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Freitag, 4. Januar 2013

Herzenssachen



Liebes Zweitausendzwölf,
wow, was für ein Jahr. Ich habe immer gewusst, dass du grossartig werden würdest. Aber für diese fünf Dinge bin ich besonders dankbar:

1. Meinen Lieblingsmenschen. Merci, merci, merci!!!

2. Den Mut, die Frechheit und das Glück, meiner beruflichen Zukunft in die Augen zu schauen, sie bei den Hörnern zu packen und mir einen Traumjob bei Tibits zu ergattern.

3. Das Herz, die schmerzhaften Ereignisse von 2011 einfach so loslassen zu können und dabei zu wachsen.

4. Jeden Tag mindestens einen glücklichen Gedanken, eine glückliche Begegnung oder ein Glücksgefühl zu erleben. Dieses Leben ist wunderbar :)

5. Die Ruhe und Freude, die grosses Vertrauen mit sich bringt.



 Und sonst so über Silvester:
...habe Holz gehackt #tschakaaa...
...farbige Strümpfe getragen...
...meine Augen an dieser grossartigen Winterwunderlandschaft gelabt...
...und gegessen wie eine Königin 
(praise the Lord für Freunde, die gerne geniessen und lecker kochen!)...





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Montag, 10. Dezember 2012

Glück ist...




...meinen Birds of Hope die Ehre zu erweisen, einen Wunsch, den ich hege, nicht wieder leer hinunterzuschlucken, sondern ihn nach gefühlten siebenhundertfünfzig Anläufen endlich laut auszusprechen - und mit offenen Türen willkommen geheissen zu werden.

Vertrauen. Das Leben ist ein einziges Training, darin, uns, unseren Mitmenschen und den guten Mächten rund um uns zu vertrauen. Es ist wie beim Sport: Einmal pro Woche ist gut fürs Ego, zwei Mal pro Woche hält das Fitnesslevel und ab drei Mal die Woche wird man besser und besser.

Welchen Bird of Hope möchtet ihr diese Woche fliegen lassen?


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Sonntag, 24. Juni 2012

Im Visier

(via Pinterest)


Wichtige Worte über 
das Vertrauen

How much do you trust yourself? Your ability to sense the truth and make decisions? How much do you trust your intimate partner? To be honest with you and share his/her deepest truth? How much do you trust life? To bring you what’s best for your growth at all times? If you let it. Your ability to trust and surrender determines the depth and pleasure you can have in relationship and in life.

Dr. Bruce Lipton, the epigenetic pioneer and cellular biologist, describes what happens at a cellular level that enables us to change our genetic potential. His work is groundbreaking in showing how thoughts are literally things. One of my favorite metaphors from his work is the fact that a cell is either in protection or growth. It can’t be in both at the same time. If the cell is in lock-down mode, barricading itself against potential danger, all growth processes stop.

Apply this to your life and relationships: if you exist in a state of mistrust and fear, you aren’t growing. Trust is all about believing that there is something better out there than what you have now. Usually, you have to leap into the unknown to find it. “If it doesn’t challenge you, it doesn’t change you.” ~ unknown

Trust is essential to a life that expands (grows!) you. Trust is essential for deep love and intimacy. Trust means that there is always, always a solution: you just have to find it. The first step to finding it is believing that it exists. The second step is opening to it. Asking the universe to show you. Asking the universe to help you stay open to seeing it and accepting it. 

What would today look like if you trusted more? If you believed that there was some kind of benevolent flow to the universe that wanted your highest good? Even if you don’t have a spiritual path, all you need do is look to nature: it is in a constant state of growth and forward movement. You don’t see wild animals making shitty choices: “Oh, I think I’ll jump over that cliff today.” No. Only humans do that. What would it take to trust more in your intimate relationship? Do you need to clear the air about an unresolved issue? Is it you who needs to learn how to let go and dive in deeper?

If you aren’t being challenged, you aren’t being changed. Trust involves breathing deeply as you leap. If there is a solution for everything, what is yours? How can you trust more to find it?

von Kim Anami


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Mittwoch, 16. Mai 2012

Innehalten

(Bild via Pinterest)


Meine schlimmste Angst war immer, mein Herz hinter einer einsamen Mauer zu schützen, anstatt furchtlos zu leben. Lieber tausend mal auf die Fresse fallen, mich schürfen, schmerzen. Lieber tausend mal mich aufrappeln, die Stücke meines Traumes zusammensuchen, sie heilen, alleine weitergehen und wieder Hoffnung finden. Immer wieder Hoffnung finden, braucht Energie, braucht den Willen zu glauben, wo lauter Gegenbeweise der Vergangenheit einem ins Gesicht lachen und sagen: Gib auf. Versteck dich. Bleib alleine. Sei sicher.

