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Montag, 15. Juli 2013

Was in der Zwischenzeit geschah



Hallo, hier ist Fffleur. Ist noch jemand da?

Vor zwei Monaten bin ich in der Versenkung verschwunden ohne ein Tschüss ohne ein Erklärung. Ich habe nicht geplant, solange nicht wiederzukehren und wusste doch nicht, ob ich wieder kommen würde. Ich habe das Leben genossen, die Zeit mit meinem Lieblingsmenschen, habe mich mit Enthusiasmus in meine Arbeit gestürzt, war auf Reisen auf Spaziergängen und habe manch einen faulen Tag in meinem kleinen Paradies verbracht.

Und ich wusste nicht, was ich wollte. Mit diesem kleinen Platz hier. Ich mag es, mit euch Momente und  Gedanken zu teilen, euch meine Bilder und Projekte zu zeigen. Gleichzeitig spüre ich jedoch auch diesen Beschützerinstinkt gegenüber meinem Leben, das ich jetzt nicht mehr nur alleine führe. Und dann stellte ich mir die Frage: Wieso bloggst du eigentlich? Was ist deine Motivation?

Ein gebrochenes Herz, haben meine beste Freundin und ich vor ein paar Wochen halb lachend gesagt, ist einfach ein besserer Motor, um einen Blog voranzutreiben. Ich habe diesen Blog vor Jahren begonnen, als mich ein Mann auf dem Rückweg von Venedig verlassen hat. Fffleur de Lys war immer ein Ort für mich, um die schönen Momente um mich herum wahrzunehmen und sie festzuhalten. Es war fabulöser Zeitvertreib, mein Hobby, bei dem ich nicht konsumiere, sondern kreiere.
Doch jetzt habe ich diesen unglaublich kreativen Job bei tibits (besucht mich dort doch mal auf Facebook, Twitter oder Instagram :), der mich ausfüllt, verbringe viel Zeit mit dem Mann meines Herzens und arbeite immer noch daran, Winterthur zu meinem Zuhause zu machen. Mein Leben ist aufregend und wunderschön. Und es macht mich auch ziemlich müde (ich arbeite daran, habe mir aber sagen lassen, dass dies nur normal ist. On verra).

Ich habe also das Bloggen sausen lassen und konnte doch nicht hinstehen und euch Adieu sagen. Eine Email von einer lieben Leserin dieses Wochenende hat mir endlich aus diesem elenden Gleichgewicht des Hin-und-Hers geworfen (merci, Barbara!). Ich will dieses Herzensprojekt hier nicht aufgeben! Ich will nicht einfach so gehen! Ich bin wieder da und werde, das versprech ich euch, zwei Augenblicke meiner Woche mit euch teilen.

Und wenn ihr immer noch da seid und euch durch diese Worte gepflügt habt, dann möcht ich euch gerne einzeln die Hand schütteln und euch danke sagen, dass ihr hier seid. Es tut gut zu wissen, dass ich eine Rolle spiele, wie klein sie auch immer sein mag!

Eure Franziska


PS: Die Zeichnung ist von Lena Hanzel und seit tausend Jahren mein Bildschirmhintergrund.

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Freitag, 20. April 2012

Glück ist...



...mit seiner Geschichte vor die Leute zu stehen 
und so überwältigend unterstützt und angenommen zu werden. 
Merci!!


Was für ein Tag. Morgens bestand mein offizielles Plus1 der Stunde (aka meine allerbeste Freundin der Welt, Priska) ihre Coachingprüfung mit vergoldeten Lorbeeren*.

Mittags unterwegs im Zug gen Zürich pflegten wir unsere Tradition des Chaosreisens mit Gleisstörungen, verpassten Zügen, wirren Verbindungsvorschlägen von SBB und Verlorengehen in Dübendorf (ZüriPlus**, die erste Station dieses Tages (und in Dietlikon ansässig) musste uns tatsächlich mit dem Auto suchen... ups).

