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Montag, 14. Mai 2012

Glück ist...



... beim grössten Regenwetter in bester Gesellschaft durch grüne Hügellandschaften zu stapfen, reden, schweigen, geniessen, während sich die Tropfenschleier wie ein Umhang um Schulter und Haupt legen. Ach, welch herrliches Mistwetter!

... sich von einer unverschämt süssen Welpengang überfallen und an den Stiefeln beknabbern zu lassen, bis ein Loch drin ist - das erste Opfer der künftigen Hundemama. Dahinzuschmelzen, wenn das Welpenbaby einem sein kleines Faltenkinn an die Schulter schmiegt und träumerisch vor sich hinblinzelt.

... dabei völlig das Fotografieren zu vergessen und deshalb ein Kochbuchbild von Schoggimeringues zu zeigen, die zusammen mit frischen Erdbeeren das Tüpfli auf dem i eines glücklichen Wochenendes dieses Berner Meitschis hier sind.



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Donnerstag, 12. Januar 2012

Innehalten

(Bild via Pinterest)



Wenn zwei Menschen sich begegnen

Wenn zwei Menschen sich begegnen und diese Verbundenheit spüren und ihre Gedanken vor Möglichkeiten sprudeln und sich ihre Herzen erkannt und ihre Seele verstanden fühlen - wenn sie also das Versprechen dieser Verbundenheit spüren, dann ist das ein magischer Moment, eine ihre Welt bewegende Erleuchtung, die sie dazu veranlasst... ja was genau zu tun?

Für mich gab es bin anhin nur einen Weg, den, mich mitsamt meiner Hoffnungen und Träume, mit allem was ich bin, Herz voran hineinzustürzen. Alles andere hätte in meiner Welt Iloyalität und Geringschätzung dieser Verbundenheit, dieses goldenen Versprechens bedeutet. Alles oder nichts. Stillstand oder Lichtflug. Ich kannte keine Zwischentöne.

Doch in den jüngsten stillen Stunden, beim Sortieren durch meine persönliche Chronik, beim Einordnen und Entwickeln neuer Perspektiven merke ich, dass ich dabei den Mammutteil eines mir zur Verfügung stehenden Spektrums noch gar nie genutzt und genossen habe.

Das Geniessen und Auskosten dieser herzwärmenden Verbundenheit in einer gemächlichen Entwicklung. Nicht gehemmt von einem fehlgeleiteten Sicherheitsprotokoll. Aber im Bewusstsein, dass es zwischen Alles oder Nichts viele Schattierungen gibt: Innehalten, mich vorfreuen, Ruhe und Boden finden in diesem Gefühl, in dieser mit Vorschussvertrauen gefertigen Sicherheit. Sie auskosten, sie von allen Seiten betrachten, ihre Feinheiten erkunden, mich dem Entfalten meiner Liebe in vielen kleinen Stationen - einem Geschenkkalender gleich - hinzugeben. Und, dabei zusammen zu entdecken, ob diese zwei durch Herzverbundenheit berührten Leben auch in allen anderen Belangen zusammen einen geteilten Weg finden wollen. Und können.

Es gibt so viel mehr Spielmöglichkeiten. Und ich freue mich darauf, sie mit einem künftigen Herzensmenschen dereinst zusammen zu entdecken.




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