Nun. Ich bin kein mutiger Mensch. Ich habe vor vielem Angst, ich mache mir andauernd Gedanken, hinterfrage und stehe mir vielleicht auch manchmal im Weg.

Aber eines habe ich immer gewusst, auch dann wenn ich nur noch hätte schreien können, weil es so weh tat und ich weg aus meiner Haut, aus diesem scheinbar ausweglosen Moment wollte: Ich wusste, dass ich die Hoffnung nicht aufgeben wollte, dass es besser wird, nein, dass es wunderbar werden wird. Irgendwo hinter der Biegung meines Weges, von dem ich nicht weiss, wo er hinführt.

Der Glaube, mein Glaube, an das Gute, an Wunder, an das Licht, die Liebe und den Schutz eines Gottes, der für mich immer da ist, auch wenn ich manchmal lange nicht mir ihm rede und ihn oft nicht verstehe... dieser Glaube hat mich nie verlassen. Ich habe ihn nie verlassen.

Ich brauche keine Beweise. Ich vertraue auf mein Gefühl, meinen Weg, und diese Hoffnung, die in mir brennt und mich das Gute sehen und feiern lässt, wo immer ich es finde. Ich vertraue darauf, dass dieses wundersame, wunderbare Leben ein grossartiges Abenteuer ist, das mich auffordert, der beste, vollste, echteste Mensch zu sein, den ich sein kann. Mit überfliessendem Herzen, offenem Geist und einer unerschöpflichen Sehnsucht, die mich nie stehen bleiben, sondern mich mein Zuhause im Unterwegssein finden lässt.



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Mittwoch, 25. April 2012

Im Visier




Wie aufregend der letzte Donnerstag doch war! Vor meinem Besuch im Schweizer Fernsehen war ich auch bei ZüriPlus zu Gast, um zusammen mit dem Psychiater Thomas Knecht über die Liebe, das Vertrauen und die Hochstaplermethoden zu sprechen. Schaut doch mal rein, wenn ihr neugierig seid und die Plauderei mit Herrn Aeschbacher etwas kurz war (und sonst einfach fragen *smiles*).

Hier gehts lang zur Gesprächsrunde.





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Dienstag, 10. April 2012

Im Visier

(Bild von Severin Nowacki für Migros Magazin)


Live goes on...

Nachdem ich meine Erlebnisse mit einem Hochstapler Ende letzten Jahres auf meinem kleinen Blog hier mit euch teilte, ist die Geschichte vor ein paar Wochen in die nächste Runde gegangen: Das Migros Magazin gab mir die Möglichkeit (hier), einen ganz persönlichen Text zu schreiben und damit noch mehr Menschen zu erreichen.

Die Rückmeldungen (merci übrigens für jede einzelne von ihnen!) zeigten mir, dass es unglaublich viele verletzte Menschen da draussen gibt, denen ähnliches passiert ist. Ich bin froh, durch meine Worte ein Thema aufgegriffen zu haben, dass viele in ihrer Scham und ihrem Schmerz isoliert. Diesen Menschen sagen zu können, hey, du bist nicht alleine, ist unglaublich viel wertvoller für mich, als jeder juristische Schritt, der mir zur Verfügung gestanden wäre.

Wer mehr zum Thema wissen möchte schaltet demnächst den TV-Sender ZüriPlus ein. Am 19. April sind Psychologe Thomas Knecht und ich zu einer Gesprächsrunde in ZüriKonkret eingeladen.

Uuuuunnnd (*grosse Aufregung*), ebenfalls am 19. April (22.25 Uhr auf SF1), bin ich beim Schweizer Talkshow-König Kurt Aeschbacher eingeladen!!! Habt ihr Zeit, zuzuschauen und mir die Daume zu drücken, dass ich nicht über meine eigene Zunge stolpere? :D



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Sonntag, 25. Dezember 2011

Im Visier

Ich liebte einen Hochstapler

Ich liebte einen Mann, von dem ich mich verstanden, herausgefordert und angenommen fühlte. Mit ihm war ich ganz ich. Und dafür liebte ich ihn. Dieser Mann setzte Vertrauen, Ehrlichkeit und Offenheit über alles.

