Montag, 21. Mai 2012

Auf der Suche nach Inspiration

(Bild via Pinterest)


Ist es nicht immer wieder interessant, wie man sich aus einer langen Konversation genau die paar Augenblicke herauspicken kann, die einen an Vergangenes erinnern? Und dann zermartert man sich an diesen Momentaufnahmen sein Hirn und fragt sich, ob das nun die innere Stimme der Wahrheit ist oder die der Angst.

Wie einfach es ist, genau hier zu verharren mit seinen Gedanken, die sich jagen und der Ungewissheit, die nur hat, wer sich in sich selbst verschliesst.

Dabei könnte man ja seine Hand ausstrecken, seinen Mund auftun, sein Herz in seine Hände nehmen und aussprechen, was einen plagt. Wahrheit, was auch immer sie sein mag, ist nie so erdrückend, wie der Film noir im Kopfkino. Und oft genug ist es das, genau das und nur das - ein Film, der in Gedanken läuft, sich aufbläst, einen einnimmt und vergessen lässt, dass die Welt da draussen dabei doch manchmal voller Rosen und Vögel und guter Nachrichtten auf frischen Morgenwinden ist.

Sich zu öffnen und Hilfe beim Lösen des Gedankenätsels zu holen... eine gute Idee.




---------------------------

Sonntag, 20. Mai 2012

Wuff!



Sonntagnachmittag mit Blumenbesuch. Das Hundekind sagt wuff 
und bettet sich sein kleines Welpenkinn gemütlich auf meinen Bauch.

 
Schlafen & schmüüselen No.1 mit Paps. Inklusive Pfötchenhalten.




Schlafen & schmüüselen No.2. Diesmal mit Fffleur.



Schnipp schnapp - und schon sind die riesigen Grashalme entzweit. 
Hier können sogar die Kühe noch etwas lernen.


PS: Mehr Lilou gibts hier.


----------------------------

Samstag, 19. Mai 2012

Augenblicke


A little bit of this - a little bit of that

Blumen kaufen, die Nägel beim Umtopfen ruinieren, Wäsche waschen, den Mittag geniessen, eine fabulöse Einladung zu einem Hochzeitsfest, den Regenschirm spannen, in der Abendsonne spazieren, lachen im Yoga, vor lauter reden den Film vergessen, frische Beeren und Schokolade und eine saubere Wohnung. Das war mein Freitag. Und wie war euerer?



-------------------

Freitag, 18. Mai 2012

Kulinarisches



Morgens, mittags, abends und weils so lecker ist auch noch zwischendurch - meine neuste kulinarische Leidenschaft ist weiss, rot blau: Serviert mir frische Blaubeeren und Erdbeeren mit Sojajoghurt und ich bin im siebten Himmel!

Habt ihr derzeit auch eine kleine Obsession im Küchenschrank?





-------------------------------

Have a lovely day!

(Via Once Wed)




-------------------

Donnerstag, 17. Mai 2012

Showtime

 (Bild via Pinterest)


Meine Lieben, haltet euch am TV fest, Sherlock und Watson sind wieder unterwegs. Die BBC-Serie hat mich schon in ihrer ersten Season in Beschlag genommen und ich werde auch diesmal kein Date verpassen. Diesmal verliebt sich Sherlock (Benedict Cumberbatch) in eine Domina und der mysteriöse Moriati ist gurkt immer noch im Dunkeln herum...

Wer das Ganze in English sehen will (was ich nur unterstützen kann), lädt sich die Folgen herunter - alle anderen kennen jetzt ihr Abendprogramm! Die erste Folge startet heute Abend:

Ein Skandal in Belgravia um 20.15 Uhr auf ARD 







--------------------------------

Passt!



Summer Stripes

Das Wetter lädt einen nicht gerade zum Tragen luftiger Kleider ein - dafür haben meine Balkonpflänzchen letzte Nacht ein extra Mäntelchen gegen die eisheilige Kälte erhalten. Aber wenn, ja wenn es dann wieder einmal Richtung Sommer geht, zieh ich meine neuen Streifen an und lasse sie in einer lauen Brise flattern...

... und woher, mögt ihr euch fragen, hat sie dieses Wunderkleid her? Ihr werdets nicht glauben, aber es ist von Voegele!




-----------------------------

Mittwoch, 16. Mai 2012

Ohrmuschel

 




----------------------

Innehalten

(Bild via Pinterest)


Meine schlimmste Angst war immer, mein Herz hinter einer einsamen Mauer zu schützen, anstatt furchtlos zu leben. Lieber tausend mal auf die Fresse fallen, mich schürfen, schmerzen. Lieber tausend mal mich aufrappeln, die Stücke meines Traumes zusammensuchen, sie heilen, alleine weitergehen und wieder Hoffnung finden. Immer wieder Hoffnung finden, braucht Energie, braucht den Willen zu glauben, wo lauter Gegenbeweise der Vergangenheit einem ins Gesicht lachen und sagen: Gib auf. Versteck dich. Bleib alleine. Sei sicher.

