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Dienstag, 17. Juli 2012

Kulinarisches



Balistyle Brunch

Wieviel dieses Jahr passiert... die Hälfte davon ist bereits Vergangenheit und die Erinnerungen an Erlebtes füllen mein mentales Album Seite um Seite mit Gerüchen, Klängen, Konversationen, Momenten und Gefühlen.

Und während die letzten in Bali willkommen geheissenen Sommersprossen sich nun der Berner Sommersonne erfreuen, war es dringend Zeit, ein kleines Balirevival zu feiern. Natürlich mit leckeren Banana Pancakes und kühlem Papaya Juice*. Ahhh, tut das gut.


* Einfach zwei kleine Papaya schälen, entkernen und pürieren, mit kühlem Wasser verdünnen, Zitronenschnitzen garnieren und geniessen. Hmmm...


PS: Ist der Wiesenblumenstrauss im ersten Bild nicht einfach unglaublich fabulös?! Merci fürs Pflücken, liebe Freunde!



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Dienstag, 15. Mai 2012

Unterwegs in Bali No. 20



Home away from Home

Das Praety Home Stay ist einer meiner Herzensorte in Bali. Dieses, mein erstes Heim in Ubud war so erfüllt von der herzlichen Gastfreundlichkeit der Praetys, ihrer Teilnahme und Führsorglichkeit, dem Duft des sorgsam gepflegten Blütenparadieses und des besten Frühstücks ever.

Mein Zimmernachbar wurde nach einer schmerzhaften Knöchelverstauchung schwubs auf den Rücksitz des Mopeds und gleich zum nächsten Balian, einem Balinesischen Heiler, verfrachtet, wo Kukruma und ein bisschen Magie ihr Wunder taten. Ich durfte fein ausstaffiert mit zur Tempelzermonie, lernte in der Küche die leckeren Banana Pancakes zuzubereiten, sowie bei der spontanen Einladung zum Mädelsnachtessen, mit welcher Hand es höflich ist, zu essen (der Linken) und was es bedeutet, heutzutage eine junge Frau in Bali zu sein.

So einfach wie es auch sein mochte, so speziell die Freundschaft mit Fritz der Kakerlake sich gestaltete... hier war ich zuhause und hierhin würde ich jederzeit wieder gehen, nein, WERDE ich wieder gehen, wenn mich mein Weg das nächste mal auf die Wunderinsel verschlägt.













PS: Mehr Bali gibts hier.




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Freitag, 11. Mai 2012

Unterwegs in Bali No. 19



Freilaufhühner erhalten in Bali eine ganz neue Bedeutung. Sie sind überall, ÜBERALL! Bei diesem schönen Wetter halte ich es wie Gerhard der Gockel, ich ziehe mir die schönsten Federn über und mache mich auf einen Sonnenspaziergang mit leichter Verpflegung und Windowshopping...



PS: Mehr Bali gibts hier.



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Dienstag, 1. Mai 2012

Unterwegs in Bali No. 18



Das Yogadessert

Yogamenschen sind manchmal schon komische Vögel - in der Art ihrer abgehobenen Weltansicht und wie sie leicht ätherisch über dem Boden der normalen Menschheit zu schweben scheinen. Das weiss ich nicht zuletzt weil, ich gebs ja zu, ich im Café von Ubuds berühmtesten Yogastudios, der Yoga Barn, sass, links und rechts genüsslich die Ohren spitzte und mein Grinsen hinterm Rosenlassi versteckte, während ich den Konversationen rund um mich lauschte...

Karmatechnisch mag mir das keine goldenen Sterne eingetragen haben, dafür ist mir jetzt klar, dass aus mir wohl nie ein Bilderbuchyogi wird. Ich bin zu gerne Genussmensch in allen Dingen und würde den Guruslang sowieso nie so toll hinkriegen, wie manche meiner Tischnachbarn. Die zudem völlig in ihrem Salätchen aufgingen, während ich ja nicht nur einen Lassi, sondern auch noch ein tolles Stück Torte vor mir stehen hatte *hüstel*. Dafür weiss ich nun, wie unglaublichatemberaubendindiekniegehendgut Raw Cheesecake ist. Nun denn, auf zum nächsten Rezept...

Lassi und Cheesecake in der Yoga Barn waren allesamt vegan, roh und superdupergesund. Aaaaber auch so lecker, dass ich sogar den grössten Skeptikern unter euch gerne aufs Herz, beziehungsweise den Gaumen kniee, damit ihr beides probiert. Und zwar am besten mit Rezepten von diesen beiden Ladies:

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PS: Mehr Bali gibts hier.




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Freitag, 27. April 2012

Dessertträume



Das Paradies auf der Zungenspitze

Glacé war in diesem herzogschen Mädelshaushalt schon immer eine anerkannte (und hochgeschätzte) Grundnahrungsmittelkategorie. Und zwar bei jedem Wetter und jeder Jahreszeit. Stellt euch nur mal mein Entzücken vor, als wir in Bali eine Gelateria entdeckten, die weltklasse Glacé machte... das himmlische Honig-Sesam-Eis tauchte noch Tage später in meinen Träumen auf!

Und dann erspähe ich letztens beim Glacémacher meines Vertrauens (aka Gelateria di Berna) ein Joghurteis mit... tadaaaa... Honig und Sesam. Hallo Bali! Hallo Reiseschwelgerei! Hallo Paradies auf der Zungenspitze!

Jetzt, wos so wunderbar warm ist, die Luft nur so von Frühlingsdüften und Musikfetzen aus sperrangelweit geöffneten Fenstern erfüllt ist, ist es allerhöchste Zeit, wieder in die Länggasse zu wandern und bei Berns besten Glacémachern zuzuschlagen. Meine Favoriten sind: Nocciola, Nutella, Lavendel, Schokolade-Pruneaux und natürlich Joghurt mit Honig und Sesam!


