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Freitag, 8. Juni 2012

Herzenssache



All the world's a stage

Wie klein doch die Vorstellungskraft des menschlichen Hirns sein kann. Da leben wir in die Tage hinein und machen uns tausend Gedanken über unsere Zukunft. Wir denken in logischen Schritten und errechnen uns die Wahrscheinlichkeit von Möglichkeiten. Wir sagen uns, das und das wird sowieso nie passieren. Wir überlegen uns, was passieren muss, damit sich unsere Wünsche erfüllen.

Und dabei vergessen wir, wie so oft, dass wir keine Ahnung haben. Keinen blassen Schimmer von all den Zusammenhängen und Ebenen auf denen wir alle mit dieser Welt, miteinander, verbunden sind, ein Gewebe, das in ständigem Fluss ist, agiert, reagiert, kreiert. Wir sehen, was wir sehen. Wir denken, was wir denken. Doch obwohl wir mit unserem Denken, Handeln, Fühlen grosse Auswirkungen schaffen, sehen wir nicht genug, um auch nur eine annehmbare Vorstellung davon zu haben, was das Leben für uns bereit hält.

Wie da eine kleine Bernerin mit grossem Herz an einen falschen Mann gerät, verraten wird und just in diesem Moment den Mut findet, vor der Nation ganz zu sich zu stehen. Wie gut das tut, in ihrer Mitte zu ruhen, wie sie sehr sie das austrahlt und wie genau dadurch in einem anderen Teil der Schweiz ein wunderbarer Mann dazu veranlasst wird, ihr einen Brief zu schreiben. Wer hätte das schon wissen können, wer weiss schon, wie es weitergeht.

Erlauben wir uns doch, jederzeit an Wunder zu glauben und für sie bereit zu sein. Lassen wir uns nicht von unserern eigenen beschränkten Möglichkeiten zurückhalten, Wege und Weisen zu finden, die weder logisch, noch möglich, noch vorsehbar scheinen - aber die das Leben zum Abenteuer machen, und uns zu Hauptdarstellern unserer eigenen fabelhaften Geschichte.


To be continued...


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Mittwoch, 16. Mai 2012

Innehalten

(Bild via Pinterest)


Meine schlimmste Angst war immer, mein Herz hinter einer einsamen Mauer zu schützen, anstatt furchtlos zu leben. Lieber tausend mal auf die Fresse fallen, mich schürfen, schmerzen. Lieber tausend mal mich aufrappeln, die Stücke meines Traumes zusammensuchen, sie heilen, alleine weitergehen und wieder Hoffnung finden. Immer wieder Hoffnung finden, braucht Energie, braucht den Willen zu glauben, wo lauter Gegenbeweise der Vergangenheit einem ins Gesicht lachen und sagen: Gib auf. Versteck dich. Bleib alleine. Sei sicher.

Nun. Ich bin kein mutiger Mensch. Ich habe vor vielem Angst, ich mache mir andauernd Gedanken, hinterfrage und stehe mir vielleicht auch manchmal im Weg.

Aber eines habe ich immer gewusst, auch dann wenn ich nur noch hätte schreien können, weil es so weh tat und ich weg aus meiner Haut, aus diesem scheinbar ausweglosen Moment wollte: Ich wusste, dass ich die Hoffnung nicht aufgeben wollte, dass es besser wird, nein, dass es wunderbar werden wird. Irgendwo hinter der Biegung meines Weges, von dem ich nicht weiss, wo er hinführt.

Der Glaube, mein Glaube, an das Gute, an Wunder, an das Licht, die Liebe und den Schutz eines Gottes, der für mich immer da ist, auch wenn ich manchmal lange nicht mir ihm rede und ihn oft nicht verstehe... dieser Glaube hat mich nie verlassen. Ich habe ihn nie verlassen.

Ich brauche keine Beweise. Ich vertraue auf mein Gefühl, meinen Weg, und diese Hoffnung, die in mir brennt und mich das Gute sehen und feiern lässt, wo immer ich es finde. Ich vertraue darauf, dass dieses wundersame, wunderbare Leben ein grossartiges Abenteuer ist, das mich auffordert, der beste, vollste, echteste Mensch zu sein, den ich sein kann. Mit überfliessendem Herzen, offenem Geist und einer unerschöpflichen Sehnsucht, die mich nie stehen bleiben, sondern mich mein Zuhause im Unterwegssein finden lässt.



