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Montag, 25. Juni 2012

Wuff!




Herzschmerz (Gefühle einer Versagerin)

Darf ich euch etwas erzählen und darauf hoffen, dass ihr mich nicht dafür verurteilt? Ich habe gestern eine der schwierigsten Entscheidungen in meinem Leben getroffen: Ich habe Lilou wieder zurück nach hause, ihr richtiges Zuhause gegeben. 

Ich wollte einen Hund, einen ständigen Gefährten, in meinem Leben. Ich wollte so viel Verantwortung für ein anderes Lebewesen übernehmen. Ich wollte Lilou unbedingt. Ich habe mich auf sie gefreut, von ihr geträumt, mir mein Leben mit ihr vorgestellt. Ich war (und bin) überzeugt davon, dass der kleine Gremlin der süsseste, liebste, coolste, beste Hund auf der ganzen Welt ist.

Die 100 Stunden mit diesem kleinen Hund haben mich jedoch Dinge gelernt, die ich nicht wusste über mich oder von deren Gegenteil ich überzeugt war. Ich habe gelernt, was totale Überforderung bedeutet, wenn so ein kleines Lebewesen (m)ein Leben auf den Kopf stellt. Ich habe angefangen, zu lernen, wo ich meine Grenzen setzen könnte, um mich nicht völlig von ihm auffressen zu lassen. Ich habe gemerkt, wie wichtig meine Rückzugsmomente für mein Wohlbefinden sind und was passiert, wenn ich sie nicht mehr habe. Und ich habe zu meinem eigenen grossen Erschrecken gelernt, dass die Liebe, die ich Lilou entgegenbringen wollte, mir fehlt.

Dieses Gefühl von "das ist mein Hund", ich liebe ihn über alles, dieses unerschütterliche Muttergefühl, das einen durch die grössten Krisen tragen kann und hilft, den Stress, die Unsicherheit, die Beengung der eigenen Freiheit zu ertragen... ich habe es nicht. Nicht für die liebe, wunderbare kleine Lilou. Ich habe sie so gern, wie man ein Tier nur gern haben kann. Aber sie fühlt sich nicht wie MEIN Hund an. In den schwierigen Momenten nicht. Und auch in den vielen wunderbaren Momenten nicht.

Gestern, nach einem grossartigen Ausflug zu dritt, der meinen Tagträumen hätte entsprungen sein können, trug ich das Welpenbaby süss schlafend auf meinen Armen nach Hause. Genau das war es, was ich gewollt hatte. Und ich konnte nicht anders, als nur noch zu weinen. Denn ich fühlte mich in einem Leben, das nicht meins war. Ich hatte es so sehr gewollt und nun fühlte es sich fremd und schwer an.

Bin ich ein Fähnchen im Wind? Bin ich egoistisch? Bin ich unfähig, so viel Verantwortung zu übernehmen? Bin ich eine unfähige (Welpen)mama? Wie konnten sich meine Gefühle, meine Überzeugungen, derart um 180 Grad drehen? Wie konnte ich das Lilou nur antun? Mein Wunsch nach einem Begleiter, der mich unkonditionell liebt und voll in meinem Leben sein will, mein Wunsch, meine Liebe endlich jemandem schenken zu können, der sie mit Begeisterung aufnimmt, mein Wunsch nach einem Hund, ist in der Zeit entstanden, als es mit dem Hochstapler besonders schwierig war. Habe ich aus dieser Krise heraus mir eine nächste geschaffen oder verdaue ich immer noch, was ich letztes Jahr erlebt habe? Ich weiss es (gerade noch) nicht. Ich weiss nur, dass es das beste für Lilou ist - und für mich - wenn ich jetzt ganz ehrlich bin und mein Versagen zugebe.

Manchmal ist diese Welt unglaublich undurchsichtig in dem was gut, richtig und falsch ist. Aber auch wenn es mich unglaublich beschämt und traurig macht, Lilou gestern abend wieder in ihr Zuhause in Burgistein gegeben zu haben, fühlt sich richtig an. Der Druck der letzten Tage, ein Wunder möge geschehen, dass ich fühle, dass ich das alles will, ist einer Erleichterung gewichen, die sich noch ziemlich vorsichtig anfühlt. Ich weiss noch nicht, was die letzten Tage mit mir gemacht haben und wer ich dadurch geworden bin...