Seit ein paar Tagen weiss ich: Dieser Mann belog mich. Dieser Mann betrog mich. Dieser Mann nahm mein Vertrauen, meine Liebe, mein Verständnis, meine Loyalität und gab mir Lügen über Lügen. Nichts, was er je sagte, ist wahr. Weder seine Lebensgeschichte, noch seine Liebe. Weder der Traumjob, den er mir vermitteln wollte noch sein eigener Lebensunterhalt. Dieser Mann stürzte sich nicht nur emotional, sondern auch finanziell beim mir in Schulden, die er nicht bereit war, zu begleichen. Und schliesslich trat er meine Treue mit seinen Füssen - neben mir verwickelte er gleichzeitig drei weitere Frauen in seine Machenschaften. Ich liebte einen Hochstapler und dies ist meine Geschichte.

In den letzten Tagen ist das Kartenhaus dieses Mannes zusammengestürzt, dessen Teil ich seit letztem April gewesen war. Stück für Stück wird die Wahrheit nun zusammengefügt und zeigt das Bild eines Menschen, dessen ganzes Leben und Handeln ein einziges schmarotzendes Lügengebilde ist.

Wieso ich euch das erzähle? Weil ich nicht still schweigen will. Weil ich mich nicht schämen will. Weil es eine schwierige Geschichte aber nicht das Ende der Welt ist. Und weil so etwas jedem passieren kann. Lest weiter nach dem Break.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Glück ist...




Liebe Herzenswunschliste,

ich schicke dich dieses Jahr schon etwas früher gen Himmel, damit ihr, liebe Herzenswünsche, ein paar Tage länger Zeit habt, euch auf meine Zukunft vorzubereiten. Ich freue mich schon jetzt auf alles, was da kommen möge. Dieses kleine, flackernde Gefühl des vorfreudigen Aufgeregtseins, möge es nicht nur mich begleiten, sondern auch euch - auf dem Weg zu mir.


In Liebe,

eure F.




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Dienstag, 29. November 2011

Im Visier

 (Bild via We heart it)


Auf dem Nachhauseweg steht auf einmal eine Krähe vor mir. Langsam gehe ich auf sie zu, gebe ihr Zeit, wegzufliegen. Sie bleibt am Boden stehen, schaut mich ruhig an. Etwas stimmt nicht. Etwas stimmt mit der Silhouette ganz und gar nicht. Und da sehe ich, diesem Vogel fehlt der Schwanz.

In mir zieht sich alles zusammen. Die Krähe bewegt, was einmal Federn waren und sich jetzt nur noch als kleiner Knochenfächer spreizt. Dieser Vogel wird nie mehr fliegen. Wir stehen vor einander. Ich regungslos, sie trippelt wie ein altes Tantchen hin und her. In den Bäumen krähen die Kollegen von oben herab. Der kleine Matze neigt seinen Kopf und antwortet verstohlen, so als dürfe ein halber Vogel keine ganzen Laute mehr von sich geben.

Ich kann nicht einfach weitergehen - die kleine Krähe ist hilflos wie ein junges Hühnchen. Hat sie schmerzen? Wie fühlt sich ein Vogel, der nie mehr fliegen wird? Während ich mein Handy zücke, um dem Tierspital anzurufen, läuft eine ältere Dame an mir vorbei, packt die Krähe selbstverständlich auf ihren Arm und deutet mir, aufzuhängen.

Das sei ihr Vogel. Sie sei eine Tierheilerin und habe ihn vor Tierquälern gerettet, sagt der Mann neben ihr. Nicht weglaufen, schilt sie das Federhäufchen in ihren Armen und stellt es neben sich wieder auf den Boden. Zutraulich stochert die Krähe neben ihrer Retterin zwischen den Pflastersteinen nach etwas Interessantem.

Ich laufe weiter und denke über Wunder nach und über das Helfen und darüber, dass man auch nach schlimmen Schicksalschlägen gute Gründe zum Weiterleben finden kann. Die kleine Krähe ist der beste Beweis.


