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Mittwoch, 25. April 2012

Im Visier




Wie aufregend der letzte Donnerstag doch war! Vor meinem Besuch im Schweizer Fernsehen war ich auch bei ZüriPlus zu Gast, um zusammen mit dem Psychiater Thomas Knecht über die Liebe, das Vertrauen und die Hochstaplermethoden zu sprechen. Schaut doch mal rein, wenn ihr neugierig seid und die Plauderei mit Herrn Aeschbacher etwas kurz war (und sonst einfach fragen *smiles*).

Hier gehts lang zur Gesprächsrunde.





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Freitag, 20. April 2012

Glück ist...



...mit seiner Geschichte vor die Leute zu stehen 
und so überwältigend unterstützt und angenommen zu werden. 
Merci!!


Was für ein Tag. Morgens bestand mein offizielles Plus1 der Stunde (aka meine allerbeste Freundin der Welt, Priska) ihre Coachingprüfung mit vergoldeten Lorbeeren*.

Mittags unterwegs im Zug gen Zürich pflegten wir unsere Tradition des Chaosreisens mit Gleisstörungen, verpassten Zügen, wirren Verbindungsvorschlägen von SBB und Verlorengehen in Dübendorf (ZüriPlus**, die erste Station dieses Tages (und in Dietlikon ansässig) musste uns tatsächlich mit dem Auto suchen... ups).

Und abends, ja abends der Besuch bei Kurt Aeschbacher: Ein grosser Showman vor der Kamera und sympathisch zurückhaltend daneben. Wohl umsorgt von der Crew. Die Nase schon seit Stunden kitzelnd, weil ihr alle so fest an mich gedacht habt. Ein Stossgebet zum Himmel: Bitte lass mich den Menschen da draussen Zuversicht und Herzensmut schenken. Eine beängstigend steile Wendeltreppe runter, warten, ein letztes Mal pudern... herzlich willkommen, Franziska Freiermuth! Raus. Bloss jetzt nicht stolpern. Den Moment geniessen. Schnell wars vorbei - gut fühlte es sich an.

(Ich bin Gast No.2. Das Interview beginnt bei 14.34)

Nachts, zwei Martinis und unzählige Plaudereien später, machten Plus1 und ich uns Arm in Arm im Walzerschritt wieder auf den Weg nach hause. In bester Laune wie immer, wenn wir zusammen unterwegs sind.

Tage mit meiner besten Freundin können gar nicht anders, als fabulös zu sein. Und dieser mit all seiner champagnerprickelnden Aufregung war einfach gradios!


* Das verwundert keinen, der schon je das Vergnügen hatte, mit ihr zu arbeiten. Dieses Mädel hat ein goldenes Händchen darin, einem zu helfen, die Dinge wieder klar und konstruktiv zu sehen. Meldet euch also an, so lange ihr Terminkalender noch Platz hat!

** Die Gesprächsrunde auf ZüriPlus wird ab Montag eine Woche im TV ausgestrahlt und ist online verfügbar.



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Donnerstag, 19. April 2012

Showtime



Hallo ihr Lieben, meine beste Freundin und ich sind auf dem Weg nach Zürich. Und obwohl ich das niemals eingestehen würde, klappern mir doch ganz dezent ein wenig die Knie... das Interview mit Kurt Aeschbacher rückt näher und näher!

Meine ewige Dankbarkeit ist euch auf jedenfall sicher, wenn ihr mir bei Gelegenheit die Daumen drücken oder vielleicht sogar den Fernseher (22.25 Uhr auf SF1) einschalten und zuschauen könntet? Merci tuusig (und ich werde euch natürlich haarklein erzählen, wies war).



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Dienstag, 10. April 2012

Im Visier

(Bild von Severin Nowacki für Migros Magazin)


Live goes on...