Ich hoffe einfach, nein, ich weiss, dass Lilou einen wunderbaren Platz bei wunderbaren Menschen erhalten wird, die mit ihr die Art von Herzverbindung haben werden, die sie verdient. Sie ist der süsseste, liebste, coolste, beste Hund auf der ganzen Welt.



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Samstag, 23. Juni 2012

Wuff!



SOS, wo ist mein Leben?!

Jetzt mal klartext, liebe Hundemamas und -papas, wie habt ihr die ersten Tage überlebt? Wieso hat mir keiner gesagt, dass man an und über seine Grenzen kommt? Oder gehts nur mir so, dass ich dieser Tage besonders nah am und oft direkt auf dem Wasser gebaut bin, weil ich einfach überhauptgarkeine Zeit mehr für mich habe, weil da ein kleiner Gremlin ist, der süss und lieb und alles ist aber bitteschön 100 Prozent meiner Aufmerksamkeit möchte und zwar den ganzen Tag und die ganze Nacht!

Emails beantworten? Arbeiten? Blogeinträge schreiben? Kurz mal eben duschen? Eventuell Fingernägel anmalen? Zwei Minuten alleine durchatmen? NIET!

Ich habe mir das schon intensiv vorgestellt - aber, dass ich gleich mein Leben an den Haken hängen kann, dann doch nicht. Als unabhängiger Mensch, der sich bis anhin sein Leben nach seinem eigenen Gutdünken einteilen konnte, ist dieser Sprung ins Singlehundemamaleben ein ziemlich kalter, dass kann ich euch sagen. Und natürlich merkt die kleine Dame genau, wie verunsichert ich bin und nutzt das mit der ganzen Süsses ihres durchtriebenen kleinen Wesens aus.

Heute morgen dachte ich wirklich, ich kann das nicht, ich bin dem nicht gewachsen, ich versage auf ganzer Linie. Dieser Hund muss zurück und ich werde niemals weder eine Hunde- noch eine Menschenmama werden, weil ich das nicht kann. (Hier ist der Moment für zwei Packungen Kleenex, verquollene Augen, eine halb versagende Panikatmung und eine Lilou, die sich an meine Brust kuschelt und die Welt auch nicht mehr so recht versteht...).

Eine beste Freundin, die SMSen eines wunderbaren Mannes, ein Brunch im lauschigen Garten einer Freundin inklusive Gesprächstherapie und ein Telefonat mit Trix, der besten Züchterin und Kriseninterventionsstelle, die man sich vorstellen kann später, sieht die Welt schon wieder ein bisschen anders aus.

Sprich: Ich habe Lilou vorhin ihre Herzschmelz-Show abziehen lassen, ohne zu verzweifeln (ommm...). Dafür hab ich jetzt wieder schöne Fingernägel, ihr ein Lebenszeichen von mir und der kleine Gremlin schläft inzwischen auch schon seelig in ihrem Bettchen.

Ein Hoch auf gute Menschen im Leben, ein Hoch auf die innere Ruhe und ein Hoch auf die Hoffnung, dass alles besser werden kann... :)




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Mittwoch, 20. Juni 2012

Wuff!




Liebste Lilou, 

ich kann es kaum erwarten, dein WG-Gspändli zu werden und bin mächtig aufgeregt, dich heute Abend nach der Arbeit abzuholen! Danach geniessen wir erst mal zwei entspannte Wochen des Kennenlernerns, bevor wir uns gemeinsam der Arbeitswelt stellen, ja? Ich hab schon alles für dich bereit - oder ich hoffs zumindest. Auf jedenfall hast du zwei Betten, ein grunzendes Gummischwein und einen welpensicheren Balkon für kleine Sonnendösereien. 

Den Rest finden wir schon noch gemeinsam heraus :). Bis später!


Deine Fffleur


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Montag, 11. Juni 2012

Wuff!



