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Mittwoch, 17. April 2013

Unterwegs in Rom, No.3


Alle guten Dinge sind drei
Und deswegen komme ich noch mal mit schönen Eindrücken von bella Roma, auch wenns schon wieder viel zu lange her ist.

...Oben: niemand beschwert sich übers Treppensteigen, wenn sie so hübsch sind wie diese (und Rom hat ne Menge schöner Treppen, ein Hinweis für alle, die um ihre schlanke Linie fürchten). Unten: Keiner schafft es, die Wäsche so fabulös an der Hauswand flattern zu lassen, wie die Südländer!...

...Orangenbäume auf einem Parkplatz!...
...traumhafte Blüten, noch bevor der Frühling da war und einsame Augenblicke im Park...
...der Park der Villa Borghese, das grüne Herz von Rom... 
...siehst du den Papst?! Und zwar nicht nur auf den Gelato Waffeln! Am Freitagabend haben wir die Papst-Vesper beim Kolosseum besucht. Sehr viele Menschen, sehr stimmungsvoll. Und mittendrin ein kleiner weisser Punkt auf einem Stuhl, il Papa...
...nichts geht über frisches, von Meisterhand gefertigtes Gelato. Hier Nutella, Pistachio und Nocciola...
...schön wars. Grazie Roma!
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Sonntag, 31. März 2013

Dessertträume




Ich gestehs geradeaus, dieser Post ist schon zwei Jahre alt. Aber das macht meiner Meinung nach überhaupt nichts, denn das Rezept ist noch älter und so lecker, dass ihr ihm bei Lust und Gelegenheit  unbedingt eine Chance geben solltet.

Natürlich behauptet das jeder von den Koch- und Backkünsten seiner kulinarisch begabten Mütter, aber der Osterfladen meiner Mutti ist wirklich der allerbeste auf der ganzen, weiten Welt!

Schöne Ostern.


Muttis Osterfladen

1 Packung ausgewallten Mürbeteig
Aprikosenkonfitüre
4 dl Milch
1 Prise Salz
4 Esslöffel feiner Dinkelgriess
1 Zitrone, geriebene Schale
1/2 Zitrone, Saft
50 g Quark

1 Esslöffel brauner Zucker
6-9 Esslöffel Sultaninen und/oder getrocknete Aprikosen in Stücke geschnitten
Orangenlikör
3 Esslöffel gemahlene Mandeln
3 Eigelb
3 Eiweiss
Puderzucker
frische Blumen


1. Sultaninen (oder andere kleingeschnittene Trockenfrüchte) mindestens einen Tag in Orangenlikör einlegen.

2. Ofen auf 180 Grad Celsius heizen. Milch, Salz und Griess aufkochen und auf niedriger Stufe weiterköcheln lassen. Zitronenschale und -saft beifügen.

3. Teig mitsamt Backpapier in eine Kuchenform geben. Boden mit Gabel einstechen. Mit Aprikosenkonfitüre bestreichen.

4. Quark, Eigelb, Zucker, Sultaninen und gemahlene Mandel in eine Schüssel geben. Wenn ihr den Likeur beifügen wollt, einfach dieselbe Menge von der Milch abziehen, damit die Füllung nicht zu flüssig wird.

5. Griess vom Herd nehmen, etwas kühlen lassen. Eiweiss steif schlagen. Griess in die Schüssel geben, rühren. Eiweiss darunter ziehen. Die Füllung auf dem Kuchenboden verteilen.

6. Osterfladen mit Alufolie abdecken und 40 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und mit frischen Blumben schmücken (vorzugsweise nur mit solchen, die man essen kann - zum Beispiel Stiefmütterchen). Bon app!





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Montag, 25. März 2013

Kulinarisches




Kl-EI-ne Kunstwerke
Mensch, seid ihr auch so unglaublich müde? Ich könnte ganze Tage verschlafen (wenn ich nicht arbeiten und dies und jenes tun müsste ;). Aber genug von meinen Vielschläferischen Tendenzen.

Da wir über Ostern keine Zeit dazu haben, eröffneten wir die Ostereierfärberei eben dieses Wochenende: Alte Strümpfe, ein paar natürliche Holzfarben (und getrocknete Läuse, iiiiiii!), ein kleiner Trip durch den Garten und den Vorratsschrank später werden aus wunderschönen Naturbioeiern wunderschöne Kunstwerke. Fast zu schade, um sie zu essen.

Fast. 6-Minuten-Eier mit einem noch ein wenig flüssigen Zentrum sind einfach zu lecker, um nicht gleich eins oder zwei davon zu köpfen!




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Sonntag, 1. April 2012

Liebe auf den ersten Blick


Wäre das nicht das perfekte kleine Ostergeschenk für euer Patenkind? 
Gegen diesen süssen Hoppelmann haben Schoggihasen keine Chance*!


*Schokoladeneier sind sowieso besser - 
die mit Kaffeegeschmack von Migros, um exakt zu sein.


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Sonntag, 24. April 2011

Kulinarisches


Ein Ostersamstagsbrunch, dreieinhalb Frauen, viele leckere Speisen. Und drei(einhalb) Mal dürft ihr raten, wer als Soundtrack dazu die schönste Opernarie gesungen hat... 


