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Donnerstag, 12. Januar 2012

Innehalten

(Bild via Pinterest)



Wenn zwei Menschen sich begegnen

Wenn zwei Menschen sich begegnen und diese Verbundenheit spüren und ihre Gedanken vor Möglichkeiten sprudeln und sich ihre Herzen erkannt und ihre Seele verstanden fühlen - wenn sie also das Versprechen dieser Verbundenheit spüren, dann ist das ein magischer Moment, eine ihre Welt bewegende Erleuchtung, die sie dazu veranlasst... ja was genau zu tun?

Für mich gab es bin anhin nur einen Weg, den, mich mitsamt meiner Hoffnungen und Träume, mit allem was ich bin, Herz voran hineinzustürzen. Alles andere hätte in meiner Welt Iloyalität und Geringschätzung dieser Verbundenheit, dieses goldenen Versprechens bedeutet. Alles oder nichts. Stillstand oder Lichtflug. Ich kannte keine Zwischentöne.

Doch in den jüngsten stillen Stunden, beim Sortieren durch meine persönliche Chronik, beim Einordnen und Entwickeln neuer Perspektiven merke ich, dass ich dabei den Mammutteil eines mir zur Verfügung stehenden Spektrums noch gar nie genutzt und genossen habe.

Das Geniessen und Auskosten dieser herzwärmenden Verbundenheit in einer gemächlichen Entwicklung. Nicht gehemmt von einem fehlgeleiteten Sicherheitsprotokoll. Aber im Bewusstsein, dass es zwischen Alles oder Nichts viele Schattierungen gibt: Innehalten, mich vorfreuen, Ruhe und Boden finden in diesem Gefühl, in dieser mit Vorschussvertrauen gefertigen Sicherheit. Sie auskosten, sie von allen Seiten betrachten, ihre Feinheiten erkunden, mich dem Entfalten meiner Liebe in vielen kleinen Stationen - einem Geschenkkalender gleich - hinzugeben. Und, dabei zusammen zu entdecken, ob diese zwei durch Herzverbundenheit berührten Leben auch in allen anderen Belangen zusammen einen geteilten Weg finden wollen. Und können.

Es gibt so viel mehr Spielmöglichkeiten. Und ich freue mich darauf, sie mit einem künftigen Herzensmenschen dereinst zusammen zu entdecken.




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Samstag, 26. November 2011

Im Visier







The key to a successful marriage is a growing marriage. We are two different people. We are always going to have conflicts. A growing marriage is learning how to respect the other person, see them as a person also made in God’s image. If both of you ask God to help you express your love every day, and give you the wisdom to process your differences, you will continue to grow through the years.


Weise Worte, die für alle Arten von Beziehungen gelten, nicht nur für Liebende.



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Mittwoch, 28. September 2011

Innehalten



Einander zum Brot werden

Unser tägliches Brot gib uns heute, kann übertragen so heissen:

Anerkennen, die Einmaligkeit des anderen schätzen, seine Stärken sehen, ihn loben, ihm ein Danke sagen. Geduld haben, sich Zeit nehmen, dem anderen zuhören, den anderen ertragen. Vergeben, den ersten Schritt zur Versöhnung wagen, sich entschuldigen, nichts nachtragen, miteinander neu beginnnen, täglich.

Einsamkeit überwinden, auf den anderen zugehen, einen Besuch machen, einen Brief schreiben, ihn zu einem Kaffee einladen. Verstehen, zum anderen Ja sagen, seine Not mittragen, ihn nicht ausnützen, seine Schwächen akzeptieren.

Freude bereiten, freundlich einen guten Tag wünschen, einem anderen zulächeln, ihm ein gutes Wort sagen, den anderen mit Blumen, ihm wörtlichen Sinn und auch im übertragenen Sinn, überraschen. Mut machen, einen Ausweg eröffnen, dem anderen sagen: Ich mag dich, ihm eine Chance geben, ein paar Schritte mit ihm gehen.

Dieses tägliche Brot gib uns heute und morgen.


Pater Hans Wallhof



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Freitag, 23. September 2011

In Gedanken



Letztes Jahr trat jemand in mein Leben, der sich von Anfang an so sehr nach Heimat anfühlte, als würden wir uns seit tausend Jahren kennen. Eine Vertrautheit, die mir den Atem raubte und und meine Gefühle Pirouetten tanzen liess. Dieser Mensch und ich, dachte ich, stehen am Beginn von etwas ganz Grossem... Liebe in meinem Fall und Freundschaft oder etwas in dieser Art für ihn, wie sich herausstellte. Nach Wochen des gemeinsamen Fliegens und sich Fallenlassens, war es ein harter Aufprall. Unerwartet, jäh, schmerzhaft.

