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Samstag, 11. Mai 2013

Innehalten




Dies ist eine Liebeserklärung an meine allerbeste Freundin auf der ganzen Welt, Priska. 

Wir kennen uns seit immer und haben uns seit her immer wieder neu kennen gelernt: Die Teenager in der Theatergruppe des Gymnasiums, die davon träumten, die Bühnen dieser Welt zu erobern. Die verlorenen jungen Frauen voller Träume im Kopf und Jungenschmerz im Herz, stundenlang übers Leben und die Liebe diskutierend. Unsere erste Wohnung, ein so grosser Schritt in unser erwachsen werdendes Leben. Die Entwicklung selbstbewussten Frauen, die im Leben stehen. Jede für sich haben wir uns bei aller Verschiedenheit immer wieder gefunden - werden wir uns hoffentlich ein Leben lang immer wieder finden.

Diese Verbundenheit, die nächtelangen Gespräche über alles, ehrlich, lachend, Glacé essend auf dem Balkon, dem Küchenboden, in irgendwelchen Bars von Bern. Es gibt keinen Menschen auf dieser Welt, der mich besser kennt.

Und auch wenn nun verschiedene Städte, Lieblingsmenschen und Karrieren einen guten Teil unseres Lebens einnehmen, so macht das gar nichts. Wir sind immer nur eine SMS, ein Telefonanruf, ein Gedanke, eine Zugfahrt voneinander entfernt.

Merci, dass es dich gibt liebste Schwester der Nacht.

PS: Diese Bilder haben wir in einem der vielen Pärke aufgenommen, die ich in Winterthur so liebe.


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Montag, 25. Februar 2013

Innehalten


Die Zeit. 
Meine Zeit füllt sich mit Arbeit, die ich liebe, Menschen, die ich liebe und Schlaf, den ich auch liebe. Es gibt so viele Momente zum Umarmen - viele will ich mit euch teilen, ein paar behalte ich ganz für mich. Doch komme ich weder zum Erzählen, noch dazu, still in mich zu schweigen. Die Zeit für meinen kleinen Raum hier, schweift an mir vorbei, ohne bei mir anzuhalten. Und so kommt es, dass ich hier seit einer Woche verschwunden bin und sich langsam eine feine Staubschicht auf Posts und Links legt. Bis ich einen neuen Rhytmus gefunden habe, will ich nicht versprechen, was ich nicht halten kann. Nur dies: Ich mag diesen Ort hier und die Möglichkeiten, meine kleinen Geschichten zu erzählen, viel zu sehr, um nicht zurückzukommen. Ich hoffe, euch geht es gleich.



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Donnerstag, 10. Januar 2013

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chrächz schnief hust seufz
Voilà. Eine virale Angina UND eine Erkältung sorgen dafür, dass ich derzeit Vollzeitferien in Bettanien verbringe.Zusammen mit einer Familienpackung Nastücher, literweise Salbei- und Kamillentee und ab und zu einem Snack, wenn ich nicht gerade zu erschöpft bin.

Mann, ich habe ganz vergessen, wie es sich anfühlt, 17 Stunden pro Tag zu schlafen wenn man so richtig richtig krank ist - aber genau das ist die beste Medizin (Schlaf und Geduld - im Moment versuche ich es vor allem mit ersterem und versuche, die Geduld mit alten Food Shows von Nigella Lawson und Jamie Oliver bei Laune zu halten).

Anyway, hier ein paar vegane Leckereien (weder von Nigella noch Jamie) aus dem Krankenbett...


Glutenfreier Vollkorntoast mit frischer Avocado, Limette und Avajar.
In bester Gesellschaft dank des kleinen Äpfelchens! 
Heisse dunkle Schokolade von Dolfin mit aufgeschäumter Sojareismilch.
Frische Erbsen, Rüebli und Udonnudeln (alles aus dem Tiefkühler und in Minuten essbereit).
Zimtporrige mit einem Aprikosensojajoghurt und frischer Banane.




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Donnerstag, 3. Januar 2013

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 (Bild via Pinterest)


Buongiorno 2013!

Ups, es ist schon der 3. Januar?! Hallo ihr Lieben...verzeiht ihr mir die kleine Funkstille?

