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Mittwoch, 17. April 2013

Unterwegs in Rom, No.3


Alle guten Dinge sind drei
Und deswegen komme ich noch mal mit schönen Eindrücken von bella Roma, auch wenns schon wieder viel zu lange her ist.

...Oben: niemand beschwert sich übers Treppensteigen, wenn sie so hübsch sind wie diese (und Rom hat ne Menge schöner Treppen, ein Hinweis für alle, die um ihre schlanke Linie fürchten). Unten: Keiner schafft es, die Wäsche so fabulös an der Hauswand flattern zu lassen, wie die Südländer!...

...Orangenbäume auf einem Parkplatz!...
...traumhafte Blüten, noch bevor der Frühling da war und einsame Augenblicke im Park...
...der Park der Villa Borghese, das grüne Herz von Rom... 
...siehst du den Papst?! Und zwar nicht nur auf den Gelato Waffeln! Am Freitagabend haben wir die Papst-Vesper beim Kolosseum besucht. Sehr viele Menschen, sehr stimmungsvoll. Und mittendrin ein kleiner weisser Punkt auf einem Stuhl, il Papa...
...nichts geht über frisches, von Meisterhand gefertigtes Gelato. Hier Nutella, Pistachio und Nocciola...
...schön wars. Grazie Roma!
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Donnerstag, 4. April 2013

Unterwegs in Rom, No.2


Rom by night
Rom bei Tag ist grossartig aber nichts trumpft die Magie, welche die Jahrtausendstadt bei Nacht entfaltet. Die Gassen sind leergefegt von den Lebensfreude erstickenden Massen von Touristen, die wie eine gewaltige Flutwelle, Schulter an Schulter, die immerselben Gassen von Attraktion zu Attraktion füllen. 

Jetzt ist der Weg frei für uns und Ruhe für Musse, die majestätischen Säulen des Pathenon oder die von Künstlerhand gestaltete Urgewalt des Fontana di Trevi auf sich wirken zu lassen, mit einem Lachen die Piazza Navona links liegen zu lassen, weil sie nun wirklich nichts besonderes ist, um dafür Stunden in den kleinen Gässchen oder an diesem einen grandiosen Aussichtspunkt zu verbringen, der etwas versteckt über all die erhabenen Trümmer einer vergangenen Hochkultur präsidiert. Das Kolosseum trohnt unvergänglich im Hintergrund und wir stellen uns vor, wie Rom damals war, als es das Zentrum der Welt war.

In der Nacht ist Rom unwiderstehlich und wer dabei auf einem geliehenen Fahrrad leicht und unbeschwert von Strassenregeln wie ein Schatten durch die Strassen flitzt, dem gehört die Stadt für einen gloriosen Moment lang ganz alleine. Ein bisschen wie Fünf Freunde mit Küssen, ein bisschen wie Roman Holiday ohne Herzbrechen. Lang lebe Rom, lang lebe die Nacht, lang lebe unsere kleine Königschaft aus dir und mir und unseren Velos.

(Die Fotos von mir, das zweite, das zweitletze und das Hunde-Bild sind vom talentierten Lieblingsmenschen.)

PS: Lasst euch gesagt sein, Rom mit dem Fahrrad zu erkunden, ist die vielleicht beste Idee, die ich je hatte. Man kommt überall in Schnellsttempo hin ohne sich die Füsse wund zu laufen und hat doch jederzeit die Gelegenheit, zu stoppen und zu verweilen. Und das Beste: Fahrradfahrer (auch solche, die wie Piraten pedalen) werden von der Polizei schlichtweg ignoriert.

Wir sind die ersten eineinhalb Tage spaziert, danach zwei Tage wie die Teufel gefahren und haben den letzten Tag wieder zu Fuss genossen. Ein perfekter Tempowechsel in meinen Augen.



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Dienstag, 2. April 2013

Unterwegs in Roma, No.1




Oh, I lost my heart to Roma
Eigentlich wollten der Lieblingsmensch und ich über Ostern Rom erobern. Doch von der ersten Minute an eroberte Rom unsere Herzen - mit seinen fantastischen Aussichten, wo immer man hinschaut, den Gassen und Kopfsteinpflastersträsschen, den himmlischen Cappucchinos und Gerichten. Meine Lieben, wir assen sonnengereifte Tomaten, duftende Erdbeeren und den saftigsten Mozarella die Buffalo, den man sich vorstellen kann.