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Dienstag, 1. November 2011

In Gedanken

(Bild via unknown)



Dieses, mein Leben, hat in den letzten Monaten Wendungen und Umwege genommen, die ich weder voraussah, noch mir wünschte. Ich hatte mich angemeldet fürs glückliche Niederlassen und Boden-meiner-Zukunft-Zimmern und es schien, als wäre ich so bereit, sooooo kurz davor. Mit den Fingerspitzen berührte ich sie schon die Erfüllung meiner Herzenswünsche. Nur noch ein, zwei Zentimeter und ich hätte sie in meiner Hand. 

War ich zu ängstlich? Habe ich ihnen zuwenig vertraut? Oder ist es einfach noch nicht an der Zeit für mich, sie ganz zu fassen? Auf jedenfall ist scheinbar weg, was ich glaubte, empfangen zu haben. Und das ist, ehrlich gesagt, nicht einfach. Nicht einfach, mit dem einen Fuss schon einen Schritt in der Zukunft zu stehen und weder zurück zu wollen noch ganz vorwärts gehen zu können. Nicht einfach, zu vertrauen, wo ich Mangel und Schmerz fühle und die Frage nach dem Warum unbeantwortet bleibt. 

Nennt es Sturheit oder Naivität, aber gerade deshalb habe ich beschlossen, nur noch zu tun, was sich gut anfühlt. Trotzdem zu vertrauen. Dem lieben Gott. Mir. Meinem Leben. Und den Frieden in den Dingen und Momenten zu finden, die jetzt schon da sind (und das sind verdammt viele). So fühle ich mich trotz vieler Tränen, einiger Trauerkilos, in die Luft geworfener Pläne und in den Bauch gefragte Lebensfragenlöcher als Glückskind, für das es immer vorwärts geht - wenn auch nicht immer geradeaus*. Und vielleicht ist es das, was die Menschen sehen, wenn sie mich mit solchen Worten umarmen: "Franziska you have a twinkle in your eyes unlike Any person I have met, Ever. :)"






* Merci für dieses Bild, Reto!
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Mittwoch, 14. September 2011

In Gedanken



Was ist, wenn du dir etwas wünschst und es wahr wird - dein Herzenswunsch, gelebte Realität. Und dann. Nicht mehr. Dir bleiben zwei Möglichkeiten: Entweder entscheidest du dich dafür, an die Hoffnung, an das Glück zu glauben oder du versuchst, in dir drin noch eine leere Schublade zu finden, in die du dein Scherbenhaufen schaufeln kannst.

In beiden Fällen stehst du vor der Frage, warum. Warum ist dir das passiert? Wieso werden dir Wünsche erfüllt und wieder genommen? Du siehst keinen Grund, dir erschliesst sich nicht der Sinn in dieser Sache, die aus deinen Händen fliegt, schneller als du loslassen seufzen kannst. Willst du immer noch vertrauen? Willst du immer noch hoffen, während die liebsten Momente deiner glücklichen Erinnerung langsam um dich herum verblassen und du dich fragst, ob sie jemals fassbar oder immer nur ein Figment deiner Fantasie waren...

Du weisst es nicht. Und so hoffst du ein allerletztes Mal, dass sich dein Wunsch wieder mit der Realität einrenkt, dass deine Vergangenheit eine Zukunft hat, dass das Herz zur Heimat zurückfindet und dass diese bleibt, um zu sein.


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Donnerstag, 18. August 2011

Auf der Suche nach Inspiration



Manchmal wünscht man sich Dinge mit ganzem Herzen. Mit jeder Faser seines Seins hängt man sich an seinen Wunsch und konzentriert sich so auf dessen Erfüllung, dass man das Leben um sich herum vergisst.  Dass man sich dabei ganz verkrampft, merkt man erst, wenn man Muskelkater davon trägt. Und natürlich ist das auch gerade mal das einzigste, was passiert - ein Autsch bei jeder Bewegung. Denn Wünsche gehen nun mal nicht schneller in Erfüllung, je mehr man sich an ihre Erfüllung klammert. Nur wer offen ist, gibt seinen Wünschen genügend Raum, den Weg zum einem zu finden.

Den besten Beweis dafür habe ich mir erst letzten Sonntag gegeben, als nach wochenlangem Herzkrampf und Yogabeschwörung in einem einzigen, beschwingten Blödelversuch im Garten meiner Eltern endlich gelang, was vorher unmöglich schien: in jeder Perspektive zu vertrauen.