Ich habe mich die letzten Tage glorios treiben und die Seele baumeln lassen. Keine Gedanken an Dinge, die ich tun muss, an zu beantwortende Korrespondenz, keine Pläne, kein Ehrgeiz, kein Programm. Nur ich, Miss Marple, mein Lieblingsmensch und Silvester* mit Freunden in einem wuuuuuunderschönen Chalet im Berner Oberland. Voilà.

Sie hat gut getan, die kleine Auszeit von meinem Erwachsenenleben, meinen Plänen und der Welt. Jetzt habe ich wieder grosse Lust, mich mitten in die Dinge zu werfen, meine Arbeit bei Tibits zu beginnen, eine fabulöse Wohnung in Winterthur zu finden, meine kleine Ecke hier mit schönen Geschichten, Momenten und Dingen für euch (und mich) zu füllen und nicht zuletzt dieses wunderbare Leben, das ich vom Himmel geschenkt erhalten habe, jeden Tag zu geniessen - mit meinen Liebsten und allen, die meinen Weg kreuzen.

Auf ein grossartiges 2013!



*Und morgen gibts den Beweis, dass ich Holz hacken kann wie ein Profi #hüstel


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Montag, 3. Dezember 2012

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Ahh... schon wieder Montag!
Ich schlage vor, ihr packt euch einen lieben Menschen und stattet dem neuen Berner Altstadtcafé Bonbec an der Rathausgasse 18 einen kleinen Besuch ab. Die Milchkaffees sind gross, die Gipfeli butterig und die Rolls genau der richtige Komfortfood für kaltnasses Winterwetter. Ausserdem gibt es hier Scones und somit die Möglichkeit, ein bisserl England zu spielen!


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Mittwoch, 31. Oktober 2012

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 1 Familienfest, 4 Erkenntnisse = alle guten Dinge sind 5

So sieht es aus, wenn meine Mutti sich dessertmässig ins Zeug legt, unterstützt von der lieben weiblichen Verwandtschaft, zur Feier ihres 60. Geburtstags. Und diese vier Dinge habe ich letzten Sonntag gelernt:

1. Manche Dinge ändern sich nie. Meine Mutter wird immer immer immer zuviel kochen und backen. Weil alles andere nicht ihrem grosszügigen Geist (und ihrer Emmentaler Herkunft) entsprechen würde. Und ich bin ihr in dieser Hinsicht nicht so unähnlich.

2. Der beste Job an einem Familenfest ist definitiv die Rolle der Bediensteten! Die Zeit fliegt beim Servieren, Organisieren und Aufräumen nur so dahin. Und am Ende sind alle stolz auf die "Kinder". Brüderchen und ich haben dafür definitiv goldenen Sterne eingeheimst.

3. Wer fürs Dessert noch Platz im Bauch haben will, darf unter KEINEN Umständen von Mutterns legendärem Kartoffelsalat nachschöpfen. Meine Güte, da bin ich nun 30 geworden und habs immer noch nicht gelernt!

4. Den Lieblingsmenschen kurzerhand aus- (und zu einem kleinen Familienbrunch zu einem späteren Zeitpunkt einzu-) laden, war etwas vom beziehungstechnisch klügsten, was ich vielleicht je getan habe. Verwandenfeste* haben jeweils eine ganz eigene Stimmung und Dynamik. Da kommt sich der Neuling meist vor, wie ein Showpony, das im Kreis vorgeführt und von allen beglotzt wird. Ist es nicht die schönere Art, ich habe dich lieb, zu sagen, indem man seinem Lieblingsmenschen das erspart, als dass er sich deswegen für einen durch so einen Tag bemüht**?!



* "Familienschläuche" wie wir sie in der Schweiz liebevoll nennen... 
** Was er übrigens getan hätte. Meine Familie und ich sind immer noch in Hochachtung ;).
 

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Mittwoch, 3. Oktober 2012

Innehalten



Es ist Herbst und die Abende leuchten vorm Eindunkeln 
nun einen kostbaren Moment lang violett-golden.








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Sonntag, 30. September 2012

Innehalten

 (Bild via Listal)


I've always been a little different anyway.
I never quite fit in
at least from my own perspective,
you know. 
Goldie Hawn



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Montag, 3. September 2012

Innehalten



Ein Hoch auf unspektaktuläre Tage! 

