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Donnerstag, 4. April 2013

Unterwegs in Rom, No.2


Rom by night
Rom bei Tag ist grossartig aber nichts trumpft die Magie, welche die Jahrtausendstadt bei Nacht entfaltet. Die Gassen sind leergefegt von den Lebensfreude erstickenden Massen von Touristen, die wie eine gewaltige Flutwelle, Schulter an Schulter, die immerselben Gassen von Attraktion zu Attraktion füllen. 

Jetzt ist der Weg frei für uns und Ruhe für Musse, die majestätischen Säulen des Pathenon oder die von Künstlerhand gestaltete Urgewalt des Fontana di Trevi auf sich wirken zu lassen, mit einem Lachen die Piazza Navona links liegen zu lassen, weil sie nun wirklich nichts besonderes ist, um dafür Stunden in den kleinen Gässchen oder an diesem einen grandiosen Aussichtspunkt zu verbringen, der etwas versteckt über all die erhabenen Trümmer einer vergangenen Hochkultur präsidiert. Das Kolosseum trohnt unvergänglich im Hintergrund und wir stellen uns vor, wie Rom damals war, als es das Zentrum der Welt war.

In der Nacht ist Rom unwiderstehlich und wer dabei auf einem geliehenen Fahrrad leicht und unbeschwert von Strassenregeln wie ein Schatten durch die Strassen flitzt, dem gehört die Stadt für einen gloriosen Moment lang ganz alleine. Ein bisschen wie Fünf Freunde mit Küssen, ein bisschen wie Roman Holiday ohne Herzbrechen. Lang lebe Rom, lang lebe die Nacht, lang lebe unsere kleine Königschaft aus dir und mir und unseren Velos.

(Die Fotos von mir, das zweite, das zweitletze und das Hunde-Bild sind vom talentierten Lieblingsmenschen.)

PS: Lasst euch gesagt sein, Rom mit dem Fahrrad zu erkunden, ist die vielleicht beste Idee, die ich je hatte. Man kommt überall in Schnellsttempo hin ohne sich die Füsse wund zu laufen und hat doch jederzeit die Gelegenheit, zu stoppen und zu verweilen. Und das Beste: Fahrradfahrer (auch solche, die wie Piraten pedalen) werden von der Polizei schlichtweg ignoriert.

Wir sind die ersten eineinhalb Tage spaziert, danach zwei Tage wie die Teufel gefahren und haben den letzten Tag wieder zu Fuss genossen. Ein perfekter Tempowechsel in meinen Augen.



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Dienstag, 2. April 2013

Unterwegs in Roma, No.1




Oh, I lost my heart to Roma
Eigentlich wollten der Lieblingsmensch und ich über Ostern Rom erobern. Doch von der ersten Minute an eroberte Rom unsere Herzen - mit seinen fantastischen Aussichten, wo immer man hinschaut, den Gassen und Kopfsteinpflastersträsschen, den himmlischen Cappucchinos und Gerichten. Meine Lieben, wir assen sonnengereifte Tomaten, duftende Erdbeeren und den saftigsten Mozarella die Buffalo, den man sich vorstellen kann.

Unser allerliebstes Lieblingsquartier ist Monti. Es schmiegt sich mit pittoresken Gassen gleich in der Nähe des Colosseums an einen der sanften Hügel Roms. Der Mix aus alteingessessen Nachbarn, kleinen Läden, Handwerksbetrieben, Restaurants und jungen Boutiquen ist einfach grossartig. Hier ein paar unserer Entdeckungen...


Sein tägliches Gelato holt man sich in Monti in der Gelateria Il Gelatone (via Serpentini, gleich etwas oberhalb der Piazza Madonna de Monti). Den besten Cappuccino gibts beim Kaffeepabst Er Baretto (Via del Boschetto). Im Stehen an der Bar getrunken, kostet er ungefähr einen Euro!


