Posts mit dem Label Rezept werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rezept werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 6. Mai 2013

Kulinarisches


(M)ein freier Montag

Fast noch mehr als das Wochenende ist der Montag meine Auszeit, mein Tag an dem ich mich treiben lasse und einfach für mich allein mein Heim geniesse. Das Wochenende ist die Zeit der Zweisamkeit, der kleinen Abenteuer und fabulösen Entdeckungen (zum Beispiel die Kaffeerösterei in der Nachbarschaft. Aber dazu später einmal mehr). Der Montag jedoch ist der Tag, an dem ich das meiste, was ich eigentlich erledigen will, einfach verschiebe. Das ist nicht sehr effizient und auch nicht sehr ambitioniert. Tut Herz und Hirn aber unglaublich gut.

PS: Kein Montag ohne Genuss! Dieses Tomaten-Quinoa mit Bohnen, Speck & Spiegelei ist soooooo gut, dass ich euch praktisch auf Knien bitte, es auch zu probieren ;). Quinoa gelingt perfekt, wenn ihr dieses Rezept benützt. Die Bohnen sind aus dem Tiefkühler und werden zusammen mit dem Speck kurz in der Bratpfanne angebraten, das Biospiegelei in hinterhergeschoben und alles gut mit Pfeffer und etwas Salz abgeschmeckt. Voilà.





--------------------------------

Montag, 18. März 2013

Augenblicke



Schön warst du, liebes Wochenende
Es war ein müdes und gemütliches Wochenende. Kaffee mit einer Freundin, Tulpen für die Wohnung. Die Frage, wie ich meine Girlande in der Küche am schönsten ausschauen wird (habt ihr die schwarze Wandtafelwand bemerkt? :). Quinoa-Cranberry-Salat mit Koriander nach tibitsart gekocht und natürlich dabei ein bisschen mit dem Rezept herumgespielt (anders kochen geht doch gar nicht!). Mit dem armen kranken Lieblingsmenschen gekuschelt. Es war gut so, es war schön...





-----------------------------------------

Mittwoch, 13. März 2013

Kulinarisches


Ciao Roma & Pasta Carbonara
In Vorfreude auf Rom - und weil der Lieblingsmensch ein grosser Liebhaber von Pasta ist - haben wir letztens äusserst leckere Spaghetti Carbonara gekocht, so wie sie im römischen Ristorante Da Giggetto auf den Teller kommen (via Ein perfektes Wochenende in... Rom). Das Rezept reicht für vier vernünftige oder zwei gierige mit grossem Appétit gesegnete Personen und ist der perfekte Fast Food für Geniesser.


Zutaten
500g Spaghetti
200g Bratspeck
4 Eier
150 geriebener Parmesan
1 mittlere Zwiebel
Olivenöl, Salz & Pfeffer

Zubereitung
1. Spaghetti kochen. Derweil die Zwiebel klein schneiden, glasig braten und den ebenfalls klein geschnittenen Speck anbraten. Zurseite stellen.

2. Eier und Parmesan mischen und mit reichlich Pfeffer abschmecken. Etwas Pastawasser aufsparen.

3. Die Pasta abgiessen. In der Pfanne mit der Parmesan-Eier-Sauce und dem Zwiebelspeck mischen. Ev. etwas Pastawasser dazugiessen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und gleich genüsslich verputzen.


PS: Beim zweiten Bild ist natürlich nicht Pasta Carbonara in der Schüssel. Die war so lecker, dass es nicht mehr für ein weiteres Bild reichte...ups.


----------------------------------

Dienstag, 29. Januar 2013

Kulinarisches




Three Days to go
In drei Tagen ist meine Vegan January Challenge 2013 zuende. Meine Lust auf gutes Veganeressen aber noch lange nicht!

Warnung: Die Lady geht einem echt auf den Nerv aber die veganen Burger, welche die beiden im Video zubereiten, sehen echt lecker aus!


