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Mittwoch, 26. September 2012

Wort Schatz

 (via Ignite light)


The Pool of Tears
from the Night Circus


The sign outside this tent is accompanied by a small box full of smooth black stones. The text instructs you to take one with you as you enter.
Inside, the tent is dark, the ceiling covered with open black umbrellas, the curving handles hanging down like icicles.
In the center of the room there is a pool. A pond enclosed within a black stone wall that is surrounded by white gravel.
The air carries the salty tinge of the ocean.
You walk over to the edge to look inside. The gravel crunches beneath your feet.
It is shallow, but it is glowing. A shimmering, shifting light cascades up through the surface of the water.
A soft radiance, enough to illuminate the pool and the stones that sit at the bottom. Hundreds of stones, each identical to the one you hold in your hand.
The light beneath filthers through the spaces between the stones.
Reflections ripple around the room, making it appear as though the entire tent is underwater.
You sit on the wall, turning your black stone over and over in your fingers.
The stillness of the tent becomes a quiet melancholy.
Memories begin to creep forward from hidden corners of your mind. Passing disappointments. Lost chances and lost causes. Heartbreaks and pain and desolate, horrible loneliness.
Sorrows you thought long forgotten mingle with still-fresh wounds.
The stone feels heavier in your hand.
When you drop it in the pool to join the rest of the stones, you feel lighter. As though you have released something more than a smooth polished piece of rock.

Erin Morgenstern


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Samstag, 11. August 2012

Wort Schatz



PS: Kurz nach diesem Zitat ist mir das Buch in seinem Rosamunde-Pilcher-trifft-auf-Amélie-Gehabe ziemlich auf den Geist gegangen und ich habs kurzerhand im Busbahnhof von Chania liegengelassen. Diese Worte aber treffen, 
zumindest für mich, so was von in die Mitte! Blumen...

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Freitag, 27. April 2012

Freitag, 8. April 2011

Augenblicke

(Bild via we heart it)



"Also grollte ich der Welt und ihrer Dummheit. Im Radio wurde eine Jazz-Jamsession aus Tokio übertragen. Genau in dem Moment, als ich die Tortilla erfolgreich wendete, fing das Publikum an zu applaudieren.
Ich verbeugte mich mehrfach in der leeren Küche und widmete mich
wieder meinem Essen."


Aus Francesc Miralles 
"Samuel und die Liebe zu den kleinen Dingen"



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Montag, 27. Dezember 2010

Augenblicke

(Bild via We heart it)


Hier ein Kapitel aus meinem neuen Lieblingsbuch - heute erst erhalten und schon bis Seite 30 in die Kategorie der "Niemals-weggeben-Bücher" gestiegen...



awhile, adv. eine Weile, Adv./f.

Mir gefällt dieses Unpräzise an Wörtern, die sich mit
Zeit beschäftigen.
Es dauerte eine Weile, bis er zurückkam - das können
Minuten oder Stunden, Tage oder Jahre sein.
Inzwischen fällt es mir leicht, zu sagen, dass
es eine Weile dauerte, bis ich es wusste. Genauer
könnte ich es nicht ausdrücken. Sicher, es gab ganz
konkrete Augenblicke, in denen ich es wusste.
Augenblicke, in denen ich das Gefühl hatte, oh, das
könnte passen. Aber der Augenblick, in dem ich von
einer Hoffnung, die sich noch bestätigen musste,
umschwenkte zu einer Gewissheit, die sich immer
wieder herausfordern lassen musste? Den könnte
ich nicht genau festlegen.
Vielleicht ist er nie eingetreten. Vielleicht trat er
ein, während ich schlief. Aber höchstwahrscheinlich
gibt es gar keinen bestimmten Augenblick. Es gibt
nur die stetige Anhäufung von eine Weile.


[das] Wörterbuch der Liebenden {Roman}

David Levithan


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