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Samstag, 12. Mai 2012

Have a lovely day


PS: Das ist der Himmel über Bern. Bern ist schön. Schönes Wochenende!!




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Freitag, 11. November 2011

Innehalten



Heute ist der 11.11.11. Für manche eine Schnapszahl. Für manche ein Grund, zu heiraten. Und für manche ein wichtiger Wendepunkt - der Startpunkt für ein neues, besseres Zeitalter der Menschheit.

Was bedeutet der 11.11 für euch? Seid ihr Skeptiker, freut ihr euch? Fühlt ihr euch nicht anders als gestern und deshalb kann nicht sein, was zu schön/spirituell/fanatisch/fantastisch/abstrus klingt? Egal, was dieser Tag für euch sein mag, ich finde, es ist ein guter Tag, um sich darüber Gedanken zu machen, wo man im Leben steht.

Geben wir uns zufrieden oder sind wir wirklich glücklich? 
Sind wir dankbar, geniessen wir das, was ist?
Hängen wir an Dingen, weil wir Angst haben, auch dieses Wenige zu verlieren oder wollen wir uns tatsächlich da niederlassen, wo wir sind? 
Ist da eine Sehnsucht im Herzen, die uns weiterzieht? 
Vertrauen wir ihr? 

Weiterzugehen heisst ja nicht automatisch, unzufrieden zu sein. Nein, man kann auch einfach wissen, dass noch mehr kommt, das es noch besser wird, dass dies noch nicht das Ende ist. Und das ist vielleicht der wichtigste Unterschied zwischen den Menschen, die denken: Ich muss das, was ich habe mit allen Mitteln beschützen und verteidigen. Sonst ist es auf einmal weg. Und den Menschen, die denken: Mir ist schon so viel gegeben worden, ich bin ein echtes Glückskind. Ich freue mich und bin neugierig auf das, was da noch kommen mag.

Da, wo wir heute stehen, ist der ideale (und der einzige) Standort, der zugleich Ausgangspunkt und Startposition für unsere Wunschziele ist. Ist heute nicht ein guter Tag, um sich aufzumachen und loszuziehen? Und wenn nicht heute dann vielleicht morgen? Bon voyage...


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Dienstag, 1. November 2011

In Gedanken

(Bild via unknown)



Dieses, mein Leben, hat in den letzten Monaten Wendungen und Umwege genommen, die ich weder voraussah, noch mir wünschte. Ich hatte mich angemeldet fürs glückliche Niederlassen und Boden-meiner-Zukunft-Zimmern und es schien, als wäre ich so bereit, sooooo kurz davor. Mit den Fingerspitzen berührte ich sie schon die Erfüllung meiner Herzenswünsche. Nur noch ein, zwei Zentimeter und ich hätte sie in meiner Hand. 

War ich zu ängstlich? Habe ich ihnen zuwenig vertraut? Oder ist es einfach noch nicht an der Zeit für mich, sie ganz zu fassen? Auf jedenfall ist scheinbar weg, was ich glaubte, empfangen zu haben. Und das ist, ehrlich gesagt, nicht einfach. Nicht einfach, mit dem einen Fuss schon einen Schritt in der Zukunft zu stehen und weder zurück zu wollen noch ganz vorwärts gehen zu können. Nicht einfach, zu vertrauen, wo ich Mangel und Schmerz fühle und die Frage nach dem Warum unbeantwortet bleibt. 

Nennt es Sturheit oder Naivität, aber gerade deshalb habe ich beschlossen, nur noch zu tun, was sich gut anfühlt. Trotzdem zu vertrauen. Dem lieben Gott. Mir. Meinem Leben. Und den Frieden in den Dingen und Momenten zu finden, die jetzt schon da sind (und das sind verdammt viele). So fühle ich mich trotz vieler Tränen, einiger Trauerkilos, in die Luft geworfener Pläne und in den Bauch gefragte Lebensfragenlöcher als Glückskind, für das es immer vorwärts geht - wenn auch nicht immer geradeaus*. Und vielleicht ist es das, was die Menschen sehen, wenn sie mich mit solchen Worten umarmen: "Franziska you have a twinkle in your eyes unlike Any person I have met, Ever. :)"






* Merci für dieses Bild, Reto!
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