Und abends, ja abends der Besuch bei Kurt Aeschbacher: Ein grosser Showman vor der Kamera und sympathisch zurückhaltend daneben. Wohl umsorgt von der Crew. Die Nase schon seit Stunden kitzelnd, weil ihr alle so fest an mich gedacht habt. Ein Stossgebet zum Himmel: Bitte lass mich den Menschen da draussen Zuversicht und Herzensmut schenken. Eine beängstigend steile Wendeltreppe runter, warten, ein letztes Mal pudern... herzlich willkommen, Franziska Freiermuth! Raus. Bloss jetzt nicht stolpern. Den Moment geniessen. Schnell wars vorbei - gut fühlte es sich an.

(Ich bin Gast No.2. Das Interview beginnt bei 14.34)

Nachts, zwei Martinis und unzählige Plaudereien später, machten Plus1 und ich uns Arm in Arm im Walzerschritt wieder auf den Weg nach hause. In bester Laune wie immer, wenn wir zusammen unterwegs sind.

Tage mit meiner besten Freundin können gar nicht anders, als fabulös zu sein. Und dieser mit all seiner champagnerprickelnden Aufregung war einfach gradios!


* Das verwundert keinen, der schon je das Vergnügen hatte, mit ihr zu arbeiten. Dieses Mädel hat ein goldenes Händchen darin, einem zu helfen, die Dinge wieder klar und konstruktiv zu sehen. Meldet euch also an, so lange ihr Terminkalender noch Platz hat!

** Die Gesprächsrunde auf ZüriPlus wird ab Montag eine Woche im TV ausgestrahlt und ist online verfügbar.



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Donnerstag, 19. April 2012

Showtime



Hallo ihr Lieben, meine beste Freundin und ich sind auf dem Weg nach Zürich. Und obwohl ich das niemals eingestehen würde, klappern mir doch ganz dezent ein wenig die Knie... das Interview mit Kurt Aeschbacher rückt näher und näher!

Meine ewige Dankbarkeit ist euch auf jedenfall sicher, wenn ihr mir bei Gelegenheit die Daumen drücken oder vielleicht sogar den Fernseher (22.25 Uhr auf SF1) einschalten und zuschauen könntet? Merci tuusig (und ich werde euch natürlich haarklein erzählen, wies war).



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Dienstag, 10. April 2012

Im Visier

(Bild von Severin Nowacki für Migros Magazin)


Live goes on...

Nachdem ich meine Erlebnisse mit einem Hochstapler Ende letzten Jahres auf meinem kleinen Blog hier mit euch teilte, ist die Geschichte vor ein paar Wochen in die nächste Runde gegangen: Das Migros Magazin gab mir die Möglichkeit (hier), einen ganz persönlichen Text zu schreiben und damit noch mehr Menschen zu erreichen.

Die Rückmeldungen (merci übrigens für jede einzelne von ihnen!) zeigten mir, dass es unglaublich viele verletzte Menschen da draussen gibt, denen ähnliches passiert ist. Ich bin froh, durch meine Worte ein Thema aufgegriffen zu haben, dass viele in ihrer Scham und ihrem Schmerz isoliert. Diesen Menschen sagen zu können, hey, du bist nicht alleine, ist unglaublich viel wertvoller für mich, als jeder juristische Schritt, der mir zur Verfügung gestanden wäre.

Wer mehr zum Thema wissen möchte schaltet demnächst den TV-Sender ZüriPlus ein. Am 19. April sind Psychologe Thomas Knecht und ich zu einer Gesprächsrunde in ZüriKonkret eingeladen.

Uuuuunnnd (*grosse Aufregung*), ebenfalls am 19. April (22.25 Uhr auf SF1), bin ich beim Schweizer Talkshow-König Kurt Aeschbacher eingeladen!!! Habt ihr Zeit, zuzuschauen und mir die Daume zu drücken, dass ich nicht über meine eigene Zunge stolpere? :D



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Freitag, 23. September 2011

In Gedanken



Letztes Jahr trat jemand in mein Leben, der sich von Anfang an so sehr nach Heimat anfühlte, als würden wir uns seit tausend Jahren kennen. Eine Vertrautheit, die mir den Atem raubte und und meine Gefühle Pirouetten tanzen liess. Dieser Mensch und ich, dachte ich, stehen am Beginn von etwas ganz Grossem... Liebe in meinem Fall und Freundschaft oder etwas in dieser Art für ihn, wie sich herausstellte. Nach Wochen des gemeinsamen Fliegens und sich Fallenlassens, war es ein harter Aufprall. Unerwartet, jäh, schmerzhaft.

