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Montag, 10. Dezember 2012

Glück ist...




...meinen Birds of Hope die Ehre zu erweisen, einen Wunsch, den ich hege, nicht wieder leer hinunterzuschlucken, sondern ihn nach gefühlten siebenhundertfünfzig Anläufen endlich laut auszusprechen - und mit offenen Türen willkommen geheissen zu werden.

Vertrauen. Das Leben ist ein einziges Training, darin, uns, unseren Mitmenschen und den guten Mächten rund um uns zu vertrauen. Es ist wie beim Sport: Einmal pro Woche ist gut fürs Ego, zwei Mal pro Woche hält das Fitnesslevel und ab drei Mal die Woche wird man besser und besser.

Welchen Bird of Hope möchtet ihr diese Woche fliegen lassen?


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Donnerstag, 17. November 2011

In Gedanken

(Via Pinterest)


Oh Mensch, karg und trocken wie die Wüste, in deren Einsamkeit du dich verloren hast. Mit jedem brennenden Sonnentag verödet, was dich einmal ausgezeichnet hat. Und jede eiseskalte Nacht wirft harsches, dunkles Sternenlicht auf deine Öde in dir und um dich so weit du siehst. Rufst du? Oder hallt nur die Leere, die dich heute definiert?

Der gerade, strenge Strich deiner Lippen, die raue Haut, ein Blick, der Brücken brennen lässt. Vom Fluss bist du zu Staub geworden, der reizt und schleift und schmerzt mit jedem Atemzug. Mit jedem Windstoss zerfliegst du mehr und mehr, zersetzen sich die Erinnerungen in drei sprachlosen Punkten.

Ich habe lange ausgeharrt, habe deinen Sand abgestreift, Leuchtfeuer lodern lassen, habe Suchtrupps organisiert und hoffnungsvoll meine Wasservorräte rationiert. Warten, auf dass du wieder auftauchst. Erst eine flimmernde Fata Morgana, die aber mit jedem Schritt auf mich zu ein wenig fassbarer würde.

Doch die Wüste selbst wird nicht aus der Wüste finden. Wird in sich geschlossen endlos im Kreis treiben und Dünen gegen alle Bindungen bauen. Wer eine Wüste umarmen will, wird dabei alleine verdursten.

Drum sei dir dein Regen. Sei dir dein Monsun. Sei dir dein Nil, der über die Ufer tritt und Leben und Fruchtbarkeit ermöglicht. Nimm dieses Land und bau dir deine Heimat. Ich bin weder Naturgewalt noch Nomade. Ich bin die Hoffnung, die für dich glaubt, solange deine eigene Oase versiegt ist...



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Montag, 19. September 2011

Eingerichtet



Birds of hope. Jeder Vogel trägt einen guten Wunsch in den Himmel. Auf dass sie bald wieder zu mir zurückkehren mögen...

Wer seine eigenen Origamikraniche fliegen lassen will, schaut hier, wies geht.









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Mittwoch, 14. September 2011

In Gedanken



Was ist, wenn du dir etwas wünschst und es wahr wird - dein Herzenswunsch, gelebte Realität. Und dann. Nicht mehr. Dir bleiben zwei Möglichkeiten: Entweder entscheidest du dich dafür, an die Hoffnung, an das Glück zu glauben oder du versuchst, in dir drin noch eine leere Schublade zu finden, in die du dein Scherbenhaufen schaufeln kannst.

In beiden Fällen stehst du vor der Frage, warum. Warum ist dir das passiert? Wieso werden dir Wünsche erfüllt und wieder genommen? Du siehst keinen Grund, dir erschliesst sich nicht der Sinn in dieser Sache, die aus deinen Händen fliegt, schneller als du loslassen seufzen kannst. Willst du immer noch vertrauen? Willst du immer noch hoffen, während die liebsten Momente deiner glücklichen Erinnerung langsam um dich herum verblassen und du dich fragst, ob sie jemals fassbar oder immer nur ein Figment deiner Fantasie waren...

Du weisst es nicht. Und so hoffst du ein allerletztes Mal, dass sich dein Wunsch wieder mit der Realität einrenkt, dass deine Vergangenheit eine Zukunft hat, dass das Herz zur Heimat zurückfindet und dass diese bleibt, um zu sein.


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Donnerstag, 14. April 2011

Glück ist...

(Bild via We heart it)


...einfach hinzugehen und ein Leben zu leben, das der Welt sagt, wer du bist. Und darauf zu vertrauen, dass dieses "Hallo hier bin ich", dich auf deinem Weg auf jemanden treffen lässt, der dich sieht. Dich erkennt. Dich genau so richtig findet.

