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Dienstag, 8. Januar 2013

Kulinarisches



Und schon hat sie sich wieder Tage nicht sehen lassen hier! Das wird langsam zur lästigen Gewohnheit. Dieser Tage mache ich allerdings keine Auszeit vom Erwachsensein, sondern pflege einen Husten, Halsweh, Fieberschübe und eine Stimme, die klingt, als hätte man bei einem Dudelsack ein Lock in den Blasebalg gemacht.Bäääh! Hach, es wäre die absolut perfekte Zeit, um wieder Kind zu sein und sich von Muttern verhätscheln zu lassen.

Ich hingegen habe mich leichtsinnigerweise zusammen mit der fabulösen Miss Jackie Sparrow zu einer Vegan Challenge verpflichtet: 30 Tage experimentieren wir damit, was es heisst, weder Fleisch noch tierische Erzeugnisse zu geniessen. Sie ist Vegetarierein. Ich bin Flexitarierin (die neumodische Art, Leute, die wenig Fleisch essen aber dieses geniessen in eine passende Schublade zu schmeissen). Während Jackie in Thailand warmes Wetter und fantastische Früchteoptionen geniesst, habe ich hier in der Schweiz den Vorteil, eine Menge veganer Produkte im Bioladenregal stehen zu haben. Trotzdem, dieses vegane Leben ist nicht einfach. Zumindest für mich.

Mein Appetit auf ein Spiegelei expandiert stetig und ich vermisse meinen Hüttenkäse zum Ofengemüse. Etwas nicht haben zu können (nicht zuhause und schon gar nicht in einem Restaurant!), von dem man eigentlich wenig und vernünftig Gebrauch macht, erhebt diese verbotenen Speisen zu meinen Gelüsteobjekten Nummer 1 bis 10. Nun denn, es ist ein äusserst interessante Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Und ich lasse es mir dabei gehörig gut gehen mit veganen Leckereien, die fantastisch gut sind und mich hoffentlich bald wieder gesund machen mit all ihren Vitaminen. Zum Beispiel ein Endamame-Lunch mit heisser Sojaschokolade als Dessert, Pasta und Tomatensauce mit einer Tonne Oliven, Kapern, Champignons und einem Hauch Zitrone oder...


Kartoffel-Fenchel-Püree mit gebratenem Ingwer-Rosenkohl

Zutaten
500g mehlige Kartoffeln
2 Knollen Fenchel
Muskatnuss, Salz & Pfeffer
500g Rosenkohl
2 Zehen frischen Knoblauch
frischen Ingwer (und viel davon!)
Kokosnussfett
Sojasauce
Aceto Balsamico

Zubereitung
1. Kartoffeln und Fenchel so zubereiten, wie ihr normalerweise euer Kartoffelpüree liebt. Ich würze meins mit viel Pfeffer und Muskatnuss.

2. Rosenkohl in Scheiben schneiden. Inger und Knoblauch pressen und alles zusammen mit einem Esslöffel kaltgepresstem Kokosnussfett in einer Bratpfanne anbraten. Nach Geschmack mit Sojasauce, Pfeffer, Salz und Aceton Balsamico würzen.

3. Vegan geniessen. Happy January Challenge!



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Montag, 27. August 2012

Kulinarisches



Wart mal, Wartsaal

Der Wartsaal ist ein fabelhafter Ort für vielerlei Dinge: Im Sommer draussen einen ganzen Abend mit Freunden verplaudern, sich im Winter alleine durch das Teesortiment von Länggasstee trinken und dabei die neuste Bücherauswahl von Berns unabhängigen Buchhandlungen an der Bücherwand durchstöbern... und vieles mehr. Den Rest des Textes gibts hier! 

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Dienstag, 5. Juni 2012

Bloglove



Glück ist definitiv, nach einem langen, langen, laaaaangen und anstrengenden Tag von einem lieben SMS, einem Walderdbeeren-Smoothie und einem Moodboard voller wunderbarer Lebensbilder verwöhnt zu werden - und danach ohne einen Mucks der Quängelei bei Tageslicht schon ins Bett zu sinken. Wie die Zeiten sich ändern!