Unser allerliebstes Lieblingsquartier ist Monti. Es schmiegt sich mit pittoresken Gassen gleich in der Nähe des Colosseums an einen der sanften Hügel Roms. Der Mix aus alteingessessen Nachbarn, kleinen Läden, Handwerksbetrieben, Restaurants und jungen Boutiquen ist einfach grossartig. Hier ein paar unserer Entdeckungen...


Sein tägliches Gelato holt man sich in Monti in der Gelateria Il Gelatone (via Serpentini, gleich etwas oberhalb der Piazza Madonna de Monti). Den besten Cappuccino gibts beim Kaffeepabst Er Baretto (Via del Boschetto). Im Stehen an der Bar getrunken, kostet er ungefähr einen Euro!


Der Gurtmacher in der Via Urbana ist ein wahrer Maestro. Vom Leder aus Florenz bis zur Schnalle lässt man sich hier einen Gurt für unter 20 Euro massfertigen, der nicht nur wunderschön ist, sondern für immer und ewig hält.


In der Via Panisperna liegen gleich zwei Schätze: Ein klitzekleiner Lebensmittelladen geführt von einem leidenschaftlichen Geniesser. Der perfekte Halt, um sich für ein Picknick einzudecken: Erdbeeren, Orangen und den besten Mozzarella di Buffalo sind einem hier sicher.  Gleich nebenan ist das Restaurant Ai Tre Scalini, wo man günstig die leckersten Gerichte diesseits des Tibers serviert erhält. Ob Lasagne mit römischen Artischocken, Gnocci mit Brocoletti oder ein Klassiker - hier sind alle Gerichte erstklassig. Wir waren in fünf Tagen gleich zweimal dort!


Und weil wir in Italien sind, hier noch gleich ein zweiter Restaurant-Tipp. Das kleine Gourmet-Restaurant Broccoletti in der Via Urbana hat seine Prioritäten richtig gesetzt: Hochwertige biologische Zutaten aus der Region werden ohne Firlefanz neu interpretiert. Alles ist hausgemacht, auch das fantastische Brot (dessen Rezept ich den Besitzern abgeschmeichelt habe :). Die Menükarte wird einem als Schiefertafel an den Tisch gebracht, die Weinempfehlungen passen und das Tiramiu ist so leicht und luftig wie ein Wölkchen. Himmlisch...





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Dienstag, 21. Juni 2011

Unterwegs




Ich will mich ferientechnisch nicht beklagen, Marakkesh steht ja vor der Türe. Aber wenn ich das Ferientagebuch von Seth Kugel in der New York Times durchlese, habe ich selber grad grosse Lust, mein (3-Gang)Velo zu satteln und nach Apulien zu radeln!



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Dienstag, 17. August 2010

Unterwegs, Lago di Como No. 5

Die Allee

Ich höre das Herz
des Oleanders
gehe durch die grüne Allee
mit Blüten und Dornen
im Bund
ein Zipfelchen Zeit
in der Tasche...

~Rose Ausländer




Montag, 16. August 2010

Unterwegs, Lago di Como No. 4

Türen und Tore wurden gebaut, um zu schützen und fernzuhalten. Ist es gerade deswegen, dass sie einen magisch anziehen, die Neugier wecken und einladen zu entdecken, was sich dahinter verbirgt... oder sind sie einfach nur verdammt fotogen?



(Letztes Bild von Priska Baumann)

Sonntag, 15. August 2010

Unterwegs, Lago di Como No. 3



Unterwegs sein, verweilen, sich verlieren, nicht wissen, was sich hinter der nächsten Biegung verbirgt, sich den Atem verschlagen lassen von Ausblicken, Einblicken, Durchblicken...

Menaggio

Rezzonico
Antica Via Regina
Rezzonico
Antica Via Regina
Rezzonico

Samstag, 14. August 2010

Unterwegs, Lago di Como No. 2


Die besten Erinnerungen liegen in den kleinen Details...



(Letztes Bild von Priska Baumann)