Dienstag, 2. April 2013

Unterwegs in Roma, No.1




Oh, I lost my heart to Roma
Eigentlich wollten der Lieblingsmensch und ich über Ostern Rom erobern. Doch von der ersten Minute an eroberte Rom unsere Herzen - mit seinen fantastischen Aussichten, wo immer man hinschaut, den Gassen und Kopfsteinpflastersträsschen, den himmlischen Cappucchinos und Gerichten. Meine Lieben, wir assen sonnengereifte Tomaten, duftende Erdbeeren und den saftigsten Mozarella die Buffalo, den man sich vorstellen kann.

Unser allerliebstes Lieblingsquartier ist Monti. Es schmiegt sich mit pittoresken Gassen gleich in der Nähe des Colosseums an einen der sanften Hügel Roms. Der Mix aus alteingessessen Nachbarn, kleinen Läden, Handwerksbetrieben, Restaurants und jungen Boutiquen ist einfach grossartig. Hier ein paar unserer Entdeckungen...


Sein tägliches Gelato holt man sich in Monti in der Gelateria Il Gelatone (via Serpentini, gleich etwas oberhalb der Piazza Madonna de Monti). Den besten Cappuccino gibts beim Kaffeepabst Er Baretto (Via del Boschetto). Im Stehen an der Bar getrunken, kostet er ungefähr einen Euro!


Der Gurtmacher in der Via Urbana ist ein wahrer Maestro. Vom Leder aus Florenz bis zur Schnalle lässt man sich hier einen Gurt für unter 20 Euro massfertigen, der nicht nur wunderschön ist, sondern für immer und ewig hält.


In der Via Panisperna liegen gleich zwei Schätze: Ein klitzekleiner Lebensmittelladen geführt von einem leidenschaftlichen Geniesser. Der perfekte Halt, um sich für ein Picknick einzudecken: Erdbeeren, Orangen und den besten Mozzarella di Buffalo sind einem hier sicher.  Gleich nebenan ist das Restaurant Ai Tre Scalini, wo man günstig die leckersten Gerichte diesseits des Tibers serviert erhält. Ob Lasagne mit römischen Artischocken, Gnocci mit Brocoletti oder ein Klassiker - hier sind alle Gerichte erstklassig. Wir waren in fünf Tagen gleich zweimal dort!


Und weil wir in Italien sind, hier noch gleich ein zweiter Restaurant-Tipp. Das kleine Gourmet-Restaurant Broccoletti in der Via Urbana hat seine Prioritäten richtig gesetzt: Hochwertige biologische Zutaten aus der Region werden ohne Firlefanz neu interpretiert. Alles ist hausgemacht, auch das fantastische Brot (dessen Rezept ich den Besitzern abgeschmeichelt habe :). Die Menükarte wird einem als Schiefertafel an den Tisch gebracht, die Weinempfehlungen passen und das Tiramiu ist so leicht und luftig wie ein Wölkchen. Himmlisch...





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Kommentare:

janine hat gesagt…

Zauberhaft! Sie Glückliche!

Franziska Freiermuth hat gesagt…

Merci, merci, es war in der tat zauberhaft. So hals über Kopf habe ich mich selten in einen Ort verguckt :D...