--------------------------------

Donnerstag, 24. Januar 2013

Kulinarisches




Meine Vegan January Challenge 2013 ist fast zu Ende. Und ich freu mich riesig auf ein Spiegelei und einen leckeren Burger! Denn auch wenn ich vielfach unbewusst vegan unterwegs bin, so schätze ich meine tierischen Eiweissquellen doch sehr. Auch Restaurantbesuche werden wieder entspannter ohne die ganze Menükartenakrobatik. Letztens habe ich jedoch aus der Not einen grossartigen Salat aus zwei Vorspeisen zusammengestellt, den ich euch nicht vorenthalten möchte.


Marokkanischer Karottensalat mit 
Orangen, Pink Grapefruit, Fenchel & Avocado

Zutaten
1 reife Avocado
4 Karotten
1/2 Fenchelknolle
1 Orange
1/2 Pink Grapefruit
1/2 Zitrone
Olivenöl
Essig
Salz
Pfeffer
Garam Masala


Zubereitung
1. Karotten schälen und grob raspeln. Sellerie fein und Avocado in Scheiben schneiden.

2. Orange und Pink Grapefruit schälen und in Stücke schneiden. Den Saft auf dem Brett der Sauce zufügen.

3. Mit Olivenöl, Essig, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Garam Masala eine Sauce nach eigenem Geschmack zubereiten.

4. Anrichten. Reinhauen. Geniessen.




--------------------------------






Dienstag, 8. Januar 2013

Kulinarisches



Und schon hat sie sich wieder Tage nicht sehen lassen hier! Das wird langsam zur lästigen Gewohnheit. Dieser Tage mache ich allerdings keine Auszeit vom Erwachsensein, sondern pflege einen Husten, Halsweh, Fieberschübe und eine Stimme, die klingt, als hätte man bei einem Dudelsack ein Lock in den Blasebalg gemacht.Bäääh! Hach, es wäre die absolut perfekte Zeit, um wieder Kind zu sein und sich von Muttern verhätscheln zu lassen.

Ich hingegen habe mich leichtsinnigerweise zusammen mit der fabulösen Miss Jackie Sparrow zu einer Vegan Challenge verpflichtet: 30 Tage experimentieren wir damit, was es heisst, weder Fleisch noch tierische Erzeugnisse zu geniessen. Sie ist Vegetarierein. Ich bin Flexitarierin (die neumodische Art, Leute, die wenig Fleisch essen aber dieses geniessen in eine passende Schublade zu schmeissen). Während Jackie in Thailand warmes Wetter und fantastische Früchteoptionen geniesst, habe ich hier in der Schweiz den Vorteil, eine Menge veganer Produkte im Bioladenregal stehen zu haben. Trotzdem, dieses vegane Leben ist nicht einfach. Zumindest für mich.

Mein Appetit auf ein Spiegelei expandiert stetig und ich vermisse meinen Hüttenkäse zum Ofengemüse. Etwas nicht haben zu können (nicht zuhause und schon gar nicht in einem Restaurant!), von dem man eigentlich wenig und vernünftig Gebrauch macht, erhebt diese verbotenen Speisen zu meinen Gelüsteobjekten Nummer 1 bis 10. Nun denn, es ist ein äusserst interessante Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Und ich lasse es mir dabei gehörig gut gehen mit veganen Leckereien, die fantastisch gut sind und mich hoffentlich bald wieder gesund machen mit all ihren Vitaminen. Zum Beispiel ein Endamame-Lunch mit heisser Sojaschokolade als Dessert, Pasta und Tomatensauce mit einer Tonne Oliven, Kapern, Champignons und einem Hauch Zitrone oder...


Kartoffel-Fenchel-Püree mit gebratenem Ingwer-Rosenkohl

Zutaten
500g mehlige Kartoffeln
2 Knollen Fenchel
Muskatnuss, Salz & Pfeffer
500g Rosenkohl
2 Zehen frischen Knoblauch
frischen Ingwer (und viel davon!)
Kokosnussfett
Sojasauce
Aceto Balsamico

Zubereitung
1. Kartoffeln und Fenchel so zubereiten, wie ihr normalerweise euer Kartoffelpüree liebt. Ich würze meins mit viel Pfeffer und Muskatnuss.