Als hätte ich nie etwas anderes gemacht, stand ich Hals über Kopf sicher im Leben und schüttelte mir dabei gleich noch den riesigen Felsbrocken vom Herzen, der mir das Atmen in den letzten Wochen oftmals schwer gemacht hatte.

Die Endorphinflut, die mich den ganzen Abend glückseelig lächelnd schweben liess (mein erster Kopfstand, was für ein Hochgefühl!), war dabei nur die Kirsche auf meiner Torte des Lebensglücks.




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Dienstag, 7. Juni 2011

Innehalten


Man könnte ja einfach glücklich sein, wenn man den Raum und die Zeit dazu erhält. Eigentlich. Wenn, ja wenn da nur nicht dieses Vertrauen wäre, das sich da so schnell nicht einstellen will ob all der gesammelten Erinnerungen, die man mit sich herumträgt. Kleine Schutzschilder gegen alte Verletzungen, deren Gewicht man noch nicht einmal mehr spürt, weil man unterwegs so viel Kraft entwickelt hat, um sie mühelos zu hieven.

...Und auf einmal bietet diese Kraft nicht mehr Sicherheit, sondern trennt einen von dem was gut und Heimat ist. Ehrlich ist sie, diese Sofortreaktion aus den Tiefen des Bauches heraus. Ehrlich aber einsam ist sie.

Doch etwas - die Hoffnung? - spornt an, dieses schwächelnde Vertrauen nicht vor sich hinsiechen zu lassen, sondern es zu fordern und zu fördern, damit es stark wird. So starkt, dass es vom Glück nicht umgehauen wird, sondern dieses auf Händen tragen kann.


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Freitag, 20. Mai 2011

Glück ist...




übermüdigt & übermütig

Das Leben ist die beste Droge, das wirkungsvollste Heilmittel und die spannendste Geschichte, die geschrieben wird. Nicht immer ist es einfach, auf- und auszubrechen aus dem sicheren kleinen Nest, das man sich über die Jahre hinweg baut und gar nicht merkt, dass dieses einem nicht nur Schutz bietet, sondern auch die Sicht auf dieses grosse "Mehr" versperrt, das da draussen  auf einen wartet. Wenn man sich nur traut, es zuzulassen. 

Es gibt Tage, da fliegt einem das Leben um die Ohren - und es gibt Tage, da fliegt es einem zu.

Doch klammert man sich nicht krampfhaft an etwas - Angst, Erinnerungen, Vorstellungen - stehen die Chancen eigentlich ziemlich gut, dass man beide Hände frei hat, um sich sicher aufzufangen oder vertrauensvoll loszufliegen, dahin wo das Glück ist. Was auch immer das Glück ist.



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Samstag, 19. März 2011

Augenblicke




If we listened to our intellect, we'd never have a love affair. 
We'd never have a friendship. We'd never go into business, 
because we'd be cynical. 

Well, that's nonsense. 

You've got to jump off cliffs all the time 
and build your wings on the way down.

~ Ray Bradbury


Dienstag, 7. Dezember 2010

In Gedanken

(Foto via We heart it)


"Liebe ist nichts als unendliches Vertrauen",

stand vor ein paar Tagen auf dem kleinen Papierzettel meines Teebeutels.
Wo die Teeblätter recht haben.

Nur leider ist dieses Vertrauen oft so verdammt (entschuldigung) schwer zu fassen. Denn es lässt sich ja eben gerade nicht festhalten, nicht beeinflussen, nicht wollend herbeiführen und nicht befehlen. Es ist zum Verrücktwerden. Denn dann, wenn man es am meisten bräuchte,
ist man nicht im Geringsten in der Verfassung, zu vertrauen. Verkrampft, verärgert und verängstigt ist nur noch miss- und nicht mehr ver-trauen möglich.

Doch vielleicht...
wenn man einen Finger nach dem anderen sanft los lässt,
von all den Dingen in unseren Erinnerungen.
Und sich traut, die bekannten Pfade zu verlassen,
vielleicht hätte man dann das Vertrauen,
sich irgendwohin aufzumachen, wo man noch nie war.
Unbekannt, aufregend, potentiell wunderschön...

...und leichten Schrittes merkt, dass man am Ende zuhause angekommen ist.



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