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Donnerstag, 14. April 2011

Showtime

(via Theater Central)


Beane (Dan Stähli, grossartig wie eh und je) ist ein Typ, dessen gesamter Hausrat praktisch nur aus einer Tasse und einem Löffel besteht. Nicht grundsätzlich weil er mausarm wäre - aber weil er keinen Enthusiasmus und Energie fürs aktive Teilnehmen am Leben aufbringt. Wieso sich um Dinge kümmern, wenn er sich unsichtbar und unreal vorkommt. Logisch, fällt seine energische Schwester (Carol Wiedmer) fast in Ohnmacht, als er plötzlich wie ein Springbrunnen zu reden, leben, geniessen und philosophieren beginnt. Beane hat sich verliebt. Aber in wen? Wer ist diese Molly (Cloé Coendoz), von der er spricht. Beanes Schwester und ihr Mann versuchen, das Mysterium zu ergründen...

Zum laut Herauslachen komisch, zum Nachdenken anstossend und zum Verlieben wortgewandt ist die deutsche Erstaufführung des John Kolvenbach Stücks "Love Song". Schmeisst eure Fernbedienung in die Ecke, zielt am Kinoeingang vorei und schaut euch dieses Stück an - noch bis Samstag in Bern und danach in Zürich!


BERN
14. April, Donnerstag
15. April, Freitag
16. April, Samstag

Jeweils um 20 Uhr im Theater am Käfigturm



ZÜRICH
28. April, Donnerstag
29. April, Freitag
30. April, Samstag

Jeweils um 20 Uhr im Maier's Theater



Tickets gibt es an der Abendkasse, reservieren kann man auf www.theater-central.ch.


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Mittwoch, 21. Juli 2010

Showtime

(Bild von Beat Baumann. v.l. Gabriel Zimmerer und Franziska Freiermuth)

Habe ich Euch schon von Mira erzählt? Nicht? Na dann, hier ist ihre Sommergeschichte:

Mira lernt Juan kennen – in dem sie ihn mit ihrem Velo fast über den Haufen fährt. Eigentlich sollten sie beide unbedingt weiter. Er darf seinen Zug nicht verpassen, sie muss an den Polterabend einer guten Freundin. Aber. Die beiden kommen ins Gespräch. Und bevor sie sich versehen, werden aus zwei Fremden so etwas wie Bekannte. Freunde? Die temperamentvolle Bernerin und der stille Spanier. Ein ungleiches Paar. Oder was genau ist man denn, wenn man sich zwar noch nie gesehen hat, aber trotzdem zusammen lachen, diskutieren, träumen und tanzen kann...?

Wenn auch Ihr Mira und Juan kennenlernen wollt, könnt Ihr dies noch diese oder nächste Woche im Rosengarten tun:

MIRA BLAU - eine Begegnung im Rosengarten

Donnerstag, 22. Juli, 20.15 Uhr
Freitag, 23. Juli, 20.15 Uhr
Samstag, 24. Juli, 20.15 Uhr
Montag, 26. Juli, 20.15 Uhr
Donnerstag, 29. Juli, 20.15 Uhr
Freitag, 30. Juli, 20.15 Uhr
Samstag, 31 Juli, 20.15 Uhr


Alle weiteren Informationen und Reservationsmöglichkeiten findet Ihr auf www.mirablau.ch, interessante Blicke hinter die Kulisse gewähren wir Euch in unserem unzensorierten Blog.

Es ist jedes Mal nervenaufreibend, mit allem, was ich habe - meinen Ideen, meinem Schauspiel, allem - vor Publikum zu treten. Aber es ist auch unglaublich schön und aufregend, endlich, endlich mit diesem kleinen Pflänzchen, welches wir (meine zwei Freundinnen Rena Brandenberger und Priska Baumann) seit letztem Winter gehegt und gepflegt haben, nach draussen zu gehen und zu sehen, dass die Menschen sich daran erfreuen. Wie MIRA BLAU entstanden ist, erfahrt ihr drüben im MIRA BLAU Blog und der Website. Wäre schön, wenn ihr auch kämt...

Samstag, 20. Februar 2010

Showtime


Beim Filmen entsteht weit mehr Material, als man schliesslich brauchen kann - vor allem, wenn die Portagonistin sich zwischen den Zeilen verwirrt. Hier die Outtakes meines neusten Filmprojekt(chens)... Wie das fertige Resultat (aka, das was zwischen den Outtakes entstand) aussieht in Kürze.