In Sachen SMS und Smoothie kann ich für euch gerade jetzt nix tun. Aber einen Link zu Hermit, einem neuen Lieblingsbilderblog, habe ich euch hier. Geniesst...






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Samstag, 28. April 2012

Unterwegs in Bern



Der Frühling ist in Bern angekommen und alle strömen auf die Strasse, reissen Türen und Fenster auf, wenden sich leicht bekleidet der Sonne zu. Die Luft ist durchdränkt vom Blütenduft und Musikfragmenten, Lachen, Kribbeln und diesem verführerischen Je-ne-sais-quoi, das uns alle erfasst, wenn es nach kalten Wochen und Moaten endlich wieder warm und sonnig ist. Die Berner sind im Herzen Südländer. Wenn es irgendwie geht, sind wir alle draussen und geniessen das Leben.

So auch gestern Abend im Sattler. Die Schlange zur Gelateria war lang und länger, die Getränke flossen, die Konversationen auch. Während ich nach dem Abschied quer durch die Stadt und über die Kornhausbrücke nach Hause schlenderte, das Tram links an mir vorbeiziehen liess, war der Winter schon nur noch eine weit entfernte Erinnerung.










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Montag, 2. April 2012

Kulinarisches



Ein Date mit tausend Worten

Genügend Zeit eingerechnet? Brille eingepackt? Der besten Freundin abgesagt? Dieser Ausflug gehört nur einem selbst. Doch auch ohne zu reden, wird es ein Date mit tausend Worten, ohne nachzufragen, erfährt man alle privaten Details, grossen Gedankenwürfe, kleinen Witze und nachhaltigen Informationen, die man sich wünschen mag. Denn diese Reise führt zur grössten Buchhandlung Berns, in den Stauffacher, und über dessen vielzähligen Etagen und Themengebiete direkt ins Café Littéraire im zweiten Stock... (den Rest des Texts gibts hier!)


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Montag, 19. März 2012

Kulinarisches



Thailand auf dem Teller
(via Stöbern)

Entscheidungsfreudigkeit sollte mitbringen, wer das Thai-Restaurant Tab-Tim in der Münstergasse betritt. So klein und schmal dieses Plätzchen auch ist, so umfangreich gibt sich die Menükarte mit gefühlten tausend und einem Gericht, die auseinander zu halten dem untrainierten Auge fast unmöglich scheint. Da ist noch ein wenig mehr Koriander drin, dort wird die Ente gebraten statt pochiert... es ist ein kurzer Schnellkurs in der Vielfältigkeit der thailändischen Küche, noch vor dem ersten Bissen. (Mehr Text zum Thai gibts hier!)


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Montag, 20. Februar 2012

Innehalten


Mach Kunden zu Fans - eine kleine Meisterklasse

Als Agenturbiene stehe ich im Auftrag unserer Kunden oft vorm Thema "Kundenbindung". Dass das für ein Unternehmen mehr bedeuten sollte, als bloss schöne Worte in der Imagebroschüre, ist (eigentlich) klar (oder?! *hüstel*). Wie man aus Kunden im Alltag jedoch tatsächlich die viel zitierten Fans macht, nun, darf ich bitten, tibits erteilt hiermit eine kleine Meisterklasse:

Die Vorgeschichte: Ich denke schon seit Sonntagabend mit Sehnsucht in der Magengegend an Beeren Crumble....

Facebook, tibits Seite, Montag, ca. um 12 Uhr:
Franziska Freiermuth

Kann man sich vielleicht allenfalls eventuell unter Umständen ein ganz klein wenig wünschen, dass heute Abend in Bern euer legendärer Beeren Crumble das Buffet zieren wird? :) Ich kann den ganzen Morgen an nix anderes denken... smiles, F. 