Wie konnte das passieren? Wie kann der Pfad von Ich-habe-mich-noch-nie-im-Leben-so-gefühlt auf derart direktem Weg zu Ich-will-dich-als-Mensch-nicht-verlieren-lass-uns-Freunde-bleiben führen? Diesen Shortcut gibt es auf der Landkarte meines Herzens nicht. Es dauerte, bis ich mich gesammelt und zum Weitergehen bereit war.

Nun, gestern habe ich diesen Menschen zum Mittagessen getroffen. Nach Monaten des Schweigens, hatte er sich gemeldet und für die bitteren Worte entschuldigt, die schliesslich doch noch zwischen uns geflossen waren. Das war Manna für meine Erinnerungen und Saat für Hoffnung... für eine Art Versöhnung des Erlebten mit dem Jetzt. Schliesslich waren wir mal Weltmeister des Gesprächs gewesen, zusammen hatten wir aus ordinärem Alltag unvergessliche Erinnerungen gemacht. Konnte das nicht auch ohne involvierte Romantik möglich sein?!

Nun denn, mein Herz klopfte doch etwas, als ich mich in die Stadt aufmachte und Richtung Schachbrett lief, unser Treffpunkt. Wie sollte ich ihm von meinem Lieblingsmenschen erzählen? Wie all die Dinge benennen, die mein Leben in den vergangen Monaten geformt hatten? Würden meine Knie weich werden bei seinem Anblick?

Ich hätte mir nicht so viele Gedanken zu machen brauchen. Denn diese, unsere Mittagsverabredung dauerte gerade mal eine knappe halbe Stunde. Er, mit dem Kopf ganz bei der Arbeit, die ihn diese Woche in Bern absorbiert, die Augen in der Umgebung herumirrend. Ich, ziemlich konsterniert über ein bizarres Treffen mit einem Menschen, der entfernt jemandem glich, den ich mal sehr lieb hatte und der nun neben mir sass, ohne anwesend zu sein.

Auch einen Tag später, bin ich immer noch ziemlich ratlos. Was sollte das gewesen sein? Sollte das alles gewesen sein?! Eines ist jedoch klar. Die Magie des Austausches, das Hin- und Herspringen von Gedanken, Spiel und Fluss können nur zwischen zwei Menschen entstehen. Einer allein reicht nicht. Bezaubernde Konversationen sind nicht das Resultat einer einzelnen, strahlenden Persönlichkeit. Es braucht zwei Menschen, die wollen, können und in diesem Moment präsent sind. Voilà.



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Freitag, 26. August 2011

Fffleur im Gleichgewicht




Lang ists her seit diesem ersten Post und viel ist passiert und auch wieder nicht passiert. Ob mit einem Lächeln oder eine Grimasse, jeden Tag denke ich an diesen Satz, der mir hier zuteil wurde: "Es geht immer weiter, selten geradeaus." Wie richtig, wie wahr!

Wieder einmal ist mir bewusst geworden, dass Essen so viel mehr ist, als Nahrungsaufnahme oder Genuss. Wie und was ich esse ist ein Spiegel meines Wohlbefindens (oder Absenz dessen), meines Innenlebens. Essen ist mein Gradmesser und mein Warnsystem. Andere kriegen Bauchschmerzen, greifen zur Flasche, verlieren sich in Arbeit - mir wächst ein Loch im Bauch.

Ich lerne gerade, meine Aufmerksamkeit in diesen Fällen dem Hunger zu schenken, sondern hinzuschauen und zu erkennen, durch was er entstanden ist, durch was ich aus meiner Mitte gefallen bin. Das eine solche Aufgabe nicht immer den kürzesten Weg kennt, ist dabei wohl selbstverständlich, nicht?



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Dienstag, 2. August 2011

Im Visier

(Illustration via We heart it)




Dieses Wochenende gaben sowohl mein geliebtes iPhone als auch die Internettätigkeit meines Computers innerhalb von Stunden den Geist auf. Was blieb, war der analoge Telefonanschluss. Schrei! Es war, als hätte man dieses Neuzeitmädel hier ins Steinzeitalter versetzt! Abgeschnitten von der Welt, den Freunden, dem Blog, allem. Nicht mal die Natelnummer des Lieblingsmenschen war mehr aufzutreiben. Die Tücken der Elektronik schlugen mit der Heftigkeit griechischer Götter zu.