Früher dachte ich, das Leben sei nur dann echt, wenn es drunter und drüber geht. Grosse Dramen, wie sie in Büchern und Filmen stehen, wollte ich erleben. Bis ich merkte, dass das nicht nur verdammt anstrengend ist, sondern meinem persönlichen Glück schliesslich überhaupt nicht zuträglich. Jederzeit mit dem Gefühl durch den Tag zu gehen, dass der zweite Schuh gleich fällt und die Welt (oder zumindest meine) endet? Auf dieses Gefühlskarussell kann ich heute gerne verzichten.

Lieber geniesse ich scheinbar normalen Tage, die mich mit ihrem Reichtum an kleinen wunderbaren Momenten verwöhnen. Am liebsten würde ich sie festhalten, dreimal hintereinander umarmen und küssen, weil sie mich tatsächlich glücklich machen auf eine Art und Weise, die mich vertrauen lässt, dass ich morgen und übermorgen auch noch glücklich sein werde - weil die guten Dinge hier sind, um zu bleiben.

Das ist nicht immer schlagzeilenwürdig und klanggewaltig. Das ist das allerbeste an diesen Tagen. Denn dadurch gehören sie nur mir (und meinen Lieben).




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Sonntag, 19. August 2012

Innehalten



Spieglein Spieglein...

Meine beste Freundin hat mir vor kurzem von dieser Übung erzählt, ihr kennt sie bestimmt auch alle: Man steht vor einen Spiegel, nimmt sich Zeit, sich wirklich, wirklich zu sehen und offenbart sich selbst, was man alles wunderschön an sich findet.

Wer von euch hat das jemals gemacht, wirklich gemacht, nicht mit einem halben Augenrollen und etwas peinlich berührtem Gefühl in der Brust? Klar, es gibt immer wieder Momente, wo man sich einen Augenblick lang toll findet. Doch sich so richtig zu akzeptieren, anzunehmen und sich lieb zu gewinnen, dauert länger als nur einen Augenblick und funktioniert nur, wenn man alle Peinlichkeit fallen lässt und zulässt, ganz sich zu sein.

Ich war bis jetzt noch nicht so weit, diese Übung wirklich durchzuziehen, ohne Wenn und Aber. Weder für mich selbst, geschweige denn vor (und mit) jemandem anderen. Es gibt immer noch Ecken und Kanten und dunkle Schatten denen ich lieber ausweiche, mit den Augen rolle. Aber ich bin daran, diesen Weg wahrer Intimität und Selbstliebe zu gehen (Seitenschritte und Verschnaufpausen inklusive). Ich will dorthin, Weg und Ziel. Ihr auch?


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Freitag, 17. August 2012

Innehalten






Angels of Mercy

Most people don't know 
that there are angels 
whose only job it is 
to make sure 
you don't get too comfortable 
& and fall asleep 
& miss your life. 






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Samstag, 4. August 2012

Innehalten







Motherhood can have ups and downs. Beautiful, exhausting, hilarious, frustrating, magical, overwhelming. When Toby was a newborn, I would joke to Alex that new motherhood was like traveling abroad. You're tired and jetlagged, and you haven't showered and you're sort of sticky, but then you look around and the world is beautiful and otherworldly and you're glad you came. 





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Freitag, 6. Juli 2012

Innehalten



Franziska & die 30ig

Meine Lieben, seit heute Morgen um sechs oder so bin ich 30 Jahre alt. Ein Meilenstein - auch in unseren aufgebrochenen Strukturen von heute noch! Wie es ist, 30ig zu sein, kann ich euch hier aber noch nicht gestehen, zu frisch und unspektakulär sind die ersten Stunden verlaufen. Ausserdem habe ich zu tun, Kuchen backen und salzige Gluschtereien für mein kleines grosses Fest heute Abend. Die Outfitfrage steht noch aus und mein Schönwettertanz will auch noch geübt sein. Lasst euch also hiermit kurz umarmen und die Plauderei über den Platz im Leben auf später verschieben (mit einem Stück Kuchen, den ich für euch backe?)...