Schliesslich lässt sich Liebe nicht verdienen, nicht erarbeiten, nicht planen. Sie kommt, wann sie kommt und alles, was man tun kann, ist zu leben, zu leben und da zu sein. Und wenn sie kommt, braucht man nur diese eine Frage zu beantworten, wie sie seit jeher von Erstklässlern in krakeliger Schrift gestellt wird:

Willst du mit mir gehen? 

Keine Liebesbeziehung, kein Glück ohne einen gemeinsam gewählten Weg - ohne den die schönsten Gefühle keinen Raum haben, sich zu entfalten, wachsen, verändern, leben. Leichtigkeit und Fluss entstehen mit jeder Entscheidung, die wir uns zu treffen trauen, werden aus Möglichkeiten Realität.

Hallo Welt, hier bin ich nun. Noch unerkannt, noch ungefragt. Aber mit der guten Hoffnung im Herzen, dass die Liebe das nächste Mal kommt, um zu bleiben und mit uns zu gehn.


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Sonntag, 13. März 2011

Innehalten




Wie können Menschen behaupten, es gäbe in unserer modernen Welt keine Wunder mehr?! Täglich geschehen sie, grosse und kleine. Man muss nur hinschauen und sie sehen.

Denn wie könnte man es beispielsweise anders als ein Wunder nennen, wenn zwei Menschen sich in einander verlieben und und sich für ein Zusammensein, einen gemeinsamen Lebensweg entscheiden - und den auch Tag für Tag zusammen gehen. So unglaublich viele Faktoren und Momente müssen zusammenkommen, damit diese Realität möglich werden kann. Dass da zwei in ihren Gedanken und in ihrem Herzen die ganze Zeitspanne von einem Tag bis hin zu einem ganzen Leben sehen und für sich entscheiden, ja mit dieser einen Person kann ich mir das vorstellen, will ich das, freu ich mich darauf.

Und umso schwieriger, wenn es ein Fast-Wunder ist, wenn es fast stimmt, wenn sich alle Puzzleteile bis auf ein einziges zusammenfügen, so viel so sehr stimmt und doch nicht ganz passt, weil es bei der Möglichkeit, beim Potential bleibt und nicht gelebte Realität wird.

Die Leichtigkeit, die Lebendigkeit, das Vertrauen, das Gefühl, an- und heimzukommen... das ist doch, was wir suchen. Und wenn wir es gefunden haben und daraus keine Liebesbeziehung wird, dann ist es verdammt schwierig, das Gute wieder loszulassen. Und so wird auch das Loslassen zum Wunder. Denn es ist nur zu einfach, aus Angst, Trauer und Trotz in einer Endlosschlaufe festzuhalten, dort zu verweilen, wo alle Hoffnung greifbar möglich war und dort zu verbittern, weil sie es nun nicht mehr ist.

Und darum wird es schliesslich auch zum Wunder, wieder zulassen zu können. Wieder zu vertrauen, wenn man einen Menschen treffen wird, mit dem es sich erneut leicht und lebendig anfühlt. Über seine Erfahrungen und Erinnerungen hinwegzusehen und auf die Hoffnung, die Möglichkeit zu bauen, dass es diesmal nicht nur fast, sondern ganz stimmen könnte. Stimmt. Dass die Liebe diesmal da ist, um zu bleiben.



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Montag, 31. Januar 2011

Innehalten

(Bild via Le Love)

Es ist erstaunlich, was passiert, wenn man sich bewusst wird, dass man immer mehr als eine Option hat, dass man nie hilflos ausgeliefert ist, sondern sich jederzeit entscheiden kann. Entscheiden kann, dass die Welt schwarz und fies und schmerzhaft ist. Oder entscheiden kann, sich auf das zu fokussieren, was einem Hoffnung, Freude und Gelassenheit bringt. Früher dachte ich immer, ich müsse endlos jeden Aspekt meines Schmerzes sezieren...

... Heute schnappe ich mir wenn immer möglich meinen Wunschlistenblock und schreibe alles auf, was mich glücklich macht und machen würde. Und siehe da, die Hand um mein Herz öffnet sich Wunsch für Wunsch, bis ich wieder frei atmen kann. Wer immer gesagt hat, Sorgen wie Wünsche seien Gebete, die das in unser Leben ziehen, dem wir unsere Energie geben - hat Recht.



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