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Dienstag, 1. Mai 2012

Unterwegs in Bali No. 18



Das Yogadessert

Yogamenschen sind manchmal schon komische Vögel - in der Art ihrer abgehobenen Weltansicht und wie sie leicht ätherisch über dem Boden der normalen Menschheit zu schweben scheinen. Das weiss ich nicht zuletzt weil, ich gebs ja zu, ich im Café von Ubuds berühmtesten Yogastudios, der Yoga Barn, sass, links und rechts genüsslich die Ohren spitzte und mein Grinsen hinterm Rosenlassi versteckte, während ich den Konversationen rund um mich lauschte...

Karmatechnisch mag mir das keine goldenen Sterne eingetragen haben, dafür ist mir jetzt klar, dass aus mir wohl nie ein Bilderbuchyogi wird. Ich bin zu gerne Genussmensch in allen Dingen und würde den Guruslang sowieso nie so toll hinkriegen, wie manche meiner Tischnachbarn. Die zudem völlig in ihrem Salätchen aufgingen, während ich ja nicht nur einen Lassi, sondern auch noch ein tolles Stück Torte vor mir stehen hatte *hüstel*. Dafür weiss ich nun, wie unglaublichatemberaubendindiekniegehendgut Raw Cheesecake ist. Nun denn, auf zum nächsten Rezept...

Lassi und Cheesecake in der Yoga Barn waren allesamt vegan, roh und superdupergesund. Aaaaber auch so lecker, dass ich sogar den grössten Skeptikern unter euch gerne aufs Herz, beziehungsweise den Gaumen kniee, damit ihr beides probiert. Und zwar am besten mit Rezepten von diesen beiden Ladies:

&




PS: Mehr Bali gibts hier.




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Samstag, 28. Januar 2012

Kulinarisches



Knuspriger Kale

Von meiner Yogalehrerin, der wundervollen Amber, in fünf Strophen besungen und von Food-Bloggerinnen auf der ganzen Welt heissblütig geliebt, wollte ich unbedingt wissen, was es mit diesem Kale-Gemüse (oder zu Deutsch Federkohl) auf sich hat.

Heute morgen auf dem Märit fällt mein Blick gleich als erstes auf einen Korb der unverwechselbar grünen Kruseltentakel. Kale sieht ein wenig aus wie ein grüner Vegi-Seestern. Ich packte zu und sicherte mir gleich vier (hey, es kann ne Woche dauern, bis ich wieder vorm Märitstand stehe!).

Das erste Rezept von Joy the baker, welches ich für meinen Après-Yoga-Mittagsschmaus zubereitet habe, ist ein VOLLER ERFOLG. Oh la la, meine Lieben, im Ofen gebackene Kale-Knusperlis sind die neuen Pommes Chips, der neue Komfortfood-to-go,  mein Lieblingslieblingscrunchymunchy... und es ist soooo einfach! Haltet euch an euren Stühlen fest und notiert:

Quinoa

1. Aufkochen (Rezept hier). Supereinfach, super schnell.

1 Teelöffel Reisessig
2 Esslöffel Sojasauce
3 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Kokosflocken
ein wenig Currygewürz
ein wenig Sesam- oder Nigellasamen
4 - 5 grosse Blätter Kale, in Stücke geschnitten.

2. Alles mixen, auf einem mit Backpapier bestückten Blech ausbreiten und ca. 15 Minuten bei 180 Grad Celsius knusprig backen.

3. Kale-Knusperlis auf Quinoa servieren, eventuell mit einem Herzensmenschen teilen (oder auch nicht) und GENIESSEN.






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Donnerstag, 12. Januar 2012

Kulinarisches




Sooooo gut, die Apfel-Kürbissuppe aus meinem Detoxplan. Ehrlich gesagt, hab ich ihn noch nicht so richtig befolgt (*seufz* es sieht ganz nach Start Nummer zwei aus) aber diese Suppe ist so lecker, dass ihr für eine Weile gar nichts anderes mehr essen wollt. Versprochen!!

Das Rezept gibt es hier. Bon app...



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Mittwoch, 4. Januar 2012

Kulinarisches



Meine Lieben, Whole Living bietet euch einen grossartigen 4-Wochen-Plan zum Entgiften, Geniessen, Energetisieren und wunderbar leicht und frisch ins neue Jahr zu starten. Inklusive Tipps, Trainings und super Rezepte von tollen Ernährungsspezialistinnen (unter anderem meiner Lieblingsfoodbloggerin Sarah Britton). Das ist genau das, nach was sich mein armer, weihnachtsfestgebeutelter Körper gesehnt hat (ausserddem habe ich ihm ja versprochen, 2012 noch besser auf ihn aufzupassen).

Deshalb entschliesse ich mich jetzt kurzspitz, da mitzumachen. Morgen gehts los. Seid ihr dabei?



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Dienstag, 27. Dezember 2011

Kulinarisches



Ufputzete

Nach den ganzen Festereine der vergangenen Ferientage tut es gut, wieder einmal eine grosse Portion gesundes Gemüse zu verputzen. Und wie es diese Tage so an sich haben, ist der Kühlschrank übervoll mit leicht schrumpligem Gemüse, dass es nicht auf die Festtafel geschafft hat. Zeit also, das Programm "Resteverwertung" oder auf gut Berndeutsch "Ufputzete" zu starten.