2. Rosenkohl in Scheiben schneiden. Inger und Knoblauch pressen und alles zusammen mit einem Esslöffel kaltgepresstem Kokosnussfett in einer Bratpfanne anbraten. Nach Geschmack mit Sojasauce, Pfeffer, Salz und Aceton Balsamico würzen.

3. Vegan geniessen. Happy January Challenge!



-----------------------------------------

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Dessertträume



Eat more Cupcakes

Ich gebs ja zu, es war etwas fies, euch diese süssen kleinen Cupcakes drüben auf Twitter einfach so vor die Nase zu stellen. Deshalb verrate ich hier auch gleich und ohne weitere Umwege das Rezept (basierend auf einem Angelfood Cake von Martha Stewart):

Zutaten (für ca. 12 Cupcakes)
4 Eiweiss
1 EL warmes Wasser
110g feiner Zucker
1 Prise Salz
1/2 TL Cream of Tartar
Vanille nach Geschmack
40g Mehl


Frosting
50g Butter (Raumtemperatur)
60g Cream Cheese (Raumtemperatur)
200g Puderzucker
1 EL Kakao
1 Messerspitze Foodcoloring
Schokoladenperlen
 

Zubereitung
1. Ofen auf 180 Grad Celsius heizen. Eiweiss und Wasser schaumig schlagen, Salz, Cream of Tartar und Vanille hinzufügen und steif schlagen. Dabei die Hälfte des Zuckers dazugeben.

2. Wenn die Eiweissmasse Spitzen bildet, das gesiebte (!) Mehl und den restlichen Zucker vorsichtig unter die Masse heben. In die Cupcakeförmchen füllen und ca. 9 bis 12 Minuten golden backen. Umgekehrt auf einem Gitter auskühlen lassen.


3. Alle Frosting Zutaten luftig mixen. Ich habe für die Farbe Sugarflair in Christmasred genommen. Je nachdem, was ihr für eine Farbe habt, braucht es etwas mehr oder weniger Farbe. Mit einem Mixsack oder einem Spachtel auftragen. Hier (1, 2, 3) hats dafür zwei fabulöse Tutorials :). Die Cupcakes kühl aber nicht kalt stellen und noch am selben Tag geniessen. Bon app!







-----------------------------------

Samstag, 1. Dezember 2012

Dessertträume



Haselnuss Marroni Torte
via Salz & Pfeffer

Es war einmal ein kleines süsses Cupcake. Luftig. Feucht. Und unglaublich haselnussig. Ein Desserttraum, wie er im Buche steht. Jetzt ist es eine Torte und es wird Zeit, dass ich euch das Rezept vorstelle.

Zutaten
100g weiche Butter
150g Puderzucker
3 Eier
1 Mödeli Marronipüree, raumtemperatur
200g geriebene Haselnüsse
1/2 TL Vanillepulver
1/2 Briefchen Backpulver
2 handvoll getoastete Haselnüsse & Mandeln
60g weiche Butter
110g Philadelphia
250g Puderzucker
1/4 TL Vanillepulver

Zubereitung
1. Backofen auf 200 Grad Celsius vorheizen. Butter, Puderzucker und Eier zu einer luftigen Masse mixen; mindestens 7 Minuten!

2. Maronipüree hinzufügen und Haselnüsse, Vanille- und Backpulver unterrühren. Den Teig in zwei kleine runde Springbackformen (mit Backpapier ausgelegt) füllen und etwa 30 bis 35 Minuten backen (Zahnstochertest).

3. Die beiden Cakes auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.

4. Währendessen Mandeln und Haselnüsse im Ofen toasten, ungefähr 10 Minuten oder bis sie schön goldbraun sind und duften. Auskühlen lassen.

5. Butter, Philadelphia mixen, Puderzucker und Vanillepulver hinzugeben und weitermixen, bis eine luftige Masse entsteht.