Facebook, tibits Seite, Montag, ca. um 12.10 Uhr:
tibits

Selbstverständlich darfst du das, liebe Franziska! Wie schön, dass dir unser Beeren Crumble so gut schmeckt. Du kannst dich weiterhin vorfreuen, denn er wird dir den heutigen Abend garantiert versüssen :-). Viel Spass beim Schlemmen!
 
Sechseinhalb Stunden später sitze ich mitten im Dinnergetümmel auf einem wagemutig ergatterten Stuhl vor meiner Schale Beeren Crumble und könnte glücklicher nicht sein. Jeder süsse Bissen ein Stücken Himmel. Ich verdrehe die Augen, seufze tief und richte mir ein kleines, permanentes Plätzchen fürs tibits in meinem Herzen ein. Habt tausend Dank, liebe tibitsianer, meine Treue ist euch auf ewig sicher!


PS: Und dann noch, einfach so, gabs ein Eis zum Probieren... ha, was für ein Glückstag! Aus zuckerflashtechnischen Gründen, hab ichs dann leider nicht mehr geschafft. Nun denn, ein ander mal, der Gluscht kommt bestimmt. ;)







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Dienstag, 20. Dezember 2011

Glück ist...



...mit lieben Freunden Jahr für Jahr einen wunderschönen Weihnachtsabend zu verbringen. Wir kommen zusammen und feiern die Freundschaft. Jeder stellt einen Gang auf den Tisch, der den in dieser Jahreszeit schon arg verwöhnten Magen immer noch zum Knurren bringt. Die Geschenkzeremonie nach altbewährtem Wichtelprinzip. Das Lachen, die Konversationen, die Suche nach der Nadel im Heuhaufen des Lebens. Eine Prise Päärchenreibereien hier und da, einen nassen Nasenstubser von der hundischen Begleitung. Dieses, unser Weihnachtsfest ist Konstante, die einfach glücklich macht. Merci, ihr wunderbaren Menschen in meinem Leben!





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Sonntag, 27. November 2011

Kulinarisches




Lachen. Laut lachen. Geniessen. Wortlosen Wein mit wortreichen Gesprächen balancieren. Grosszügig Komplimente verschwenden. Von süssen Bulldoggen träumen. Argumentieren. Hinterfragen. Eintauchen. Sich auf fremde Gedanken einlassen. Philosophieren. Apfelküchlein teilen (und den Weltfrieden proklamieren).

Mädelsabend im Café Restaurant Postgasse.






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Mittwoch, 23. November 2011

Kulinarisches



Ein einfaches Novemberpicknick auf meinem Wohnzimmerboden und dazu Gibrans Gedanken. Kürbiskernsauerteigbrot mit Oliventapenade (von My New Roots) und gekochten Randen. Frische Gurten in Algenbläter gehüllt mit Wasabisoyasauce. Und ein Zimtstern zum Dessert.



Then an old man, a keeper of an inn, said, Speak to us of Eating and Drinking.
And he said:
Would that you could live on the fragrance of the earth, and like an air plant be sustained by the light.
But since you must kill to eat, and rob the newly born of its mother's milk to quench your thirst, let it then be an act of worship.
And let your board stand an altar on which the pure and the innocent of forest and plain are sacrificed for that which is purer and still more innoncent in man.

When you kill a beast say to him in your heart,
"By the same power that slays you, I too am slain; and I too shall be consumed.
For the law that delivered you into my hand shall deliver me into a mightier hand.
Your blood and my blood is naught but the sap that feeds the tree of heaven."

And when you crush an apple with our teeth, say to it in your heart,
"Your seeds shall live in my body,
And the buds of your tomorrow shall blossom in my heart,
And your fragrance shall be my breath,
And together we shall rejoice through all the seasons."

And in the autumn, when you gather the grapes of your vineyards for the winepress, say in your heart,
"I too am a vineyard, and my fruit shall be gathered for the winepress,
And like new wine I shall be kept in eternal vessels."
And in winter, when you draw the wine, let there be in the song a remembrance for the autumn days, and for the vineyard, and for the winepress.

"The Prophet" by Kahlil Gibran






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