Dienstag, 15. März 2011

Innehalten

Manchmal passieren Dinge, die sich nicht in Worte fassen lassen. Zu unzulänglich sind sie für das, was passiert. Jedes gute Wort zu klein für das Leid, jeder Gedanke zu weit weg. Verständnis lässt sich nicht innerhalb von zwei Punkten verpacken, einordnen. Erklärungen scheitern an der Ohnmacht, dass da Dinge passieren, die grösser sind als unser kleiner Intellekt, unser begrenztes Herz.

Es gibt kein Rezept, um zu begreifen, was in Lybien, was in Japan passiert, keinen Patentweg, wie mit dem Schmerz und dem Leid umzugehen, dem schieren Ausmass, der Katastrophe, welche diese Ereignisse für jedes einzelne Leben bis hin zum Körper einer ganzen Gesellschaft haben.

Man möchte seine Hand, sein Herz ausstrecken und helfen, lindern, wieder gut machen. Doch wie? Ich bin sicher, es gibt zwischen Verzweiflung und Ignoranz Mittel und Wege. Noch weiss ich nicht genau, welche.


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Kommentare:

Priska hat gesagt…

von <3 en licht und liebe schicken... dass ist zumindest, was ich versuche...

Franziska hat gesagt…

Nun ja, das scheint mir auch wichtig - aber irgendwie ist es gerade jetzt herzlich wenig.