6. Den ersten Cakeboden auf eine schöne Platte legen, mit der Hälfte der Philadelphia-Mischung bestreichen. Den zweiten Boden leicht darauf drücken und mit dem Rest der Mischung bestreichen. Die Nüsse in Stücke schlagen und die Torte verzieren.

7. Gleich servieren oder kühl stellen (aber nicht in den Kühlschrank, sonst wird das Biskuit hart). Bon app!



PS: 
Das Rezept habe ich übrigens von den beiden 
fabulösen (und charmanten!!!) 
Zuckerbäckerinnen Sarah und Jasmin erhalten, 
die ganz Thun mit ihren PiCup Cupcakes beglücken. 
Merci!


--------------------------------

Samstag, 24. November 2012

Kulinarisches



Spinat Feta Züpfechnöpfli

Meine Lieben, die Zeit der vielen Vorweihnachtsapéros ist hier. Und mit ihre jede Menge Blätterteigknabberzeugs. Das ist ja ganz lecker. Aber wer im Januar seine alten Jeans anprobieren will, fällt defintiv auf dem direktesten Weg ins Jännerloch. Nun denn, diese Alternative hier ist nicht der Gesundheitsfood schlechthin (haltet euch dafür an die Gemüsesticks - sans Sauce) aber doch ein bitzeli gesünder und mindestens so lecker.

Zutaten
150 ml lauwarmes Wasser
5g Trockenhefe 
280g Mehl 
40ml Olivenöl 
1 gestr. TL Salz 
¼ TL Zucker 
200g gefrorener Spinat
155g Ricotta 
200g Fetakäse 
Salz 
Pfeffer
1 Ei
 

Zubereitung
1. Trockenhefe und Zucker in Wasser geben, mixen. Das Gemisch in eine Schüssel mit dem Mehl, Olivenöl und Salz giessen. 15 Minuten stehen lassen - oder bis sich Blasen gebildet haben. Den Teig kneten, bis eine elastische Masse entsteht (vielleicht brauchts noch etwas mehr Wasser). Am besten einen halben Tag mit einem feuchten Tuch zugedeckt stehen lassen (der Teig wird viiiiiel schmackhafter). Eilige machen nach 2 Stunden weiter.

2. Ofen auf 320 Grad Celsius vorheizen. Spinat aufkochen, vom Herd nehmen. Ricotta und Feta hineinrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Den Teig dünn ausrollen. In etwa 8 längliche Stücke schneiden. Auf jedem Stück etwas von der Feta-Käse-Mischung verteilen, rollen und sanft in die Länge ziehen. Einen Kopf in die Teigrolle machen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech platzieren.

4. Das Ei aufschlagen und die Knöpfe bestreichen. In den Ofen schieben und nach etwa 5 Minuten auf 200 Grad herunterschalten. Ca. 20 bis 30 Minuten backen oder bis die Chnöpfli goldbraun sind und die ganze Küche nach Züpfe riecht.

5. Die Chnöpfli auf einem Gitter auskühlen. Währenddessen ein Stück Brot toasten, den Rest der Spinat-Käse-Mischung darauf streichen und geniessen. Jetzt ist noch genügend Zeit, sich ohne knurrenden Magen für das Apéro oder die Party aufzubretzeln. Viel Spass!




----------------------------------

Montag, 19. November 2012

Dessertträume



Caramel Schokoladen Tarte

Ich habe mich letzte Woche wieder an Caramel versucht. Keine so gute Idee, wenn man vorher auf der Kellertreppe ausgerutscht und mit dem Kopf an die Wand geknallt ist (dicke Bettsocken und alte Treppen... autsch!). Denn Caramel, meine Lieben, braucht einen messerscharfen Verstand und einen Abschluss in höherer Chemie. Mindestens. Wie auch immer... auf jedenfall ist in meiner Testküche kein cremiges Caramel, sondern steinhartes Daim entstanden. Was auch immer ihr produzieren werdet beim Nachbacken, es wird lecker, versprochen. Denn Caramell und Schokolade ist in jedem Fall eine Gewinnerkombination!