Stundenlange Telefonate mit netten deutschen Experten für alle technischen Lebenslagen folgten. Während diese fast zu Freunden wurden, will mein nun neu aufgesetzter Computer immer noch gar nicht und mein Handy ist beim Wiederherstellen leergefegt worden. Ächz...

Wenn hier also derzeit gerade nicht ganz so viel läuft, ich bei einem Anruf unhöflich nachfrage, wer da klingelt oder ich mir beim Antworten selbst für Berner Verhältnisse verdammt viel Zeit lasse, habt bitte Nachsicht. Ich lebe in einer postapokalyptischen Welt ohne meinen Computer. *tragischer Blick*



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Donnerstag, 12. Mai 2011

In Gedanken



Ist es nicht interessant zu bemerken, wie wir manche Dinge einfach annehmen können, weil sie sich in uns echt und wahr anfühlen, während wir bei anderen gleich in eine skeptische, vorentschuldigende Abwehrhaltung verfallen? 

Schenkt mir jemand ein Kompliment zu meinen Texten, nehme ich das mit einem Lächeln entgegen und fühle mich bestätigt. Bei einem anerkennenden Wort zu meinem Aussehen hingegen, muss ich an mich halten, um nicht gleich mit einer fünfseitigen Liste an Kleingedrucktem herauszurücken, die besagt, dass ich aber von Montag bis Mittwoch vor 8 Uhr überhaupt noch nicht so aussehe und wenn ich vergesse meine Wimpern zu schminken und von der Seite die grosse Nase und überhaupt, der Hals aber danke aber eigentlich sinds nur der Lidschatten, das schöne Kleid und das schummrige Licht und überhaupt das Bild war bloss ein gutes, so sehe ich ja nicht in jeder Sekunde aus und bitte sei nicht enttäuscht, wenn du mich mal im falschen Moment anguckst...STOPP.

Schrecklich!

Ich gelobe hiermit Willen zur Besserung und will darauf vertrauen, dass der Rest von mir mich auch in meinen weniger schönen Momenten weiterträgt.



Geht es euch mit irgendetwas ganz ähnlich?
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Montag, 8. November 2010

Normandie No.3


Vom Wandern

Grundsätzlich tu ich das ja gar nicht, wandern. Ich laufe lieber. Das klingt in meinen Ohren viel spontaner - Laufen (oder auf gut deutsch: gehen) verspricht die grosse Freiheit. Sich vom Wind treiben zu lassen und die Gegend entdecken, genau mein Ding. Hält mich jedoch nicht ab, mit einem Wanderbuch und einer Karte ausgerüstet loszuziehen.

Die Täler von Gonneville-le-Mallet bis nach Etretat sind einsam (einmal abgesehen von ein paar zotteligen Kühen --> siehe Dora) und herbstlich melancholisch. Wunderschön. Und ich gewaltig stolz auf meine Kartenlesekünste. Jede gewählte Abzweigung die richtige. Mein Selbstwert steigt wie ein Drachen im normannischen Wind als ich Etretat nach vier Stunden erreiche. Einen Besuch bei der lokalen Bäckerei später gesellt sich auch noch ein Zuckerflash zum Hochgefühl.



Ich beschliesse, nicht den Bus abzuwarten, sondern zum Manoir in Saint-Jouin-Bruneval, wo ich übernachte, zurückzulaufen. Dass dieser Katzensprung gute zehn Kilometer obsi und nitzi beinhaltet und es spätestens in zwei Stunden Nacht sein würde, geht mich in meinem fliegenden Zustand nichts an.

Selbstbewusst strebe ich den Phare, den Leuchtturm von Antifer, an, den man weit herum als Orientierungszeichen nutzt. Unterwegs bewundere ich die Natur, spreche mit Ziegen und pflücke wilde Birnen. Bis ich irgendwann merke, dass ich vor lauter Selbstbewusstsein wohl doch einen falschen Weg eingeschlagen habe. Jetzt stehe ich in der Pampa und habe keine Ahnung mehr, wo ich bin.