Ein Rezept gibts an dieser Stelle nicht. Nur den Tipp, eine Portion Quinoa mit geschreddertem und gedämpftem Gemüse (Rüebli, Pastinaken, Sellerie, ...), frischen (oder nicht mehr so frischen), einem Ei, Kräutern und Gewürz zu vermischen. Macht sich gut als Füllung für Pilze oder als Unterlage für die Resten des Rauchlachses vom Weihnachtsbrunch. Oder ihr haut ein Spiegelei und etwas getoastete Nüsse darüber oder einen grossen Löffel Tsatsiki oooooooder... nun, was auch immer noch im Kühlschrank übrig habt. Es wird so oder so gut. Ich versprechs.







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Samstag, 5. November 2011

Kulinarisches



Try this at home!

Meine Lieben. Darf ich vorstellen: Quinoa mit Spinat und Nüssen. Spart euch jegliche Kommentare über den Gesundheitsfaktor dieses Gerichts. Es ist sooooooooooooooooooo was von lecker (und ja, ein birebitzeli gesund ist es auch) und so was von perfekt nach einem langen Tag in Trainerhosen, dicken Socken und einem alten Lieblingsfilm, dass ihrs einfach mal probieren müsst.

Lasst mich euch zeigen, wie einfach das Ganze ist. Oder noch besser, lasst euch von der wunderbaren Sarah Britton von My New Roots beibringen, wie man Quinoa kocht:


Während das Quinoa köchelt, den Ofen auf 200 Grad Celsius heizen. Ganze Haselnüsse und Mandeln auf einem Blech ausbreiten und ungefähr 10 Minuten backen (oder bis die ganze Küche herrlich nach getoasteten Nüssen riecht).

Sodele.
Das wärs auch schon.
Fast.

Die letzten fünf Minuten eine Packung frischen Spinat zum Quinoa geben. Eine Handvoll Nüsse grob hacken. Das Ganze mit grosszügig viel Za'tar abschmecken. Voilà.


Dieses Gericht ist so befriedigend auf so vielen Ebenen. Es ist einfach. Es geht schnell. Und es liefert alles, was man von richtig wohltuendem Comfort Food erwartet: ein weiches Bett nussigen Quinoas, die samtig-frische Grüne des Spinats, ein zitroniger Gewürzkick und zwischendrin immer wieder den Crunch und die Geschmacksexplosion der getoasteten Nüsse.*seufz*


PS: Wer wirklich hungrig ist, haut auf diese Herrlichkeit noch ein Spiegelei drauf. Bon app!



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Freitag, 21. Oktober 2011

Dessertträume




I heart Smoothies

Wenn ich mich für etwas begeistere, dann ganz und gar. Meine neuste Foodobsession sind Smoothies. Nun ja, so neu ist sie eigentlich nicht... nur hatte ich bisher gar keine Zeit, Fotos von meinen Kreationen zu machen, weil ich mich immer ganz, ganz, ganz schnell daran machen musste, sie mit Genuss zu verputzen. Ähem.

Leute, echt, die Dinger sind so lecker, dass ich total aufgegeben habe, Glacé zu kaufen! Und wer mich gut kennt, weiss, dass das fast ein Ding der Unmöglichkeit ist.

Doch seit ich meinen ersten Smoothie nach Sarah Brittons Rezept gemixt habe, bin ich hin und weg und experimentiere seither mit allem, was mir zwischen die Finger kommt: Matcha Tee, Bananen und Spinat - sehr grün aber auch irgendwie interessant. Erdbeeren, Apfelmus und Ernussbutter mit frischen Rüebli - himmlisch. Blaubeeren und Bananen - Klassiker. Birne, Cocoapulver und Banane - yummi.

Egal wie die Kombination aussieht, der Trick, einen Smoothie so gesund wie lecker zu machen, ist, mindestens die Hälfte der jeweils verwendeten Früchte und Gemüse gefroren zu mixen. Dann braucht man weder Eis noch sonst was und kriegt eine herrliche Softeis-Konsistenz zustande. Wer auch noch mit Datteln oder anderen getrockneten Beeren süsst, anstatt mit Zucker, ist auf dem besten Weg, den Stein der Weisen zu kreieren.

Also. Tut euch allen einen riesigen Gefallen und kauft euch einen Standmixer, der die Power hat, aus einem Haufen zusammengewürfelter Küchenzutaten einen samtenen Eistraum zu verwirklichen! Ihr werdet es nicht bereuen. Gararntiert!


Erdbeersmoothielove

Eine Handvoll gefrorener Erdbeeren
3 grosse Löffel Apfelmus
1 geschältes und gewürfeltes frisches Rüebli
2 Teelöffel Tahina
2 frische Datteln
1 Teelöffel Chiasamen (die geben Power und halten einen länger satt)

getoastete Mandelsplitter nach Geschmack

Alles in den Standmixer werfen und mixen wie die Wilden. In eine schöne Schale geben und mit den Mandelsplittern dekorieren. Geniessen. Voilà.







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Donnerstag, 22. September 2011

Kulinarisches




Herbstfrühstück à la Fffleur

Aus einem Kilo überreifer Zwetschgen wird in 20 Minuten mittlerer Hitze und ein wenig Zimt ein herrliches Kompott. Kein Zucker nötig, davon haben reife Zwetschen genug. Dafür gibt es eine grosse Tasse Kaffee und meine neuste kulinarische Entdeckung, Haselnussbutter (das Rezept habe ich auf meinem Lieblings-gesund-schmausen-Blog My New Roots gesehen. In Minuten hat man da eine augenverdrehend leckere Variante zu Butter in seinen Händen - in meinem Fall mit einem Schuss Sojamilch anstatt Öl). Und natürlich Waffeln, war ja klar.*grins*

Meine Lieben, ich verspreche Euch, für dieses Herbstfrühstück steht ihr früher auf, damit ihr länger geniessen könnt!






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