Der Gurtmacher in der Via Urbana ist ein wahrer Maestro. Vom Leder aus Florenz bis zur Schnalle lässt man sich hier einen Gurt für unter 20 Euro massfertigen, der nicht nur wunderschön ist, sondern für immer und ewig hält.


In der Via Panisperna liegen gleich zwei Schätze: Ein klitzekleiner Lebensmittelladen geführt von einem leidenschaftlichen Geniesser. Der perfekte Halt, um sich für ein Picknick einzudecken: Erdbeeren, Orangen und den besten Mozzarella di Buffalo sind einem hier sicher.  Gleich nebenan ist das Restaurant Ai Tre Scalini, wo man günstig die leckersten Gerichte diesseits des Tibers serviert erhält. Ob Lasagne mit römischen Artischocken, Gnocci mit Brocoletti oder ein Klassiker - hier sind alle Gerichte erstklassig. Wir waren in fünf Tagen gleich zweimal dort!


Und weil wir in Italien sind, hier noch gleich ein zweiter Restaurant-Tipp. Das kleine Gourmet-Restaurant Broccoletti in der Via Urbana hat seine Prioritäten richtig gesetzt: Hochwertige biologische Zutaten aus der Region werden ohne Firlefanz neu interpretiert. Alles ist hausgemacht, auch das fantastische Brot (dessen Rezept ich den Besitzern abgeschmeichelt habe :). Die Menükarte wird einem als Schiefertafel an den Tisch gebracht, die Weinempfehlungen passen und das Tiramiu ist so leicht und luftig wie ein Wölkchen. Himmlisch...





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Donnerstag, 17. Januar 2013

Unterwegs in Gedanken

(Foto via Pinterest)


Fly me to the moon & 
let me play among the stars

Der Januar hat nicht nur ein Loch (Motivation! Gesundheit! Vorsätze!), es ist auch der Ferieneingabemonat. Wohooo!

Ist nicht ein grosser Teil der Reisefreude die pure Vorfreude auf das, was kommen mag? Pläne schmieden ist einfach grossartig: Sich an fremde Orte träumen, zusammensitzen und ausknobbeln, wo's hingehen soll, was man da alles machen könnte, wie viel oder wenig geplant werden soll. Dabei gehts gar nicht darum, die Zukunft schon im Voraus festzuhalten, sondern ihre Möglichkeiten auszukosten, bevor man dann eine Variante davon (hoffentlich) mit Gusto auslebt.

Pläne schmieden ist auch eine gute Möglichkeit, jemanden besser kennenzulernen. Ich zum Beispiel, möchte gerne eine superspontane "Ich-erleb-mal-eben-ein-Abenteuer"-Reisekönigin sein, die mir nichts dir nichts souverän quer durch alle Situationen segelt.

In der Realität buche ich aber lieber früh (spontane Flugreisen können teuer werden!) und weiss gerne, wo ich übernachte. Abends irgendwo auf einer Strasse zu stehen und entscheiden zu müssen, in welches Hotel es nun gehen soll, macht aus mir ein überfordertes Wrack*.

Dafür verplane ich meine Tage überhaupt nicht gerne im voraus. Ich entscheide lieber im Moment nach Lust und Laune oder lasse mich einfach treiben. Dabei auch mal verlorren zu gehen, ist ein Bonus in meinen Augen.
 
Aber genug von mir. Was habt ihr für Reisepläne dieses Jahr? Mit wem solls losgehen? Und mit welchen Tricks seid ihr unterwegs?


*Für solche Momente gibts zum Glück Lieblingsreisegefährten, die das toll finden und zu Hochform auflaufen. Wie gut, dass wir nicht alle gleich ticken!


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Dienstag, 14. August 2012

Auf der Suche nach Inspiration



Ein grünes Welcome-Back-Geschenk

Ich arbeite in einer kreativen Agentur, habt ihr das erraten? Wir liefern jeden Tag neue Ideen und Umsetzungen und manchmal kommen dabei fabulöse Dinge heraus: Wie zum Beispiel das grüne Welcome-Back-Keyboard für zwei Ferienrückkömmlige aus dem Team. Man könnte auch sagen, uns spinnts manchmal ein wenig...

