Freitag, 5. August 2011

In Gedanken



Manche Tage fühlen sich an wie Harz, das an einer Tanne hinunter rinnt, klebrig und zäh. Jeder Atemzug birgt zu wenig Sauerstoff oder vielleicht ist auch einfach nur das Gewicht auf der Brust zu gross. Das Loch im Bauch ist nicht zu füllen, jede Bewegung, jeder Gedanke ist Aufwand.

An solchen Tagen hilft nicht viel... nur Zeit, Geduld und Gottvertrauen, dass es wieder besser wird. Das ist der Moment, sich selber Mutter und Beschützer zu sein und sein schmerzendes, kleines Ich fest und innig zu umarmen.

Und auch wenn es nicht hilft, so schadet es sicherlich nicht, sich mit Kaffee für die Seele, Früchtevitaminen für Aug und Geist und einem leckeren Gericht fürs Wohlgefühl im Bauch zu verwöhnen. Und natürlich Schokolade - egal wieviel davon.


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Kommentare:

Notas de América hat gesagt…

es ist ein Tag zum Augenschliessen und vorstellen wie sich der Tau anfühlt der als Tropfen langsam anschwillt an der Spitze des hochschottmoorischen Halmes, und was er wohl fühlt im Moment, da er sich löst und fällt, jedenfalls freut er sich am Sonnenstrahl!

Franziska hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Franziska hat gesagt…

:) danke für den Gedanken!