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Donnerstag, 10. Januar 2013

Innehalten



chrächz schnief hust seufz
Voilà. Eine virale Angina UND eine Erkältung sorgen dafür, dass ich derzeit Vollzeitferien in Bettanien verbringe.Zusammen mit einer Familienpackung Nastücher, literweise Salbei- und Kamillentee und ab und zu einem Snack, wenn ich nicht gerade zu erschöpft bin.

Mann, ich habe ganz vergessen, wie es sich anfühlt, 17 Stunden pro Tag zu schlafen wenn man so richtig richtig krank ist - aber genau das ist die beste Medizin (Schlaf und Geduld - im Moment versuche ich es vor allem mit ersterem und versuche, die Geduld mit alten Food Shows von Nigella Lawson und Jamie Oliver bei Laune zu halten).

Anyway, hier ein paar vegane Leckereien (weder von Nigella noch Jamie) aus dem Krankenbett...


Glutenfreier Vollkorntoast mit frischer Avocado, Limette und Avajar.
In bester Gesellschaft dank des kleinen Äpfelchens! 
Heisse dunkle Schokolade von Dolfin mit aufgeschäumter Sojareismilch.
Frische Erbsen, Rüebli und Udonnudeln (alles aus dem Tiefkühler und in Minuten essbereit).
Zimtporrige mit einem Aprikosensojajoghurt und frischer Banane.




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Dienstag, 8. Januar 2013

Kulinarisches



Und schon hat sie sich wieder Tage nicht sehen lassen hier! Das wird langsam zur lästigen Gewohnheit. Dieser Tage mache ich allerdings keine Auszeit vom Erwachsensein, sondern pflege einen Husten, Halsweh, Fieberschübe und eine Stimme, die klingt, als hätte man bei einem Dudelsack ein Lock in den Blasebalg gemacht.Bäääh! Hach, es wäre die absolut perfekte Zeit, um wieder Kind zu sein und sich von Muttern verhätscheln zu lassen.

Ich hingegen habe mich leichtsinnigerweise zusammen mit der fabulösen Miss Jackie Sparrow zu einer Vegan Challenge verpflichtet: 30 Tage experimentieren wir damit, was es heisst, weder Fleisch noch tierische Erzeugnisse zu geniessen. Sie ist Vegetarierein. Ich bin Flexitarierin (die neumodische Art, Leute, die wenig Fleisch essen aber dieses geniessen in eine passende Schublade zu schmeissen). Während Jackie in Thailand warmes Wetter und fantastische Früchteoptionen geniesst, habe ich hier in der Schweiz den Vorteil, eine Menge veganer Produkte im Bioladenregal stehen zu haben. Trotzdem, dieses vegane Leben ist nicht einfach. Zumindest für mich.

Mein Appetit auf ein Spiegelei expandiert stetig und ich vermisse meinen Hüttenkäse zum Ofengemüse. Etwas nicht haben zu können (nicht zuhause und schon gar nicht in einem Restaurant!), von dem man eigentlich wenig und vernünftig Gebrauch macht, erhebt diese verbotenen Speisen zu meinen Gelüsteobjekten Nummer 1 bis 10. Nun denn, es ist ein äusserst interessante Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Und ich lasse es mir dabei gehörig gut gehen mit veganen Leckereien, die fantastisch gut sind und mich hoffentlich bald wieder gesund machen mit all ihren Vitaminen. Zum Beispiel ein Endamame-Lunch mit heisser Sojaschokolade als Dessert, Pasta und Tomatensauce mit einer Tonne Oliven, Kapern, Champignons und einem Hauch Zitrone oder...


Kartoffel-Fenchel-Püree mit gebratenem Ingwer-Rosenkohl

Zutaten
500g mehlige Kartoffeln
2 Knollen Fenchel
Muskatnuss, Salz & Pfeffer
500g Rosenkohl
2 Zehen frischen Knoblauch
frischen Ingwer (und viel davon!)
Kokosnussfett
Sojasauce
Aceto Balsamico

Zubereitung
1. Kartoffeln und Fenchel so zubereiten, wie ihr normalerweise euer Kartoffelpüree liebt. Ich würze meins mit viel Pfeffer und Muskatnuss.

2. Rosenkohl in Scheiben schneiden. Inger und Knoblauch pressen und alles zusammen mit einem Esslöffel kaltgepresstem Kokosnussfett in einer Bratpfanne anbraten. Nach Geschmack mit Sojasauce, Pfeffer, Salz und Aceton Balsamico würzen.

3. Vegan geniessen. Happy January Challenge!



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