Oh my. Wie die Zeit vergeht! In zwei Wochen zieht Miss Lilou bei mir ein... eine Ewigkeit noch und doch schon so bald! Ich bin gespannt, wie wir beiden Hundeanfängerinnen zusammen leben werden, wie der Alltag mit der kleinen Fledermaus aussieht, wie schnell wir beide lernen und was es bedeutet, ein kleiner wohlerzogener (hüstel) Hund und eine grosse umsichtige (doppelhüstel) Hundemama zu sein.

Eines ist jedoch jetzt schon klar: Lilou ist eine grossartige kleine Genossin. Gewitzt, verschmust und mit einer gehörigen Portion Entdeckerenergie gesegnet, wird sie bestimmt wunderbar mithelfen, aus meinem ein Abenteuer zu machen.




Sie würden auf ihren kleinen, schnellen Beinen überallhin traben, wo es Hundeleckerlis gibt. Und manchmal ist dabei die Schwester Ayumi (unten) 
schneller als Miss Lilou.



PS: Mehr Lilou gibts hier.




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Freitag, 25. Mai 2012

Wuff!

Darf ich vorstellen? Das kleine schwarze Hippiegspängstli ist Miss Lilou 
beim Kampf mit dem Gras und im sportlichen Freundschaftsspiel mit ihrer Schwester Ayumi.



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Sonntag, 20. Mai 2012

Wuff!



Sonntagnachmittag mit Blumenbesuch. Das Hundekind sagt wuff 
und bettet sich sein kleines Welpenkinn gemütlich auf meinen Bauch.

 
Schlafen & schmüüselen No.1 mit Paps. Inklusive Pfötchenhalten.




Schlafen & schmüüselen No.2. Diesmal mit Fffleur.



Schnipp schnapp - und schon sind die riesigen Grashalme entzweit. 
Hier können sogar die Kühe noch etwas lernen.


PS: Mehr Lilou gibts hier.


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Montag, 7. Mai 2012

Wuff!



Daddy's Girl

Die meisten Tiere wachsen in einem vaterlosen Singelmutterhaushalt auf. Nicht so Lilou. Sie ist das Liebeskind von Fulda-Fee und Hugo vom Kunstgarten in Burigstein.

Hugo ist kein Frauenheld. Dass bewies er nicht zuletzt zu Beginn des Jahres, als eine Züchterin mit ihrer Hündin bei ihm vorbeischaute und er diese keines Blickes würdigte. Eine Affäre, ein One-Night-Stand? Nein danke. Dann schon lieber eine schnelle Familiengründung mit seiner Liebsten. Acht süsse Welpenkinder später ist Hugo ein Familienvater wie aus dem Bilderbuch. Umsorgend, aufmerksam, da. Ob es einen Unterschied macht, ob ein kleines Hundemädchen seinen Papa miterlebt oder nicht? Keine Ahnung - aber es ist schön, dass es so ist, wie es ist.

Seufz... in diesem Idyll fehlen nur noch ein paar Bösewichte in der Mitte, eine Verfolgungsjagd und ein paar Gesangsnummern zwischendurch - und die Geschichte wäre schon fast disneyfilmtauglich!


PS: Mehr Lilou gibts hier.




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Montag, 23. April 2012

Wuff!



Meine Lieben, ich werde Mama!!!

Und zwar Hundemama einer kleinen Französischen Bulldogge, die aussieht wie eine Lilou und deshalb bei mir auch unter diesem Namen in das Herzogreich einziehen wird. Sie ist rabenschwarz, wie ein kleines Hippigespenst bei Tag, trägt einen weissen Diamanten auf der Brust und einen klitzekleinen weissen Tupfen am Kinn. Noch ist Madame erst einen Monat jung und ausser  futtern, schlafen und über ihre sieben Geschwister stolpern, kann sie noch nicht so viel. Aber sie riecht wunderbar nach Baby und Milch, wenn man an ihrem Köpfchen schnüffelt und sie hat mein Herz im Sturm erobert. Mitte Juni darf ich sie abholen und nach Hause entführen. Ich kanns kaum erwarten!!!