Nun. Ich bin kein mutiger Mensch. Ich habe vor vielem Angst, ich mache mir andauernd Gedanken, hinterfrage und stehe mir vielleicht auch manchmal im Weg.

Aber eines habe ich immer gewusst, auch dann wenn ich nur noch hätte schreien können, weil es so weh tat und ich weg aus meiner Haut, aus diesem scheinbar ausweglosen Moment wollte: Ich wusste, dass ich die Hoffnung nicht aufgeben wollte, dass es besser wird, nein, dass es wunderbar werden wird. Irgendwo hinter der Biegung meines Weges, von dem ich nicht weiss, wo er hinführt.

Der Glaube, mein Glaube, an das Gute, an Wunder, an das Licht, die Liebe und den Schutz eines Gottes, der für mich immer da ist, auch wenn ich manchmal lange nicht mir ihm rede und ihn oft nicht verstehe... dieser Glaube hat mich nie verlassen. Ich habe ihn nie verlassen.

Ich brauche keine Beweise. Ich vertraue auf mein Gefühl, meinen Weg, und diese Hoffnung, die in mir brennt und mich das Gute sehen und feiern lässt, wo immer ich es finde. Ich vertraue darauf, dass dieses wundersame, wunderbare Leben ein grossartiges Abenteuer ist, das mich auffordert, der beste, vollste, echteste Mensch zu sein, den ich sein kann. Mit überfliessendem Herzen, offenem Geist und einer unerschöpflichen Sehnsucht, die mich nie stehen bleiben, sondern mich mein Zuhause im Unterwegssein finden lässt.



--------------------------------

Dienstag, 15. Mai 2012

Wort Schatz








------------------------

Unterwegs in Bali No. 20



Home away from Home

Das Praety Home Stay ist einer meiner Herzensorte in Bali. Dieses, mein erstes Heim in Ubud war so erfüllt von der herzlichen Gastfreundlichkeit der Praetys, ihrer Teilnahme und Führsorglichkeit, dem Duft des sorgsam gepflegten Blütenparadieses und des besten Frühstücks ever.

Mein Zimmernachbar wurde nach einer schmerzhaften Knöchelverstauchung schwubs auf den Rücksitz des Mopeds und gleich zum nächsten Balian, einem Balinesischen Heiler, verfrachtet, wo Kukruma und ein bisschen Magie ihr Wunder taten. Ich durfte fein ausstaffiert mit zur Tempelzermonie, lernte in der Küche die leckeren Banana Pancakes zuzubereiten, sowie bei der spontanen Einladung zum Mädelsnachtessen, mit welcher Hand es höflich ist, zu essen (der Linken) und was es bedeutet, heutzutage eine junge Frau in Bali zu sein.

So einfach wie es auch sein mochte, so speziell die Freundschaft mit Fritz der Kakerlake sich gestaltete... hier war ich zuhause und hierhin würde ich jederzeit wieder gehen, nein, WERDE ich wieder gehen, wenn mich mein Weg das nächste mal auf die Wunderinsel verschlägt.













PS: Mehr Bali gibts hier.




---------------------------------

Montag, 14. Mai 2012

Ohrmuschel

 
 (Merci für den Musiktipp, Rolf)




-----------------------

Glück ist...



... beim grössten Regenwetter in bester Gesellschaft durch grüne Hügellandschaften zu stapfen, reden, schweigen, geniessen, während sich die Tropfenschleier wie ein Umhang um Schulter und Haupt legen. Ach, welch herrliches Mistwetter!

... sich von einer unverschämt süssen Welpengang überfallen und an den Stiefeln beknabbern zu lassen, bis ein Loch drin ist - das erste Opfer der künftigen Hundemama. Dahinzuschmelzen, wenn das Welpenbaby einem sein kleines Faltenkinn an die Schulter schmiegt und träumerisch vor sich hinblinzelt.

... dabei völlig das Fotografieren zu vergessen und deshalb ein Kochbuchbild von Schoggimeringues zu zeigen, die zusammen mit frischen Erdbeeren das Tüpfli auf dem i eines glücklichen Wochenendes dieses Berner Meitschis hier sind.



----------------------------------------

Sonntag, 13. Mai 2012

Augenblicke



Danke Sonntag

Uh la la la Bomba - Erdnussglacé mit Schokostückchen und Honig-Sesam-Joghurteis
in der Gelateria di Berna und zwei Cappuchinos vom Sattler (zwei, weil das erste
beim wagemutigen Türeöffnen mit vollen Händen mit einem Knall auf dem Boden
landete *ups*).


Hoch die Tassen, hoch die Schuh, heut ist Sonntag, heut ist Ruh
(und ein Spaziergang mit zwei meiner Lieblingslänggassmeitschis).


Gemütliche Zweisamkeit mit der NZZ am Sonntag.


Ein Sonnenbad fürs Zitronenbäumchen. Bis nach den Eisheiligen 
wohnts noch an der sicheren Wärme im Wohnzimmer.






-------------------------------

Ohrmuschel





---------------------