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Sonntag, 20. November 2011

Fffleur im Gleichgewicht

(Bild via Pinterest)


Meine Lieben, lang ists her seit dem letzten Fffleur im Gleichgewicht-Post. Und das hat seinen Grund. Im letzten halben Jahr habe ich *schluck* ganze sechs Kilo (ja, das sind 6kg!) zugenommen. Und darüber rede ich gar nicht gerne. Am liebsten eigentlich überhaupt nicht. Aber ehrlich ist ehrlich und ich will euch hier nicht nur den Erfolg vorführen, sondern auch die Kurven und Schlenker, die mein Leben dabei nimmt.

Loyale Freunde bekräftigen, dass man diese Kilos nicht sähe. Nicht wirklich. Und ehrlich gesagt, mir geht es... fast... gleich. Aber ich spüre sie. Ich spüre jedes einzelne dieser Kilos, die mich ein wenig unförmiger, ein wenig träger machen und mich ein wenig mehr von der Welt abschotten.

Was mich dabei (relativ) ruhig bleiben lässt ist dies: Es fühlt sich nicht an, als wäre diese Masse, dieses Gewicht Teil meines Körpers, Teil von mir. Das mag sich vielleicht komisch anhören. Aber es ist so. Dieses Gewicht bin nicht ich.

In diesem Jahr ist in meinem Leben so viel passiert. So viele erfüllte Herzenswünsche, so viel Glück, dass ich schon Angst hatte, mich müsse demnächst der Schlag treffen und so viel Trauer und Schmerz, als alles anders kam, als ich es mir gewünscht habe.

Ich habe in dieser Zeit viel gelernt und habe dadurch anders reagieren und agieren können. Ich bin stolz auf diese Schritte und den Mensch, der ich geworden bin. Aber es hat mich viel Kraft und Energie gekostet. Und die sechs Kilos sind in diesem Sinne Schutz und Schild, die ich wohl gebraucht habe, um durch die vergangenen Monate zu kommen und jetzt hier vor euch zu stehen, so wie ich bin.

Ich bin dankbar für diesen Schutz und was er für mich getan hat. Aber jetzt ist Zeit, ihn wieder loszulassen, mich wieder ganz zu spüren, leicht und fliessend und lebendig zu sein, wieder regelmässig drei mal die Woche Yoga zu geniessen, meinem gesunden Appetit zu vertrauen. Ich will nur noch mit mir zu tragen, was zu mir gehört - der Rest darf gehen. Merci adiö.




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Dienstag, 12. April 2011

Passt!




Meine beste Freundin behauptet zwar, ich sei nie "dick" gewesen aber Fakt ist, dass an mir immer alles eine... runde Sache war. Immer noch ist. Nur bin ich heute nicht mehr ein schüchterner Teenager, der am liebsten in fremde Welten flüchtet, sondern langsam aber sicher eine Frau, die in ihrem Körper ankommt und damit klarkommt, nie ein zarter, zerbrechlicher Schwan zu werden, keine exotische Kreatur zu sein, sondern... nun, einfach ich. Ein Körper und eine Persönlichkeit in Veränderung, in Harmonie - Sommersprossen, Zahnlücke, grosse Nase und runde Formen inklusive. 

Und das Beste ist, dass schaut man genau hin, man immer wieder etwas zum gerne haben findet. So habe ich entdeckt, dass ich anscheinend tatsächlich über Schlüsselbeinknochen verfüge. Juhuuu, Yoga sei Dank!



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Donnerstag, 7. Januar 2010

Passt!

Die erste "Brigitte"ohne Models ist in den Kiosken. Viel wurde geschrieben über diesen radikal scheinenden Schritt. Pr-Gag! Revolution! Modeldiskriminierung! Endlich richtige Frauen!

Beim Durchblättern der Modestrecken fällt auf, was eigentlich schon lange klar war (ausser vielleicht Karl Lagerfeld): es gibt verdammt viel schöne Frauen mit Ausstrahlung, die zwar ihre Brötchen (oder Karröttchen?!) nicht mit professionellem Modeln verdienen aber deswegen nicht weniger geignet sind, modebegeisterte Leserinnen mit toll präsentierten Outfits zum Träumen zu bringen!