Das so romantische Lavendellicht wird immer dunkler und mit dämmert es langsam auch, dass ich noch ein rechtes Abenteuer vor mir haben würde, bis ich in meinem blauen Blumenzimmer im Manoir ankommen werde. Immer noch guten Mutes schreite ich los, quer über die Felder und laufe und laufe und laufe und es wird dunkler und Nebel zieht auf und ich laufe und laufe und komme nicht voran.



Endlich eine Strasse mit Wegweiser. Noch fünf Kilometer bis nach hause. Dunkle Strasse über verlassene Felder und durch tintenschwarze Waldabschnitte. D111. Was, wenn ein Auto anhält? Man hört ja so einiges... Ich setzte eine grimmige Miene auf, was nicht so schwierig ist und trabe weiter, getrieben im Wissen, dass ich nur dann nicht in Panik ausbrechen werde, wenn ich einfach weiterlaufe, bis ich zuhause bin. Der Weg ist endlos, bei jedem seltenen Auto zucke ich zusammen. Irgendwann eine Kreuzung und ein Fussgängerweg. Der Wegweiser Saint-Jouin-Bruneval ist ein Versprechen. Ich bin dem Ziel nahe.

Zuhause. Erschöpft. Verschwitzt. Hungrig.

Sechs Blasen und einen belehrenden Muskelkater später sinniere ich darüber nach, dass mir offensichtlich jeglicher Sinn fürs praktische Überleben abgeht. So oft fehlt mir im entscheidenden Moment die Stimme der Vernunft und ein krimineller Optimismus setzt sich bei mir durch. Oder wie sonst manövriere ich mich immer wieder in solche Abenteuer?!

Freitag, 21. Mai 2010

Augenblicke

(Bild via Photobucket)

Das ist mein Portemonnaie. Korrektur. Das WAR mein Portemonnaie. Klein, albern, innig geliebt und Platz hatte es immer für alles. Und jetzt isses weg, geklaut auf dem kurz, kurz, kürzesten Weg vom Coop ins Reformhaus.

Karten lassen sich ersetzen, sogar die Börse könnte ich wieder kaufen. Aber es wird nie mehr dasselbe werden. Ich hab sie geschenkt bekommen in einem guten Moment. Und all meine halb vergessenen Quittungen und Bons, die sich da drin noch herumtummelten, sie waren unwichtig, verzichtbar aber meins.

Dass jemand ungefragt in mein Leben gegriffen und sich etwas genommen hat. Das ist es, was einen schüttelt - nicht der ganze Ärger mit den Sperrungen, Ersetzungen und Gebühren.

Update: Ich weiss jetzt, dass es wahre Gentlemandiebe gibt. Habe mein Portemonnaie zwar ohne Bargeld aber sonst mit dem ganzen Rest wieder zurückerhalten! *juhuu*

Dienstag, 9. Februar 2010

Unterwegs


Am Donnerstag steige ich in den Zug und gehe nach Paris. Ganz allein für ein paar Tage. Nur ich, meine Notizbücher, meine Kamera und die Stadt der Liebe (oder alternativ die Stadt der wunderbarsten Patisserien und Cafés *zwinker*)...

Für die Daheimgebliebenen gibt es dennoch jeden Tag einen kleinen Post. A bientôt, mes chéries!


(Foto von Little Brown Pen)

Sonntag, 7. Februar 2010

In eigener Sache


Wer Bern liebt und StöBERN noch nicht kennt, der sollte diesen Zustand schleunigst ändern. Jede Woche stöbern die beiden Bernerinnen und Bernliebhaberinnen Anja und Karin in ihrem Newsletter neue Perlen aus der Hauptstadt auf.

Diese Woche, welch Ehre, erscheint sogar ein kleines Portrait über mich und Fffleur de Lys.

Sonntag, 29. November 2009

Unterwegs


Gestern fiel der Vorhang zum letzten Mal für "The Sound of Music" in Münsingen. Tränen, Umarmungen und Treueschwüre, Geschenke, Küsse und Händedrücke... so eine Verabschiedung kann ganz schön anstrengend sein.

Müde in Bern angekommen, verpasse ich mein Tram um exakte eineinalb Minuten. Wunderbar. Wenn das nicht der optimale Zeitpunkt ist, wieder einmal Taxi zu fahren und die Horden lärmender Samstagabendausgänger grossräumig zu meiden.