Wie konnte das passieren? Wie kann der Pfad von Ich-habe-mich-noch-nie-im-Leben-so-gefühlt auf derart direktem Weg zu Ich-will-dich-als-Mensch-nicht-verlieren-lass-uns-Freunde-bleiben führen? Diesen Shortcut gibt es auf der Landkarte meines Herzens nicht. Es dauerte, bis ich mich gesammelt und zum Weitergehen bereit war.

Nun, gestern habe ich diesen Menschen zum Mittagessen getroffen. Nach Monaten des Schweigens, hatte er sich gemeldet und für die bitteren Worte entschuldigt, die schliesslich doch noch zwischen uns geflossen waren. Das war Manna für meine Erinnerungen und Saat für Hoffnung... für eine Art Versöhnung des Erlebten mit dem Jetzt. Schliesslich waren wir mal Weltmeister des Gesprächs gewesen, zusammen hatten wir aus ordinärem Alltag unvergessliche Erinnerungen gemacht. Konnte das nicht auch ohne involvierte Romantik möglich sein?!

Nun denn, mein Herz klopfte doch etwas, als ich mich in die Stadt aufmachte und Richtung Schachbrett lief, unser Treffpunkt. Wie sollte ich ihm von meinem Lieblingsmenschen erzählen? Wie all die Dinge benennen, die mein Leben in den vergangen Monaten geformt hatten? Würden meine Knie weich werden bei seinem Anblick?

Ich hätte mir nicht so viele Gedanken zu machen brauchen. Denn diese, unsere Mittagsverabredung dauerte gerade mal eine knappe halbe Stunde. Er, mit dem Kopf ganz bei der Arbeit, die ihn diese Woche in Bern absorbiert, die Augen in der Umgebung herumirrend. Ich, ziemlich konsterniert über ein bizarres Treffen mit einem Menschen, der entfernt jemandem glich, den ich mal sehr lieb hatte und der nun neben mir sass, ohne anwesend zu sein.

Auch einen Tag später, bin ich immer noch ziemlich ratlos. Was sollte das gewesen sein? Sollte das alles gewesen sein?! Eines ist jedoch klar. Die Magie des Austausches, das Hin- und Herspringen von Gedanken, Spiel und Fluss können nur zwischen zwei Menschen entstehen. Einer allein reicht nicht. Bezaubernde Konversationen sind nicht das Resultat einer einzelnen, strahlenden Persönlichkeit. Es braucht zwei Menschen, die wollen, können und in diesem Moment präsent sind. Voilà.



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Montag, 29. August 2011

Bloglove



Sharon von "NCY taught me" feiert dieses Jahr ihr 9-jähriges Jubiläum mit ihrem Ehemann Rob (und ihren drei süssen Kindern). Aus diesem Anlass plaudert sie aus dem Nähkästchen und teilt diesen Tagebucheintrag von 2001 mit ihren Lesern. Sharon schrieb ihn vor ihrem ersten Date und nachdem sie Rob zum ersten Mal gesehen hatte. Alte Tagebucheinträge - unbezahlbar!


Feb.12, 2001
So I can't even concentrate on anything. Because I met a person today* that I can't stop thinking about. And it's weird because I never get like this. I mean, I do but never this bad. I mean this is like CHASE WESTFALL* bad, well maybe not THAT bad. Chase was pretty amazing. Cause this guy, I think his name is Rob, but I'm not quite sure, wants to hang out tonight like for dinner or something. I will be going home in about 45 minutes to get ready for this little date. Ok Ok ... I know this sounds weird and it's probably because I've been at this college for too long but nevermind ...  I think he could be the guy I've been looking for. Ok that's psycho I know that. I really do, I mean in one day? But I don't know if he looks at all people like this, but he looks at me in a way I have always dreamed of a guy to look at me. Like there is something in his eyes that is just different. Ok, most guys like him do . . . but it's fun just to have it like this right now and just think that someday it will feel like this FOREVER. Like someday, I will find someone that I can have a conversation like I had with Rob everyday ... Man, I hope that's his name. I'm in the LIBRARY right now and there was this guy sitting next to me that I just felt like was reading this. So I'm all hunched over this letter trying to write small. The only problem with this is that if it goes bad, then I can never enjoy El Camino Real* ever again because it will ... nevermind. I don't know what I'm talking about. But you know what today's lunch felt like, the lunch felt like? Lightning. The kind of lightning from Meet Joe Black*. Like the conversation from the diner. Not that this guy is BRAD PITT . . . I wish! But he does have those electric eyes ... I hope he's dressed cool ... like I could really be turned off if he's dressed badly ... I mean my roommates are meeting him and I just want him to look NORMAL.

*We met in the cafeteria lunch line and ate together. As we put our trays away, Rob asked me out on this date.

*Chase Westfall = High school crush that's not on Facebook. Boo

*El Camino Real = Rob's college band. He wore eyeliner on stage!

