allerliebst,
j.

Franziska hat gesagt…

Immer immer immer darfst du umarmen, liebe Janine! :) Ich drück zurück!