PS: Mehr Bali gibts hier.




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Mittwoch, 25. April 2012

Unterwegs in Bali No. 17



Fritz, die Kakerlake

Meine Lieben, das ist Fritz die Kakerlake. Wir lernten uns an meinem ersten Abend in Bali kennen. Es war nicht gerade Liebe auf den ersten Blick. Ich starrte. Er wiegelte mit seinen Fühlern. Yikes... Was tut man in so einer Situation? Darauf treten? Den Kakerlakenmatsch würde ich nicht überleben! Schreien? Zu müde nach einer langen Reise um die Welt!

Wir haben also ganz praktisch eine Zweckgemeinschaft geschlossen, die eigenartig friedlich verlief. Fritz konnte mit dem Badezimmer machen, was er wollte, solange er mich in Ruhe liess und in sein Versteck verschwand, wenn ich es benutzte. Wir verstanden uns - fast immer. Nur als Fritz seinen Kollegen Valdemar, die kaffeuntertassengrosse Spinne, zum vergnügten Badewannenrundendrehen einlud, wäre es fast, FAST, zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen.

Nun denn, es lohnt sich, in Sachen Krabbelviecher ruhig Blut zu bewahren, wenn man in Bali unterwegs ist. Denn wer hier ein Übermass an Zartgefühl in Sachen "Chäfer" hegt, zieht definitiv den Kürzeren...


PS: Mehr Bali gibts hier.



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Dienstag, 24. April 2012

Unterwegs in Bali No. 16



Munduk, Bali

Hier habe ich drei Tage nichts anderes gemacht, als zu 
geniessen, lesen, faulenzen, staunen, sein...



Hinter den Reisfeldern beginnt der Jungel. 
Man muss nicht den richtigen Weg finden, um schöne Augenblicke zu erleben.


Atemberaubende Sonnenuntergänge, deren Schönheit 
sich nicht von einer Linse einfangen, sondern nur still vor Ort erleben lässt.


Tom&Jerry-Öllampen. Grossartig.




Häuschen und Terrasse des Wächters, der sie gerne 
für mein Morgenyoga und meine Tag- und Abendträumereien mit mir teilte.


Ein Prinzessinnenzimmer fürs Herzogmädel...



PS: Mehr Fabulöses aus Munduk gibt es hier (Tanzgöttinnen), hier (Sterngucken


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Sonntag, 22. April 2012

Unterwegs in Bali No. 15



Alleine reisen hat viele Vorteile: Bis um morgen um halb vier ein spannendes Buch fertig lesen, ohne den anderen beim Schlafen zu stören. Genau dann genau das zu tun, auf was man genau in dem Moment Lust hat, ohne Kompromisse mit den Wünschen anderer einzugehen. Einfach mal einen oder mehrere Tage nicht reden zu müssen (ausser im Restaurant). Um halb sechs schon im Ozen zu plantschen und dafür den halben Nachmittag im Schatten zu verschlummern. Seinen Gedanken nachzuhängen und Pläne zu schmieden...




Aber manchmal möchte man einfach einen Abend lang zu zweit am Strand sitzen, das Paradies geniessen und über Gott und die Welt philosophieren. Jemanden haben, mit dem man kleine Situationen und Erlebnisse mit einem einzigen Blick kommentieren kann. Der einen aus einer Hängerstimmung reisst oder einen beruhigt, wenn man aus seiner Haut fährt. Jemand mit dem man das Schöne, Fremde, Eindrückliche teilen und über Missgeschicke lachen kann, bis einem der Kiefer schmerzt. Entscheidungen teilen und sich auch einfach mal der Führung eines anderen überlassen zu können...





Alleine zu sein, ist intensiv - im Guten wie im Schlechten. Und ein bisschen habe ich eine gute Gemeinschaft (die auch Zeit zum Alleinsein zulässt) vermisst. Das gestehe ich mir nach 29 Jahren Leben und drei Wochen Bali gerne ein. Und das will etwas heissen, war ich doch immer stolz darauf, alleine unterwegs zu sein. Diesen Sonderstatus brauche in Zukunft nicht mehr (auch wenn ich nicht ausschliessen will, mir ab und an wieder ein paar Tage nur für mich alleine zu gönnen).








PS: So märchenhaft wie dieses kleine Traumhüttchen aussah, so albtraumhaft waren seine Konsequenzen: Eine von Meisterhand geplante Bettwanzenattacke über drei Nächte verteilt und subtil genug, dass die Stiche erst nach Verlassen der Insel auftauchten (sprich, es für einen Racheakt an den Krabbelviechern zu spät war). Oh weh mir! Nach einem 21-stündigen Heimflug sah ich aus, wie etwas, das durch einen Mähdrescher geflutscht und hinterher dreimal überfahren wurde... Füsse, Beine, Hände, Arme und Rücken übersäät von knutschroten, höllisch juckenden, heissen Stichen, die meine Selbstbeherrschung eine Woche lang auf eine knallharte Probe stellten (in der Nacht aufwachen, weils so weh tut und NICHT kratzen? Das ist was für Fortgeschrittene, meine Lieben!) und meine Eitelkeit noch heute testen (Ich mag Punkte... AUF meinen Kleidern, nicht NEBEN meinen Kleidern!).

Es prüfe also, wer sich hinlegen will, ob das Zimmer nicht schon von Bettwanzen bewohnt wird! Der Service-Public-Teil sei hiermit abgeschlossen ;).

PPS: Mehr Bali gibts hier!



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