Zutaten
275g Zucker
80 ml Wasser
110ml Rahm
135g Butter
1/2 TL Vanillepulver
1/4 TL Zimt
1/8 TL Currypulver (Sri Lanka Curry aus dem Coop)*
1x Kuchenteig (der Bio-Dinkelteig aus dem Coop ist lecker!)
1/2 Packung Ricotta
150g dunkle Schokolade
1 handvoll Mandelsplitter
1TL Puderzucker


Zubereitung
1. Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen. Den Kuchenteig in eine 25x25cm Kuchenform auslegen (mit einem etwa 2cm hohen Rand). 15 Minuten blind backen. Danach ohne Blindbackmaterial weiterbacken, bis die Teigschale goldenbraun ist, ca. 10 Minuten. Auskühlen.

2. Zucker und Wasser in einer Pfanne ohne Rühren aufkochen lassen. Auf mittlerer Hitze weiterkochen, bis die Zuckersauce langsam caramellig wird. Vom Herd nehmen und Butter und Rahm hinzufügen (nicht erschecken, wenns zischt und brodelt!). Weiterrühren und noch einmal aufkochen. Jetzt sollte mit etwas Glück eine flüssige Masse entstehen. Vom Herd nehmen, Gewürze hinzufügen. In die Teigschale giessen und verteilen. Kalt stellen.

3. Schokolade auf kleiner Hitze schmelzen. Ricotta hinzufügen und zu einer Masse verrühren. Auf der Tarte verteilen. Kalt stellen.

4. Mandelsplitter toasten. Über die Tarte geben. Mit Puderzucker verzieren. Achtung: Puderzucker klumpt leicht, deshalb immer durch ein kleines Teesieb verteilen.

* Keine Panik. Ihr habt am Schluss nicht einen Currytarte vor euch stehen, sondern ein leckeres Dessert mit einer feinen Extranote, welche nur extra delikate Gaumen deuten können. #zwinker




--------------------------------------

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Innehalten



 1 Familienfest, 4 Erkenntnisse = alle guten Dinge sind 5

So sieht es aus, wenn meine Mutti sich dessertmässig ins Zeug legt, unterstützt von der lieben weiblichen Verwandtschaft, zur Feier ihres 60. Geburtstags. Und diese vier Dinge habe ich letzten Sonntag gelernt:

1. Manche Dinge ändern sich nie. Meine Mutter wird immer immer immer zuviel kochen und backen. Weil alles andere nicht ihrem grosszügigen Geist (und ihrer Emmentaler Herkunft) entsprechen würde. Und ich bin ihr in dieser Hinsicht nicht so unähnlich.

2. Der beste Job an einem Familenfest ist definitiv die Rolle der Bediensteten! Die Zeit fliegt beim Servieren, Organisieren und Aufräumen nur so dahin. Und am Ende sind alle stolz auf die "Kinder". Brüderchen und ich haben dafür definitiv goldenen Sterne eingeheimst.

3. Wer fürs Dessert noch Platz im Bauch haben will, darf unter KEINEN Umständen von Mutterns legendärem Kartoffelsalat nachschöpfen. Meine Güte, da bin ich nun 30 geworden und habs immer noch nicht gelernt!

4. Den Lieblingsmenschen kurzerhand aus- (und zu einem kleinen Familienbrunch zu einem späteren Zeitpunkt einzu-) laden, war etwas vom beziehungstechnisch klügsten, was ich vielleicht je getan habe. Verwandenfeste* haben jeweils eine ganz eigene Stimmung und Dynamik. Da kommt sich der Neuling meist vor, wie ein Showpony, das im Kreis vorgeführt und von allen beglotzt wird. Ist es nicht die schönere Art, ich habe dich lieb, zu sagen, indem man seinem Lieblingsmenschen das erspart, als dass er sich deswegen für einen durch so einen Tag bemüht**?!