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Donnerstag, 12. April 2012

Unterwegs in Bali No. 7

Mit meiner Gastfamilie nach der Zeremonie.


Tempelbesuch auf der Insel der Götter

Bali ist die Insel der Götter - mit mehr Tempeln als Menschen, unzähligen Zeremonien und einem Alltag, dessen Handlungen durchtränkt von Ritualen, Gaben und Glauben sind. Der Duft von geistreinigenden Räucherstäbchen liegt permanent in der Luft und kleine Gaben finden sich überall, Vor den Häusern, auf Leitungsrohren, Motoren und Ladeneingängen halten sie Böses fern und bitten um Glück und gutes Gelingen.

Nun sind die Balinesen bestimmt keine Heiligen, es menschelt auch hier gewaltig, das Kastensystem ist in vollem Gange und ohne mit der Wimper zu zucken werden Touristen geldtechnisch übers Nest gezogen... es wäre falsch diese Insel mit einer rosa Brille auf der Nase zu verklären, aber ist ist doch schön, eine Weile an einem Ort zu verweilen, der sich mit vollem Herzen für ein Leben mit Glauben entschieden hat, in dem die Tempel voller Leben sind und man glauben darf, ohne sich erklären zu müssen.

Ein Alltag, in dem es mehr Dankbarkeit und weniger Ego gibt? Das ist ein Alltag, der sich harmonischer lebt, Religion hin oder her.



PS: Mehr Bali gibts hier.


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Freitag, 3. Februar 2012

Gedankenreise






Still, what I want in my life
is to be willing
to be dazzled –
to cast aside the weight of facts

and maybe even
to float a little
above this difficult world.
I want to believe I am looking

into the white fire of a great mystery.
I want to believe that the imperfections are nothing –
that the light is everything… And I do.

— from The Ponds by Mary Oliver



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Mittwoch, 28. Dezember 2011

Innehalten






Long before you were conceived by your parents, you were conceived
in the mind of God. He thought of you first. 


Rick Warren





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Samstag, 24. Dezember 2011

Innehalten






Written on Christmas Eve, 1513

I salute you. I am your friend, and my love for you goes deep.
There is nothing I can give you which you have not. But there is much,
very much, that, while I cannot give it, you can take. No heaven can
come to us unless our hearts find rest in it today. Take heaven!
No peace lies in the future which is not hidden in this present little instant.
Take peace! The gloom of the world is but a shadow. Behind it, yet within
our reach, is joy. There is radiance and glory in darkness, could we but see.
And to see, we have only to look. I beseech you to look!

Life is so generous a giver. But we, judging its gifts by their covering,
cast them away as ugly or heavy or hard. Remove the covering, and you
will find beneath it a living splendor, woven of love by wisdom, with power.
Welcome it, grasp it, and you touch the angel's hand that brings it to you.
Everything we call a trial, a sorrow or a duty, believe me, that angel's hand is there.
The gift is there and the wonder of an overshadowing presence. Your joys, too,
be not content with them as joys. They, too, conceal diviner gifts.

Life is so full of meaning and purpose, so full of beauty beneath its covering,
that you will find earth but cloaks your heaven. Courage then to claim it; that is all!
But courage you have, and the knowledge that we are pilgrims together,
wending through unknown country home.

And so, at this time, I greet you, not quite as the world sends greetings,
but with profound esteem and with the prayer that for you, now and
forever, the day breaks and shadows flee away.



~ Fra Giovanni





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Montag, 3. Oktober 2011

Auf der Suche nach Inspiration





Und vergiss nicht zu träumen, dir eine Welt vorzustellen, in der die Liebe mehr Platz hat, in der die Hoffnung nicht aufhört und der Friede die ganz tiefe Sehnsucht aller Menschen ist. 
 
Dass du träumen kannst, ist eine Gabe. Deine Energie wartet darauf, vor deine Träume gespannt zu werden. Setz dich ein für das, was du glaubst. So wie du deine Nachtträume bist, so bist du auch deine Wachträume. 

Niemand träumt wie du, und niemand verwirklicht deine Träume so wie du.

Ulrich Schaffer




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Sonntag, 24. April 2011

Auf der Suche nach Inspiration...




Wer nicht an Wunder glaubt, der ist kein Realist.

~Ben Gurion




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