*Meet Joe Black = I've completely forgotten what this reference means. I need to watch it again.




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Dienstag, 26. Juli 2011

Im Visier

(Bild via We heart it)

Nun ist es nicht so, als wären die zehn folgenden Grundsätze in Sachen erfolgreiche Beziehungen einem unbekannt. Doch etwas zu wissen, sich dieses Wissens bewusst zu werden und es dann auch noch (erfolgreich!) umzusetzten, ist nicht immer gleich einfach.

Vielleicht fühlt ihr Euch ja gerade heute durch den einen oder anderen Punkt besonders inspiriert - oder genervt. In beiden Fällen wünsche ich Euch viel Erfolg darin, diesen zu verfolgen und zu sehen, wo er Euch hinführt. In welcher Form und welcher Art von Beziehung auch immer: mit den Liebsten, den Arbeitskollegen, den nervigen Nachbarn. Schliesslich sind wir mit allen verbunden.



1. Successful relationships take work. They don't happen in a vacuum. They occur when the couples in them take the risk of sharing what it is that's going on in their hearts and heads.

2. You can only change yourself, not your partner. If you love someone and think that after a while he or she will alter behaviors you find uncomfortable, think again. If you want changes, put them on the table, so your partner knows what you need.

3. All arguments stem from our own fear or pain. When upset occurs, check out what's going on inside you rather than getting angry with your partner. Truth is that we usually aren't upset for the reasons we think we are.

4. Understand that men and women are very different. We're not from Mars or Venus; we're not even in the same solar system. Understanding and celebrating our differences will make living together more peaceful, interesting and fun.

5. Honor each other in some way every day. Every morning, you have the opportunity to make your relationship sweeter and deeper by recommitting to your mate. Feeling respected and cherished by the one you love makes life much nicer.

6. Anger is a waste of time. Anger also is a relationship killer because it makes you self-absorbed and won't allow you to see the good. If you are annoyed with your mate, give yourself some time to calm down and then gently discuss what's going on for you.

7. Get regular tune-ups. Go to a couples workshop, talk with a counselor or read a relationship book together at least once a year. Even if you don't think that you need ideas, and the process alone will strengthen your connection.

8. Find a way to become and stay best friends. For some, this sounds unromantic, but for those who live it, most say it's the best part of their time together.

9. Be responsible for your own happiness. No other person can make you happy. It's something that you have to do on your own. If you feel that it's your partner's fault, think again, and look within to find out what piece may be missing for you.

10. Give what you want to get. Our needs change with time. If you'd like to feel understood, try being more understanding. If you want to feel more love, try giving more. It's a simple program that really works.

(Von Barton Goldsmith via Psychology Today)

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Mittwoch, 13. Juli 2011

Im Visier




Das sagt der ehmalige Feminist und heutiger Männerrechtskämpfer Warren Farrell in der aktuellen Ausgabe von Annabelle. Stimmt das? Nicht? Was ist Eure Meinung?




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Montag, 11. Juli 2011

Im Visier

(Bild von Cup of Jo)


Während ich noch überhaupt nicht in der Situation bin, mich in der Tat mit der Alltagsjonglage einer Mutter/Frau/Partnerin/Berufstätige/et al auseinander setzten zu müssen, überlege ich mir doch oft, wie das gehen soll, den Beruf, mit der Partnerschaft, mit dem Zu-sich-selber-schauen und dem Elternsein auf eine Art in Einklang zu bringen, dass am Ende glückliche Menschen dabei herauskommen.

Joanna Goddard und ihre Blogfreundinnen, alles selber multitaskende Tausendassas, beschäftigen sich die ganze Woche mit genau dieser Frage. Ich bin gespannt auf ihre Erkenntnisse und zücke schon jetzt mein Notizblöckchen!

Und hier gehts zu den Posts.



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Donnerstag, 14. April 2011

Glück ist...

(Bild via We heart it)


...einfach hinzugehen und ein Leben zu leben, das der Welt sagt, wer du bist. Und darauf zu vertrauen, dass dieses "Hallo hier bin ich", dich auf deinem Weg auf jemanden treffen lässt, der dich sieht. Dich erkennt. Dich genau so richtig findet.

Schliesslich lässt sich Liebe nicht verdienen, nicht erarbeiten, nicht planen. Sie kommt, wann sie kommt und alles, was man tun kann, ist zu leben, zu leben und da zu sein. Und wenn sie kommt, braucht man nur diese eine Frage zu beantworten, wie sie seit jeher von Erstklässlern in krakeliger Schrift gestellt wird:

Willst du mit mir gehen? 

Keine Liebesbeziehung, kein Glück ohne einen gemeinsam gewählten Weg - ohne den die schönsten Gefühle keinen Raum haben, sich zu entfalten, wachsen, verändern, leben. Leichtigkeit und Fluss entstehen mit jeder Entscheidung, die wir uns zu treffen trauen, werden aus Möglichkeiten Realität.