Minuten später hüpfe ich in meinem Quartier aus dem Auto, schönen Abend noch, und biege in meine Strasse ein. Ein Wagen hält neben mir an. Ich sehe mich um - es ist mein liebenswürdiger Taxifahrer, der aus seinem Kofferraum eine Box mit Lindorschokolade zaubert. Habe ich fast vergessen, für Sie, sagt er und hält mir eine Kugel und ein Lächeln hin.

Zartschmelzende Schokolade im Mund, steige ich die Treppe zu meinem Reich hinauf. Ein perfektes Bettmümpfeli, ein wunderbarer Abend...

Donnerstag, 17. September 2009

Zeit


(Bild via ffffound!)

Es war nicht viel los hier in den letzten Wochen und ich möchte mich dafür einfach mal generell in den Äther hinaus entschuldigen. Herbstmüdigkeit gepaart mit tatsächlich uh höllisch viel los job- und sonstmässig wirkt sich gerade etwas auf meine Bloggingfrequenz aus.

Versuche, mich in Zukunft zu ändern - vielleicht sollte ich mal einen Post über "Vorsätze" und deren Umsetzung schreiben...hm..hm... *zwinker*

Mittwoch, 26. August 2009

In Gedanken

Wenn einem das Wetter leicht unanständig und grau um die Ohren weht und der Tag lang und anstrengend wird, dann... tut es manchmal gut, ein paar schöne Bilder im Kopf mit sich herumzutragen.







(Bilder via ffffound!)

Mittwoch, 22. Juli 2009

Im Visier


(Bild via outnow)

Ich weiss, das Mücken rein objektiv nicht einfach blutsaugende Nichtsnutze sind, sondern die Hauptlebensmittelgruppe vieler Vögel und einiger fleischfressender Pflanzen.

ABER.

Im Moment juckten mich die beiden vampirschen Bisse an meinem rechten Knöchel derart, dass ich es mit Marie Antoinette halte und sage "lasst sie (die Vögel) Kuchen essen!" und die totale Vernichtung der stechenden Flieger fordere!

Sonntag, 19. Juli 2009

Unterwegs

Darf ich euch meine Berner Freunde vorstellen?

Der erste hier ist der Bandit. Er wohnt auf einem alten, tollen mangogelben Velo und man sieht ihn nie ohne eine Zigarette. Bandit wohnt in derselben Strasse wie ich und geniesst die frische Luft bei jedem Wind und Wetter. Gerne lauscht er den Gesprächen zu, die von den Gästen des Cafés "Vetter Herzog" zu ihm herüber wehen...


Die kleine Giraffe und ich treffen uns immer wieder mal in ganz Bern. Sie sieht immer ein wenig amüsiert und spöttisch aus, so als ob sie ein wenig mehr als alle anderen wüsste... hier ist sie gerade auf dem Weg in eine Bar in der Spitalgasse.

Gerippchen ist das Hausskelett des Bahnhof Berns. Egal wie viele Knochen unter der Erde vergraben sein mögen, Gerippchen hat es nicht nötig, sich zu verstecken, tigert täglich über die Tramgeleise und hält sein Mittagschlaf bei den öffentlichen Telefonen, die nie jemand benutzt, weil es viel zu laut zum Telefonieren ist. Gerippchen mag das Glasdach sehr, da seine Pfoten auch bei Regen nie nass werden.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Eingerichtet



Ich war noch nie im Antiquariat am Rathaus aber hineingeguckt habe ich jedesmal. Und jetzt, meine Lieben, ist dieser fabulöse Ort leer und mein Herz schlägt höher und ich will, will, will irgendwann mal in meinem Leben (und zwar lieber früher als später!!) mein Atelier mit kreativen Menschen um mich herum genau an so einem Ort eröffnen...







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Freitag, 10. Juli 2009

Pläne



(Bild via ffffound!)


Schöne Träume in ein relaxtes Wochenende, wünsch ich euch!

Ich werde an meinem Rosengartenprojekt arbeiten, Freunde treffen, gemütlich in meiner Wohnung herumgrümschelen und mich von meiner Familie verwöhnen lassen (inklusive selber gemachter weltbester Quark-Früchte-Geburtstagstorte)...

Und ihr?