Aber es ist erstaunlich, was sich mit einem alten, ausrangierten Keyboard, ein paar Kressesamen, etwas Wasser und ein paar Tagen Zeit erreichen lässt, nicht?! Ich wünschte, es wäre meine Idee gewesen.

Und ich hoffe sehr, dass der eine oder andere von euch sie für seine Bürokollegen recycelt. :) Green is king!



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Montag, 13. August 2012

Unterwegs in Athen



Die letzte Station der Griechenlandreise führt von Kreta direkt ins Herz von Athen. Inklusive Touristenfotos vor der Aktropolis und einem Balkonblick auf ebendiese (zumindest wenn wir uns ein wenig übers Geländer hinauslehnten), mit AHA-Momenten zur westlichen Kulturentwicklung und kopfverdrehenden Drinks auf einer Rooftop-Bar mit Panoramablick, mit molekularer Sterneküche und währschafter Kost, kostenspieligen Flugsitzplatzscherereien (= entsprechend hysterischen Frauen (ich) und ruhigen Rettern in der Not (er)) aber auch grossartigen 2-Euro-Funden (sprich, die allerbeste Orangenpresse, die es je gegeben hat auf dieser Welt).

Diese Reise war unverhofft, wunderbar, ein echtes Abenteuer und ich bin froh, dass ich sie angetreten habe. Und wie alle wirklich guten Reisen, ist sie auch dann noch nicht fertig, wenn man wieder zuhause ist... auf ein Neues!













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Freitag, 10. August 2012

Unterwegs in Kreta No. 7



Ein heisser (heisser!), träger Nachmittag in Chania, die pittoreske Zwischenstation auf dem Weg nach Athen: Ein leichter Salat zum Mittagessen, ein wenig Window Shopping, Hand in Hand, neugierige Blicke in offene Türen und Fenster, eine kühlende Glacé zwischendurch und der Wunsch nach einer Siesta...










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Freitag, 3. August 2012

Unterwegs in Kreta No. 4



Vamos abends. Die Hitze weicht wohliger Wärme, der Jasmin duftet, die Büsis räkeln sich auf den noch sonnenwarmen Dächern und wir werden beim Abendspaziergang mit Trauben und einer traumhaften Abendstimmung beschenkt....












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Donnerstag, 2. August 2012

Unterwegs in Kreta No. 3



Kochen mit Koula

Eine der Freuden am Reisen ist für mich stets das Entdecken einer fremden Küche. Und schon so mancher Trip ist rund um Mahlzeiten geplant worden hier im herzogschen Hause. Einen echt kretischen Kochkurs besuchen zu dürfen, war deshalb eine der schönsten Überraschungen. :)

Unser Kurs in Vamos fand ganz romantisch (und heiss) unter freiem Himmel in einer Ruine statt und wurde von der grandiosen Köchin Koula (Bild oben) geleitet. Diese Frau ist eine echte Küchengöttin, die mit leidenschaft kocht und kochen lehrt - und die definitiv keine Scheu vor der Verwendung von Olivenöl kennt (wir haben ungefähr einen Liter verkocht!).

In knapp zwei Stunden haben wir - der Lieblingsmensch, eine russische Familie und ich - unter der kundigen Anführung von Koula ein Festmahl zubereitet:

Lamm an Tomatensauce mit grünen Bohnen
Handküchlein mit Käse und frischer Minze
Gefüllte Weinblätter
Zucchini Bratlinge
Randensalat an griechischem Joghurt
Griechischer Salat

Und zum Dessert gab es ein wunderbares mit 
Bergamotte und Nelken parfümiertes Halva von Koula


Hmmm... Kretisches Essen ist einfach, ehrlich und unglaublich gut. Ich werde definitv einige Gerichte in mein Standardrepertoire aufnehmen (und euch natürlich brühwarm weiterverraten).


 







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