Nachdem ich meine Erlebnisse mit einem Hochstapler Ende letzten Jahres auf meinem kleinen Blog hier mit euch teilte, ist die Geschichte vor ein paar Wochen in die nächste Runde gegangen: Das Migros Magazin gab mir die Möglichkeit (hier), einen ganz persönlichen Text zu schreiben und damit noch mehr Menschen zu erreichen.

Die Rückmeldungen (merci übrigens für jede einzelne von ihnen!) zeigten mir, dass es unglaublich viele verletzte Menschen da draussen gibt, denen ähnliches passiert ist. Ich bin froh, durch meine Worte ein Thema aufgegriffen zu haben, dass viele in ihrer Scham und ihrem Schmerz isoliert. Diesen Menschen sagen zu können, hey, du bist nicht alleine, ist unglaublich viel wertvoller für mich, als jeder juristische Schritt, der mir zur Verfügung gestanden wäre.

Wer mehr zum Thema wissen möchte schaltet demnächst den TV-Sender ZüriPlus ein. Am 19. April sind Psychologe Thomas Knecht und ich zu einer Gesprächsrunde in ZüriKonkret eingeladen.

Uuuuunnnd (*grosse Aufregung*), ebenfalls am 19. April (22.25 Uhr auf SF1), bin ich beim Schweizer Talkshow-König Kurt Aeschbacher eingeladen!!! Habt ihr Zeit, zuzuschauen und mir die Daume zu drücken, dass ich nicht über meine eigene Zunge stolpere? :D



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Samstag, 25. Februar 2012

Glück ist...



... am ersten wunderschönen, milden, frühlingshaften Tag des Jahres endlich seinen Zeitungsartikel über den Hochstapler fertigzuschreiben, hochgradig fabulöse Neuigkeiten von seiner besten Freundin zu hören und so ganz ohne Internet* im echten Leben einen tollen Typen zu fragen, ob er mit mir etwas trinken geht.

Ffleur spürt definitiv den *Frühling im Herzen*!




*Ahem... mit dem Mut hat das natürlich nur bis auf dem halben Weg geklappt. Drum dann doch lieber per Mail gefragt. Seufz. Nun denn, kleine Schritte, kleine Schritte...



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Sonntag, 25. Dezember 2011

Im Visier

Ich liebte einen Hochstapler

Ich liebte einen Mann, von dem ich mich verstanden, herausgefordert und angenommen fühlte. Mit ihm war ich ganz ich. Und dafür liebte ich ihn. Dieser Mann setzte Vertrauen, Ehrlichkeit und Offenheit über alles.

Seit ein paar Tagen weiss ich: Dieser Mann belog mich. Dieser Mann betrog mich. Dieser Mann nahm mein Vertrauen, meine Liebe, mein Verständnis, meine Loyalität und gab mir Lügen über Lügen. Nichts, was er je sagte, ist wahr. Weder seine Lebensgeschichte, noch seine Liebe. Weder der Traumjob, den er mir vermitteln wollte noch sein eigener Lebensunterhalt. Dieser Mann stürzte sich nicht nur emotional, sondern auch finanziell beim mir in Schulden, die er nicht bereit war, zu begleichen. Und schliesslich trat er meine Treue mit seinen Füssen - neben mir verwickelte er gleichzeitig drei weitere Frauen in seine Machenschaften. Ich liebte einen Hochstapler und dies ist meine Geschichte.

In den letzten Tagen ist das Kartenhaus dieses Mannes zusammengestürzt, dessen Teil ich seit letztem April gewesen war. Stück für Stück wird die Wahrheit nun zusammengefügt und zeigt das Bild eines Menschen, dessen ganzes Leben und Handeln ein einziges schmarotzendes Lügengebilde ist.

Wieso ich euch das erzähle? Weil ich nicht still schweigen will. Weil ich mich nicht schämen will. Weil es eine schwierige Geschichte aber nicht das Ende der Welt ist. Und weil so etwas jedem passieren kann. Lest weiter nach dem Break.