...das bin übrigens ich vor 29 Jahren. Strahlemädchen, Honigkuchenpferdchen, definitiv!  


 
 Ps: Seifenblasen mag ich heute noch genaus so gerne wie damals. Smiles.



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Freitag, 29. Juni 2012

Innehalten








Above all, 
be the heroine of your life, 
not the victim. 

Nora Ephron





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Mittwoch, 13. Juni 2012

Samstag, 9. Juni 2012

Wort Schatz




"If I fell in love with you - what would you do about it?" 
"Anything ... everything." 






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Dienstag, 29. Mai 2012

Innehalten

 

Visueller Wasserzauber oder bewegter Rohrschach Test? Auf jedenfall genau richtig, um sich eine Kaffeepause lang dorthin zu wünschen, wo es sich so anfühlt, wie es hier aussieht....




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Montag, 21. Mai 2012

Mittwoch, 16. Mai 2012

Innehalten

(Bild via Pinterest)


Meine schlimmste Angst war immer, mein Herz hinter einer einsamen Mauer zu schützen, anstatt furchtlos zu leben. Lieber tausend mal auf die Fresse fallen, mich schürfen, schmerzen. Lieber tausend mal mich aufrappeln, die Stücke meines Traumes zusammensuchen, sie heilen, alleine weitergehen und wieder Hoffnung finden. Immer wieder Hoffnung finden, braucht Energie, braucht den Willen zu glauben, wo lauter Gegenbeweise der Vergangenheit einem ins Gesicht lachen und sagen: Gib auf. Versteck dich. Bleib alleine. Sei sicher.

Nun. Ich bin kein mutiger Mensch. Ich habe vor vielem Angst, ich mache mir andauernd Gedanken, hinterfrage und stehe mir vielleicht auch manchmal im Weg.

Aber eines habe ich immer gewusst, auch dann wenn ich nur noch hätte schreien können, weil es so weh tat und ich weg aus meiner Haut, aus diesem scheinbar ausweglosen Moment wollte: Ich wusste, dass ich die Hoffnung nicht aufgeben wollte, dass es besser wird, nein, dass es wunderbar werden wird. Irgendwo hinter der Biegung meines Weges, von dem ich nicht weiss, wo er hinführt.

Der Glaube, mein Glaube, an das Gute, an Wunder, an das Licht, die Liebe und den Schutz eines Gottes, der für mich immer da ist, auch wenn ich manchmal lange nicht mir ihm rede und ihn oft nicht verstehe... dieser Glaube hat mich nie verlassen. Ich habe ihn nie verlassen.

Ich brauche keine Beweise. Ich vertraue auf mein Gefühl, meinen Weg, und diese Hoffnung, die in mir brennt und mich das Gute sehen und feiern lässt, wo immer ich es finde. Ich vertraue darauf, dass dieses wundersame, wunderbare Leben ein grossartiges Abenteuer ist, das mich auffordert, der beste, vollste, echteste Mensch zu sein, den ich sein kann. Mit überfliessendem Herzen, offenem Geist und einer unerschöpflichen Sehnsucht, die mich nie stehen bleiben, sondern mich mein Zuhause im Unterwegssein finden lässt.



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Samstag, 5. Mai 2012

Innehalten



Ahhh... die Frühlingsluft abends ist etwas vom Schönsten, was die Welt zu bieten hat. All die Blumen und Blütendüfte machen einen trunken mit ihrem Parfüm. Und es ist ein leichtes, sich auf seinem Abendspaziergang einfach kreuz und quer den Düften nach durchs Quartier leiten zu lassen (am schönsten aber nicht am sichersten ists mit geschlossenen Augen).

Der König aller Frühlingsabenddüfte ist jedoch der Flieder. Er riecht für mich nach Versprechen und Theater. Denn während der Schulzeit liefen die Vorführungen der jährlichen Theaterproduktion immer im Mai zu blühendem Flieder. Duft und Erlebnis - auf immer für mich verbunden. Und sogar meine Mutter, die meiner Theaterader immer mehr als nur skeptisch gegenüberstand, sagte auch Jahre später noch, "es riecht nach Theater", wenn sich violetter Flieder in unsere Nasen schlich.








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