Between the Lines from Franziska Freiermuth on Vimeo. Ein Film von Nicole S.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Radiogeflüster

Morgen Abend ist Premiere von meinem aktuellen Stück - Gotthelfs "Anne Bäbi Jowäger". Als wäre das nicht der Aufregung genug, hat mich das Schweizer Radio DRS1 eingeladen, heute um 11.50 Uhr ein Live-Telefon-Interview zu geben. Drei Fragen - drei Antworten. Nervös? Neeeeeein, überhaupt nicht. Zitter. Bibber. Man will ja schliesslich weder zu lang plappern noch wortkarg daherkommen und am besten noch etwas Lustiges mit Biss erzählen, ohne über jede zweite Silbe zu stolpern. Argh!



"Anne Bäbi Jowäger", ab dem 14. Januar 2010 unter der Regie von Hans-Peter Burla in Belp auf die Bühne. Tickets jetzt auf www.volksbuehne-belp.ch reservieren.

Ort:
Aaresaal im Rest. Kreuz, Dorfzentrum Belp

Spieldaten
14. Januar 2010, 20.00 Uhr (Premiere)
15. Januar 2010, 20.00 Uhr
16. Januar 2010, 20.00 Uhr
17. Januar 2010, 17.00 Uhr
20. Januar 2010, 20.00 Uhr
21. Januar 2010, 20.00 Uhr
22. Januar 2010, 20.00 Uhr
24. Januar 2010, 17.00 Uhr
27. Januar 2010, 20.00 Uhr
28. Januar 2010, 20.00 Uhr
29. Januar 2010, 20.00 Uhr
30. Januar 2010, 20.00 Uhr (Derniere)


(Bild via Volksbühne Belp)

Sonntag, 13. Dezember 2009

Showtime

(Bild via Volksbühne Belp)

"S isch mr alles eis Ding, ob i lach odr sing. Hanes Härzeli wines Vögeli, darum liebeni so ring..." Mädi (yours truly *zwinker*) ist Magd in der Bauernfamilie der Jowägers auf einem Hof im tiefstem Emmental. Es ist ein hartes Leben mit einer mühsamen Chefin und ohne soziale Aufstiegschancen. Mädi träumt deshalb davon, sich irgendwie aus ihrer Stellung zu befreien. Viel will sie nicht, nur ein Stückchen Freiheit und einen guten Mann...

Das ist Mädis Geschichte. Es könnte aber auch Lisi Ziberlis Geschichte sein. Eine Tochter aus ehemals wohlhabendem Bauernhause, die sich um jeden Preis einen reichen Mann angeln will. Oder Meieli Liebligs Geschichte. Eine arme Jungfer, der ein arbeitsreiches Leben im Hause ihres Onkels bevorsteht, wenn nicht irgendjemand sich ihrer erbarmt...

In Gotthelfs "Anne Bäbi Jowäger" fehlt es immer irgendwo - an Glück, Geld, Liebe oder Verstand. Und die Bewohner dieser kleinen Welt kämpfen mehr oder weniger geschickt dafür.

Ab dem 14. Januar 2010 kommt der Schweizer Klassiker unter der Regie von Hans-Peter Burla in Belp auf die Bühne. Tickets kann man schon jetzt auf www.volksbuehne-belp.ch reservieren.

Ort:
Aaresaal im Rest. Kreuz, Dorfzentrum Belp

Spieldaten
14. Januar 2010, 20.00 Uhr (Premiere)
15. Januar 2010, 20.00 Uhr
16. Januar 2010, 20.00 Uhr
17. Januar 2010, 17.00 Uhr
20. Januar 2010, 20.00 Uhr
21. Januar 2010, 20.00 Uhr
22. Januar 2010, 20.00 Uhr
24. Januar 2010, 17.00 Uhr
27. Januar 2010, 20.00 Uhr
28. Januar 2010, 20.00 Uhr
29. Januar 2010, 20.00 Uhr
30. Januar 2010, 20.00 Uhr (Derniere)


Und hier noch die "offizielle" Version der Geschichte:

Kurz nach der Pubertät holt sich Jakobli, der einzige Sohn von Anne Bäbi und Hansli Jowäger, die Pocken. Als alle Wundersalben nicht wirkten, sucht die Mutter den Scharlatan Vehhansli auf, dessen Mittel schon mehr als einem das Leben gekostet hat. Jakobli überlebt, aber die Krankheit hat ihn auf einem Auge blind und narbenübersät gemacht. Eine Kartenleserin prophezeit, dass Jakobli "wybe" müsse, um gesund zu werden. Die Mutter fädelt hinter dem Rücken beider Männer eine Hochzeit ein, übersieht aber dabei die Liebe, die ihren Sohn mit dem Waisenmädchen Meyeli verbindet.

Buch: Jeremias Gotthelf
Bühnenfassung: Sämi Fauk