Der Reithallenflohmarkt ist immer wieder eine Fundgrube für Dinge, die man...nun ja... nicht unbedingt braucht, die das Leben aber immer wieder ein bitzeli verschönern. Wie dieses alte Domino, das mich an meinen Normandie-Besuch letzten November erinnert, wo ich in einem alten Gasthaus mit den Grossvätern des Dorfes Stein an Stein legte und Thermoskaffee trank (ein Sieg ging an mich - ein echter Achtungserfolg gegen diese Profis!!).
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Montag, 7. März 2011
Sonntag, 12. Dezember 2010
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Freitag, 12. November 2010
Normandie No.7
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Donnerstag, 11. November 2010
Normandie No.6
Vom Geniessen
Und das passiert, wenn frau ihren Kopf unbedingt durchsetzen will und ausserhalb der Saison mit dem ÖV in ein Gebiet fährt, dass nicht wirklich dafür gedacht ist:
Viel Zeit am Bahnhof mit diversen Zeitungen und Heftli bringen einen wieder up to date über das Weltgeschehen und die neusten Modetrends. Frau lernt, dass das Novotel zwar hässlich aussieht aber ganz ok kocht (Jakobsmuscheln) und für all die anderen Tage und Abende, an denen frau nicht einfach eben quer über die Strasse zwischen fünf netten Restaurants auswählen kann, kauft sie sich bei Gelegenheit ein leckeres Baguette Paysanne, salzigen Butter und genügend normannische Caramels, um auf Wolke 7 zu steigen und vergnügt sich mit eben dieser Gourmetmischung.
Seufz. Augenverdreh. LECKER!
Und allemal besser, als bei Nacht und Nebel über verlassene Landstrassen in ein 5-Gänge-und-schön-angezogen-Restaurant zu pilgern (--> jetzt erst recht!) oder sich in die letzte Tourispelunke zu stürzen, wo alles in fünf Sprachen angeschrieben ist...
Ach ja, und dies ist übrigens der Plage d'Antifer. Wenn man über die Klippen wandert und den steinigen Weg durch Tälchen hinabsteigt, kommt man in diese Welt, die nicht ganz von hier zu sein scheint. Wunderschön. Einsam. Perfekt. Und die Steine, die weissen sind innendrin alle glänzend schwarz, so als wär hier alles, wie es scheint und doch ganz anders. Das Gefühl, hier nicht von dieser Welt zu sein, wird greifbar.
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Mittwoch, 10. November 2010
Normandie No.5
Vom schönen Schlaf
La Chambre Bleue und ich, wir sind eine klassische Internetliebe auf den ersten Blick. In diesem Zimmer wollte ich meine Träume träumen!
Nachdem ich den Besitzer, Serge (ein Pensionär, der aussieht wie ein alter Admiral und viele gute Restauranttipps und Bücher über die Umgebung parat hat, einen auch mal mit dem Auto ins nächste Dorf mitnimmt aber die Frühstücksmilch in der Mikrowelle erhitzt) ungefährt tuasend mal gefragt habe, ob das Zimmer noch frei ist, hing am Tag meiner Ankunft beim Manoir de Guetteville einen Zettel an der Türe: Bin abends wieder da, der Eingang ist hinter dem Haus, das blaue Zimmer ist frei.
Juhuu!
Zumindest diese Internetliebe hier, hat auch im echten Leben funktioniert...
Dienstag, 9. November 2010
Normandie No.4
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Montag, 8. November 2010
Normandie No.3
Vom Wandern
Grundsätzlich tu ich das ja gar nicht, wandern. Ich laufe lieber. Das klingt in meinen Ohren viel spontaner - Laufen (oder auf gut deutsch: gehen) verspricht die grosse Freiheit. Sich vom Wind treiben zu lassen und die Gegend entdecken, genau mein Ding. Hält mich jedoch nicht ab, mit einem Wanderbuch und einer Karte ausgerüstet loszuziehen.
Die Täler von Gonneville-le-Mallet bis nach Etretat sind einsam (einmal abgesehen von ein paar zotteligen Kühen --> siehe Dora) und herbstlich melancholisch. Wunderschön. Und ich gewaltig stolz auf meine Kartenlesekünste. Jede gewählte Abzweigung die richtige. Mein Selbstwert steigt wie ein Drachen im normannischen Wind als ich Etretat nach vier Stunden erreiche. Einen Besuch bei der lokalen Bäckerei später gesellt sich auch noch ein Zuckerflash zum Hochgefühl.