* "Familienschläuche" wie wir sie in der Schweiz liebevoll nennen... 
** Was er übrigens getan hätte. Meine Familie und ich sind immer noch in Hochachtung ;).
 

-------------------------------

Montag, 22. Oktober 2012

Kulinarisches



(I love)
Kürbis aus den Ofen

Halloween hin oder her, Kürbis ist jetzt König. Dieses kleine Rezept hier hat beim letzten Mädelsabend wahre Begeisterungsstürme ausgelöst. Es ist aber auch zu lecker! Also, backen und sich mit oder ohne erbrettelte Süssikeiten einen tollen Abend machen... 


Zutaten
1-3 kleine Acorn oder Delicata Kürbisse
2 Zwiebeln
2 EL Olivenöl
2 EL Butter 
1 kleine Dose Kichererbsen
3 Karrotten
1 Stück Sellerie
1 Handvoll glatte Petersilie
1 kleiner Beutel Kokosmilch
1 Dose pürierte Tomaten
1 EL Tomatenpaste
50g Quinoa
Pfeffer, Currygewürz und Salz nach Geschmack

Zubereitung
1. Zwiebeln schälen, in dünne Scheiben schneiden und mit der Butter und dem Olivenöl auf kleiner Hitze 20 Minuten caramelisieren.

2.  Den Kürbissen einen Deckel abschneiden, sie aushöhlen und ausspülen.

3. Sellerie und geschälte Karrotten in kleine Stückchen schneiden. Petersilie häckseln. 

4. Das Gemüse und die Kichererbsen zu den Zwiebeln geben. Mit Kokosmilch und Tomaten mixen, Quinoa hinzufügen und mit Gewürzen und Salz abschmecken. Offen auf mittlerer Stufe köcheln bis der Sugo eingedickt ist (ca. weitere 20 - 30 Minuten). Ofen auf 170 Grad Celsius vorheizen.

5. Die Kürbisse mit dem Sugo füllen, Deckel drauf und auf einem Backpapier auf einem Blech 50 Minuten im Ofen backen. Bon app!
 

PS: Wahrscheinlich werdet ihr etwas Füllung übrig haben. Gut für euch! Sie ist nämlich auf einem Stück getoasteten Brot mit Butter seeehr lecker! #grins






----------------------------------------

Sonntag, 7. Oktober 2012

Dessertträume



Hmmm....
Frischer Feigenkuchen

Habt ihr euch auch ein wenig an den feinen frischen Feigen überessen? Mit den letzten Resten macht ihr am besten diesen perfekten, feuchten Kaffeekuchen für einen Sonntagnachmittag wie heute. #leckerschmecker

Zutaten(für eine 22-24 cm Springform)

100g Butter
1 Prise Salz
70g Zucker
70g Rohrzuckermelasse
1 Zitrone, Saft
4 Eigelb
4 Eiweiss
160g Dinkelmehl
1 TL Backpulver
1 TL Vanillepulver
70g Baumnüsse
400g frische Feigen

Zubereitung
1. Ofen auf 170 Grad Celsius vorheizen. Butter, Zucker, Melasse und Eigelb gut mixen.

2. Mehl, Back- und Vanillepulver langsam hinzugeben.

3. Eiweiss und Salz steif schlagen.

4. Baumnüsse in grobe Stücke brechen und antoasten.

5. Frische Feigen abwaschen, abtrocknen und in Viertel schneiden.

6. Eiweiss unter die Kuchenmasse heben.

7. Teig eine mit Backpapier ausgelegte Form giessen. Feigen und Baumnüsse darüber geben.

8. Ca. 40 bis 45 Minuten backen (Zahnstochertest!).

9. In der Form auskühlen, bis der Kuchen lauwarm ist. Mit einem leckeren Kaffee oder Tee und den Lieblingsmenschen geniessen.