Hafernüssli-Dinkel-Brot

3 cups gepuffte Hafternüssli
3 cups dunkles Dinkelmehl
3/4 amerikanische Teelöffel Trockenhefe
2 amerikanische Teelöffel Salz
1 Esslöffel Honig
ein bisschen mehr als 1 cup lauwarmes Wasser

1. Hefe, Salz und Honig im Wasser verrühren.

2. Mehl und Hafernüssli beifügen und kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. 1 1/2 Tage mit einem feuchten Tuch zugedeckt stehen lassen.

3. Brot oder Brötchen formen. Zwei Stunden mit Klarsichtfolie zugedeckt stehen lassen.

4. Ofen auf 220 Grad Celsius vorwärmen. Eine ofenfeste Schale mit Wasser füllen und zuoberst auf das Gitter stellen.

5. Blech mit Brötchen 10 Minuten backen, umdrehen und weitere 10 Minuten weiterbacken. (Für ein ganzes Brot dauert es ungfähr 40 bis 50 Minuten. Je nach Ofen - also immer mal wieder reinschauen und tief Luft holen, um am feinriechenden Duft den Backgrad abzulesen...

6. Auf einem Gitter auskühlen, geniessen. Von vorne anfangen. Viel Spass!








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Freitag, 15. April 2011

Kulinarisches



Mädelsabend gestern - inklusive Ostereierfärbprojekt. Es scheint zwar, als hätten wir seit Wochen schon Ostern, wenn man durch die Läden streift und sich bei jeder Umdrehung in Hasendekorationen verheddert, über Schoggiostereili stolpert und über Eistruhen in der Grösse der Antakrtis blickt, die mit Lamm und Osterfladen gefüllt sind. Aber ich ignoriere einfach, was sich da auf meine Netzhaut drängt.

Für mich beginnt die Osterzeit so richtig mit einem Eierfärbenabend, Mädelsgesprächen über die Liebe, das Leben und alles zwischendrin und ab und zu einem Schluck dieser leckeren Holunderlimonade, welche unsere Gastgeberin, Sabine, extra besorgte (nicht zuletzt, weil sie genau weiss, wie sehr ich auf schöne Verpackungen stehe. Ich bin so berechenbar... *grins*).

Und hier sind sie nun, unsere Kunstwerke.... tadaaaa!





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Donnerstag, 10. März 2011

Dessertträume


Die Sache ist die. Ich mag Süsses... und wer hier regelmässig reinschaut, hat das vielleicht scharfsinnigerweise schon selber bemerkt *grins*.

Doch in sechs Wochen ist Ostern und jetzt ist Fastenzeit. Zeit des Verzichts. Ein Begriff, der nicht in unsere Gesellschaft passt. Wir hier haben alles, mehr als alles, wir haben solche Mengen von allem, dass wir nicht mehr wissen, wie damit umzugehen. Deshalb habe ich verwöhnte Westlergöre beschlossen, bis Karfreitag auf Desserts zu verzichten. Kein Ovischoggidinkelpufferschnitten, keine Glacé, keinen Kuchen, nicht mal getrocknete Früchte. Nix.

Nun ist das objektiv gesehen ja nicht gerade ein essentieller Teil meines Lebens. Keiner stirbt, wenn er auf Süsses verzichtet - nicht mal ich (ha!). Doch ich bin gespannt, was passiert, wenn mir diese kleinen Momente des Michselberverwöhnens nicht mehr zur Verfügung stehen. Was werde ich tun?

Was würdet ihr tun? Und was wäre euer Gebiet des Verzichts, wenn ihr osterfasten würdet?




Das letzte Dessert vor der grossen Pause war übrigens ein Rhabarber Crumble nach dem Rezept von Tibits. Dieser Crumble macht glücklich (wirklich!)... so glücklich, dass es schon mal vorkommen kann, dass man irgendwo mit einer Schale davon sitzt, geniesst und happy vor sich hinsummt.


Crumble
(direkt aus der Tibits-Küche)


100g Vollkornbiskuits
30g Baumnüsse
1 EL feiner Rohrohrzucker
5 EL Rapsöl

400g Beeren oder Früchte (frisch oder tiefgekühlt)
100g Kirschen oder Beerenkonfitüre
150g Knuspermüesli, ungezuckert
4 EL Rohrohrzucker
1-2 EL Rapsöl



1 Vollkornbiskuits mit den Baumnüssen im Blitzhacker fein mahlen. Zucker und Öl beigeben und gut mischen, dann gleichmässig auf dem Boden einer Gratinform (ca. 15x20 cm) ausstreichen.

2 Die Beeren oder Früchte putzen und verlesen; tiefgekühlte Ware etwas auftauen lassen. Vorsichtig mit der Konfitüre vermischen und auf dem Bröselboden verteilen.

3 Alle weiteren Zutaten in einer Chromstahlschüssel gut vermischen, bis eine kompakte Masse entstanden ist. Diese über Beerenmasse verteilen.

4 Im vorgeheizten Ofen bei 180° 25-30 Minuten goldbraun backen. Lauwarm in verantwortlichen Mengen geniessen.







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