Ich beschliesse, nicht den Bus abzuwarten, sondern zum Manoir in Saint-Jouin-Bruneval, wo ich übernachte, zurückzulaufen. Dass dieser Katzensprung gute zehn Kilometer obsi und nitzi beinhaltet und es spätestens in zwei Stunden Nacht sein würde, geht mich in meinem fliegenden Zustand nichts an.
Selbstbewusst strebe ich den Phare, den Leuchtturm von Antifer, an, den man weit herum als Orientierungszeichen nutzt. Unterwegs bewundere ich die Natur, spreche mit Ziegen und pflücke wilde Birnen. Bis ich irgendwann merke, dass ich vor lauter Selbstbewusstsein wohl doch einen falschen Weg eingeschlagen habe. Jetzt stehe ich in der Pampa und habe keine Ahnung mehr, wo ich bin.
Das so romantische Lavendellicht wird immer dunkler und mit dämmert es langsam auch, dass ich noch ein rechtes Abenteuer vor mir haben würde, bis ich in meinem blauen Blumenzimmer im Manoir ankommen werde. Immer noch guten Mutes schreite ich los, quer über die Felder und laufe und laufe und laufe und es wird dunkler und Nebel zieht auf und ich laufe und laufe und komme nicht voran.
Endlich eine Strasse mit Wegweiser. Noch fünf Kilometer bis nach hause. Dunkle Strasse über verlassene Felder und durch tintenschwarze Waldabschnitte. D111. Was, wenn ein Auto anhält? Man hört ja so einiges... Ich setzte eine grimmige Miene auf, was nicht so schwierig ist und trabe weiter, getrieben im Wissen, dass ich nur dann nicht in Panik ausbrechen werde, wenn ich einfach weiterlaufe, bis ich zuhause bin. Der Weg ist endlos, bei jedem seltenen Auto zucke ich zusammen. Irgendwann eine Kreuzung und ein Fussgängerweg. Der Wegweiser Saint-Jouin-Bruneval ist ein Versprechen. Ich bin dem Ziel nahe.
Zuhause. Erschöpft. Verschwitzt. Hungrig.
Sechs Blasen und einen belehrenden Muskelkater später sinniere ich darüber nach, dass mir offensichtlich jeglicher Sinn fürs praktische Überleben abgeht. So oft fehlt mir im entscheidenden Moment die Stimme der Vernunft und ein krimineller Optimismus setzt sich bei mir durch. Oder wie sonst manövriere ich mich immer wieder in solche Abenteuer?!
Sonntag, 7. November 2010
Normandie No.2
Diese unglaublichen, weissen Klippen, die Falaises d'Etretat an der Côte d'Albatre sind der Grund, wieso ich meine Koffer gepackt habe und losgezogen bin... und im Gegenteil zu so vielem anderen, wo die Vorfreude am Ende doch die grösste Freude war, ist dieses Fleckchen Erde in Tat und Wahrheit noch viel rauer, grösser, atemberaubend schöner, als ich es mir je vorstellen konnte!
Während der Ebbe kann man unter den Bogen hindurch wandern... wer allerdings die Zeit vergisst, wird von der See gefangen. Nach meinem Tausendundeinkilometer-Wanderabenteuer (das ist ein Teaser!;)) war ich jedoch in einer vorsichtigen Stimmung und habe es sein lassen.
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Samstag, 6. November 2010
Normandie No.1
Nach endlosen Tagträumereien habe ich kurzentschlossen beschlossen, dass ich ein paar Tage Ferien dringendst nötig habe und bin quer durch Frankreich in die Normandie gebrettert (oder eher geschient... als Nichtautofahrerin). Hier ein paar Anekdoten aus meinen ereignisreichen Tagen mit den Galliern.
Vom Wind
Wer noch nie in der Normandie war, kann sich nicht vorstellen, wie unglaublich windig es dort ist. Deshalb haben Dora, das Rind und ich eine kleine Fotostory für euch zusammengestellt:



Vom Wind
Wer noch nie in der Normandie war, kann sich nicht vorstellen, wie unglaublich windig es dort ist. Deshalb haben Dora, das Rind und ich eine kleine Fotostory für euch zusammengestellt:
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