-----------------------------------

Mittwoch, 5. September 2012

Kulinarisches



Ein frisches (letztes?) Sommermahl

Schnappt euch beim nächsten Märitspaziergang frische Bohnen und Tomaten und einen Büschel Oregano und Thymian. Sucht euch die lustigste Pasta im Gestell aus und kocht euch zuhause in windeseile dieses Sommermal (bevor der Herbst überhand nimmt):
Tomaten klein würfeln zusammen mit den feingehackten Kräutern in euerer Lieblingssalatsauce marinieren. Bohnen in Stücke schneiden und auf einem Gitter dämpfen. Über die Tomaten geben, Pasta kochen, abgiessen und mit dem Gemüse mixen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Limettensaft abschmecken.

In eine grosse Schüssel geben, Käse (Sbrinz oder Parmesan) darüberstreuen, Gabeln verteilen und zusammen mit euren Lieben teilen. Bon app!






-------------------------------

Montag, 20. August 2012

Dessertträume



Manchmal führt ein frühabendlicher Heisshunger nach etwas Süssem (aka ein "richtiges" Dessert, keine Frucht) zu spontaner Nachbarschaftspflege - weil dieses Mädel hier nämlich ab und zu einfach nix mehr im Schrank stehen hat, was auch nur halbwegs als essbares Dessert durchgehen würde.

Eine halbe Stunde und zwei Bleche voller lecker duftender Hafer-Kaffeschoggi-Cookies später sind alle happy und ich eigentlich ganz froh über den Mangel an gekauften Süssigkeiten. Selberbacken macht soooo viel mehr Spass! :)


Hafer-Kaffeschoggi-Cookies
(adaptiert von Smitten Kitchen)


Zutaten
100 g Zucker
100 g Rohrzucker

2 EL Malzpulver
110 kalte Butter
1 Ei
1 TL Vanille

1/2 TL Backpulver
100 g Mehl

75 g feine Haferflocken
1/2 TL grobe Seesalzkristalle
200 g Kaffeeschoggistücke
50 g gemahlene Mandeln

80 g gemahlene Haselnüsse


Anleitung
1. Ofen auf 150 Grad Celsius vorheizen.

2. Zucker, Malzpulver, Vanille, Salz und Butter gut mixen. Ei und Schoggistückli hinzufügen, weitermixen.

3. Mandeln und Haselnüsse in einer Bratpfanne antoasten. Mit Mehl, Haferflocken und Backpulver nach und nach zur Cookiemasse hinzufügen.

4. Teig zu kleinen Kugeln (ca. 40) rollen und auf einem mit Backpapier belegten Blech 18 - 20 Minuten backen (bis die Ränder ein fest aber das Cookieinnere immer noch ziemlich weich ist). Cookies auf dem Blech auskühlen lassen.

5. Mit kalter Milch, Kaffee oder Chai geniessen, teilen oder bis zu drei Tagen in einem geschlossenen Behälter aufbewahren.






------------------------------

Sonntag, 29. Juli 2012

Dessertträume



Der beste Apfelpie, den ihr je genossen habt!

Meine Lieben, dieser Apfelpie ist so lecker, dass ich nicht mehr sagen will als, dass ihr so schnell wie möglich euch zu Joanna von Cup of Jo rüberklicken und ihn nachbacken sollt! Er ist soooo gut, dass ich ihn als praktisch einzigstes Dessert von meiner Geburtstagsparty wieder nach hause getragen und ihn zusammen mit dem Lieblingsmenschen im Bett, auf der Wiese und zum Brunch mit Genuss verputzt habe. Apfelpie, dich gibt es noch öfters in meiner Zukunft :).

Meine einzige Änderung des Originalrezepts ist, dass ich bei der Füllung den Zucker weggelassen habe. Caramel und Äpfel (auch mehr als im Rezept angegeben, merke ich gerade) sind süss genug. 'Nuff said, go and backe this pie!








---------------------------

Donnerstag, 21. Juni 2012

Kulinarisches



Oh my Ofengemüse!

Jedes mal sensationell gut und vor allem super praktisch, wenn man keine Zeit hat, sich in der Küche zu versklaven: Oh my Ofengemüse!