Macht euch darauf gefasst, dass es diesen Sommer nur so von knuddeligen Pfotenbildern wimmeln wird hier... :)




PS: Einen schnüseligen Vierbeiner als WG-Kollegen zu gewinnen, war einer meiner Wünsche fürs 2012. Lest hier, was sonst noch mein Herz zum Singen bringt.

PPS: Habt ihr Hundetricks und -tipps, die ich unbedingt wissen und mir notieren sollte, bevor der kleine Racker da ist?




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Freitag, 30. März 2012

Wuff




Wie bald oder lange es auch immer dauern mag, bis ein kleiner Vierbeiner mein neues Familienmitglied werden wird, ich hoffe so sehr, dass wir uns auf den ersten Blick erkennen und in einander verlieben werden, der kleine Wuff und ich...


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Samstag, 18. Februar 2012

Samstag, 28. Januar 2012

Have a lovely day!

(Bilder via Pinterest)

Einen schönen Samstag, ihr Lieben. Was habt ihr vor?

Ich will mich auf dem Märit mit mindestens einer Tonne Gemüse eindecken, in der Yogastunde Körper und Geist sortieren, Emails von lieben Menschen beantworten und mit meiner Familie den Geburtstag meiner Lieblingstante feiern (putzen und Wäsche waschen verdränge ich an dieser Stelle einfach mal grosszügig).

Und natürlich träume ich auch heute von meinem künftigen Vierbeiner, mit dem sogar ein trister Regenspaziergang zum Abenteuer werden wird. Juhuu!




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Donnerstag, 19. Januar 2012

Have a lovely day!



Nur ein kleines Bild eines süssen Vierbeiners, wie ich ihn mir wünsche. Das ist alles.

Übrigens, wenn alles gut kommt, findet so ein Gnömchen schon Mitte Mai den Weg zu mir! Bitte wünscht mit mir mit: Ein gesundes, klein - und ich es ebenso.


PS: Ja ja, ich weiss. Dieser Post ist etwas unausgeglichen mit zuckerig vielen "süssen" und "kleinen" Adjektiven. Aber ich kann mir nicht helfen - mein Herz fliesst über. Bitte verzeiht :).


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Donnerstag, 5. Januar 2012

Träumereien



Juhuu, mein lieber künftiger Vierbeiner. Ich hoffe, es gibt dich bald. Ich freue mich schon jetzt riesig auf dich. Bis dahin werde ich viel zu viel Zeit auf Youtube verbringen. Aber pssst, nicht weitersagen!




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Dienstag, 13. Dezember 2011

Liebe auf den ersten Blick




Wünscht euch mit mir einen solch putzigen Familienzuwachs fürs nächste Jahr! Die Entscheidung ist gefallen: Die Mietzekatze  muss warten, bis ich ebenerdig wohne... es wir ein Hund!!! Und dabei gewinnt  die grosse Persönlichkeit gegen süsse Bäremani-Manier.

Lange habe ich gezögert und gewartet, meine Lebensweise abgewogen gegen die Verantwortung für so ein kleines Wesen. Doch manche Dinge, die muss man einfach machen, wenn das Herz einem in die Rippen boxt und sagt: mach doch mal! 

Sich verlieben, 
Karrieren wechseln, 
einem Menschen die Hand zur Heirat reichen, 
eine verrückte Frisur schneiden, 
den Jakobsweg begehen 
oder sich ein Einweg-Ticket kaufen, 
Kinder kriegen 
einen kleinen Vierbeiner in seine Familie aufnehmen... 

Das Leben wird alle Entscheidungen willkommen heissen, wenn man sich von Herzen für sie entscheidet.



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Dienstag, 22. November 2011

Träumereien

(Bilder via Pinterest)


T
räumereien in drei Dilemmapunkten bezüglich eines schon seit tausend Jahren ersehnten und immer noch nicht realisierten Familienzuwachses:


1. 
 Ich liebe, liebe, liebe Katzen. Und wohne im dritten Stock...

2.  
Ich stecke herzenswunschtechnisch zwischen den süssesten
und den lustigsten Hunden der Welt.
(Wobei die grosse Persönlichkeit langsam die Überhand übern Teddychic erhält.)

3.  
Der Vierbeiner soll in dieser Traumgleichung am liebsten von
zwei Zweibeinern empfangen werden.




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