Hallo Welt, hier bin ich nun. Noch unerkannt, noch ungefragt. Aber mit der guten Hoffnung im Herzen, dass die Liebe das nächste Mal kommt, um zu bleiben und mit uns zu gehn.


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Sonntag, 13. März 2011

Innehalten




Wie können Menschen behaupten, es gäbe in unserer modernen Welt keine Wunder mehr?! Täglich geschehen sie, grosse und kleine. Man muss nur hinschauen und sie sehen.

Denn wie könnte man es beispielsweise anders als ein Wunder nennen, wenn zwei Menschen sich in einander verlieben und und sich für ein Zusammensein, einen gemeinsamen Lebensweg entscheiden - und den auch Tag für Tag zusammen gehen. So unglaublich viele Faktoren und Momente müssen zusammenkommen, damit diese Realität möglich werden kann. Dass da zwei in ihren Gedanken und in ihrem Herzen die ganze Zeitspanne von einem Tag bis hin zu einem ganzen Leben sehen und für sich entscheiden, ja mit dieser einen Person kann ich mir das vorstellen, will ich das, freu ich mich darauf.

Und umso schwieriger, wenn es ein Fast-Wunder ist, wenn es fast stimmt, wenn sich alle Puzzleteile bis auf ein einziges zusammenfügen, so viel so sehr stimmt und doch nicht ganz passt, weil es bei der Möglichkeit, beim Potential bleibt und nicht gelebte Realität wird.

Die Leichtigkeit, die Lebendigkeit, das Vertrauen, das Gefühl, an- und heimzukommen... das ist doch, was wir suchen. Und wenn wir es gefunden haben und daraus keine Liebesbeziehung wird, dann ist es verdammt schwierig, das Gute wieder loszulassen. Und so wird auch das Loslassen zum Wunder. Denn es ist nur zu einfach, aus Angst, Trauer und Trotz in einer Endlosschlaufe festzuhalten, dort zu verweilen, wo alle Hoffnung greifbar möglich war und dort zu verbittern, weil sie es nun nicht mehr ist.

Und darum wird es schliesslich auch zum Wunder, wieder zulassen zu können. Wieder zu vertrauen, wenn man einen Menschen treffen wird, mit dem es sich erneut leicht und lebendig anfühlt. Über seine Erfahrungen und Erinnerungen hinwegzusehen und auf die Hoffnung, die Möglichkeit zu bauen, dass es diesmal nicht nur fast, sondern ganz stimmen könnte. Stimmt. Dass die Liebe diesmal da ist, um zu bleiben.



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Montag, 21. Februar 2011

In Gedanken

(Bild via We heart it)



Dieses Thema läuft mir derzeit über den Weg, wo immer ich hingehe: die Pornographisierung unserer Gesellschaft und deren Auswirkungen.

Am Donnerstag war ich mit ein paar Freundinnen an einem Vortrag von Natasha Walter, einer englischen Feministin, die mit "Living Dolls: The Return of Sexism" die Folgen davon für Frauen aufzeigt. Und am Samstag las ich im Magazin des Tagesanzeigers das Geständnis eines amerikanischen Journalisten, David Rothbart, der beschreibt (Originalartikel in Englisch),wie sein Internetpornografiekonsum seine Beziehungen und sein Sexleben mit "echten" Frauen veränderte.

Das Ganze ist ziemlich ernüchternd und erschreckend. Es scheint, als wären wir als Gesellschaft auf dem Weg, uns zu Objekten zu machen und die Fähigkeit, echte Gefühle und Bindungen aufzubauen und zu unterhalten zu verlieren. Nicht nur in Beziehungen, sondern überhaupt...

Was bleibt, ist Einsamkeit und Sehnsucht, nach etwas, das uns immer weiter entgleitet, je mehr wir unsere eigenen Wünsche, Ideen und Träume mit dem ersetzen, das uns Marketingmenschen weltweit einflüstern, sei die wahre Freiheit - jederzeit und überall (und wer nicht mitspielt ist prüde, frigid und verklemmt). Wie wenn sich leidenschaftlicher, ausgelassener, glückseeliger, überraschender, vertrauter Sex oder Beziehungen im Allgemeinen damit erreichen liessen, auf irgendwelche dubiosen Seiten zu klicken, sportlich-artistische Höchstleistungen zu absolvieren oder jederzeit top zurechtgemacht (kamera-)bereit zu sein...

Ich hoffe fest, dass unsere Sehnsucht stark genug bleibt, damit wir unsere eigenen Antworten und unser eigenes Glück finden (wie auch immer das aussehen mag) und nicht zu einem traurigen Haufen einsamer Konsumenten verkommen.



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