Einfach eine Mischung aus frischem und allenfalls gefrorenem Gemüse (zum Beispiel Rosenkohl) in Stücke schneiden, salzen, Pfeffern und mit frischen Balkon- oder Küchenbankkräutern abschmecken. Ein paar Spritzer Olivenöl und das ganze auf einem mit Backpapier belegtem Blech ca. 30 - 40 Minuten bei 200 Grad Celsius backen.

Was ihr während dieser Zeit macht, ist euch überlassen. Ich kraule meinen kleinen, vierbeinigen Gremlin...







---------------------------------

Donnerstag, 14. Juni 2012

Dessertträume



Erdbeerbrötchen

Meine Lieben, haltet euch fest - oder noch besser, nehmt die Beine unter die Arme und rennt los, um frische Erbeeren, Nutella und Pumpernickel zu kaufen. Per Zufall nämlich habe ich im praktischen Feldtest herausgefunden, dass diese drei Zutaten zusammen eine grandiose Magie entfachen, unter welcher eure Geschmacksknospen im Dreiklang zu singen beginnen... und jetzt schnell los!!!







-----------------------------

Dienstag, 12. Juni 2012

Kulinarisches



Spinatfrittata

Am liebsten würde ich Spinat morgens, mittags und abends essen, soooooo sehr mag ich ihn (jetzt - fragt meine Mutter nicht, was ich als Baby davon hielt!). Nun denn, hier ein supereinfaches Ich-leer-mal-eben-meinen-Kühlschrank-Rezept. Alles, was es braucht, ist ein bisschen Geduld, da dieser Spinatschatz erst in den Ofen muss, bevor es schnurschtracks Richtung hungriger Mund geht.

Zutaten
1 Packung gefrorener Spinat, ganz
1/2 Packung gefrorener Spinat, gehackt
4 Eier
2 EL Dinkelmehl
2 TL Paprika
1 TL gemahlener Pfeffer
Bouillon zum Würzen nach Geschmack
1 Packung Sardellen
Butter 


Zubereitung
1. Ofen auf 220 Grad Celsius heizen. Den Spinat in einer Pfanne aufkochen, würzen und auf kleiner Stufe weiterköcheln.

2. Eier und Dinkelmehl hinzufügen. Von der Platte nehmen.

3. Eine ofenfeste Bratpfanne mit der Butter ausstreichen. Die Spinatmischung hineingeben und die Sardellen darauf verteilen.

4. Die Frittata rund 30 - 40 Minuten auf der untersten Ablage im Ofen backen. Etwas auskühlen lassen, servieren.


Tipp: Lecker dazu ist ein frischer Sommersalat mit vielen Kräutern. Hoch lebe die Grüne Sinfonie!







--------------------------------

Sonntag, 27. Mai 2012

Kulinarisches


Es ist so einfach, das Leben zu zelebrieren: Alles, was es braucht, sind ein paar gute Freunde, jeder bringt etwas zu Essen mit, die Sonne scheint, das Herz hüpft. Ich werde diesen Sommer so oft wie möglich im Gras sitzen, mit den Fingern ein letztes Stückchen Kartoffel aus der Salatschüssel stibizen, beim Café nebenan viel zu lange auf einen Espresso warten, die Leute rund um mich herum beobachten und mir vorstellen, wer sie sind.


Meine wunderschöne Freundin Sarah wird ihr strahlendes Lachen lachen und
leckeren Kuchen zum Dessert mitbringen.




Es wird ein grossartiger Sommer mit unzähligen Sommersprossen, Freiluftznachts, Philosophiestunden und Herzschmelzmomenten. Das hab ich im Gefühl... ihr nicht auch?!


PS: Mein Kartoffelsalat nach Muttern's Art ist einfach zuzubereiten, leicht, lecker und diesmal sogar vegan! Einfach den sauren Halbrahm mit Sojajoghurt austauschen und den Saft und die geriebene Schale einer Zitrone zur Sauce hinzufügen.




-----------------------------