Posts mit dem Label Begegnungen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Begegnungen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 29. Juli 2013

Schau mir in die Augen, Grosser.


Ach, was ist heut für ein schöner Montag. Ich geh meinen Lieblingsmenschen am Flughafen abholen.

Wie anders sich dieser Tag doch anfühlt, als damals mit dem Hochstapler, der dann doch nicht am Flughafen war und ich mit meinem Geburtstagsgeschenk wieder unverrichteter Dinge umkehren musste. Damals war das zu schlimm und bizarr, um sich noch richtig schlimm anzufühlen. Es fühlte sich einfach leer und hilflos an.

Ganz anders heute, als ich mit übervollem Herzen an denselben Ort zurückkehre und einen Menschen willkommen heisse, bei dem ich mich sicher, leicht und wunderbar frei fühle. Wieder habe ich ein Geschenk dabei und diesmal weiss ich, er wird da sein. Wird hoffentlich immer da sein. Das Leben ist zu kurz, um es nicht mit glücklichem Herzen mit dem besten Menschen der Welt zu verbringen.


------------------------------

Dienstag, 3. November 2009

Begegnungen

(Bild via Le Love)

Manchmal ist eine Umarmung, eine wirkliche, richtige, echte, schmeiss-dich-rein-mit-allem-was-du-hast-Umarmung alles, was man braucht. Weil eine Umarmung mehr ist als zwei Körper und vier Arme, die sich da umschliessen, weil keine Heizung und kein kuscheliges Kaschmirjäckchen die Wärme eines anderen Menschen ersetzen kann, weil...

All I wanted was a Hug

Holly Welker für die New York Times

Montag, 19. Oktober 2009

Begegnungen



Einsamkeit

Einsamkeit lautlos samtener Acker
aus Stiefmutterveilchen
verlassen von rot und blau
violett die gehende Farbe
dein Weinen erschafft sie
aus dem zarten Erschrecken deiner Augen ~

Nelly Sachs


(Bild via Once Wed)

Sonntag, 5. Juli 2009

Begegnungen

(Bild via Flickr)

Die Prinzessin und der Frosch

Auf dem Heimweg von meinem Geburtstagsessen mit Freunden im Nooch und gemütlichem Sein in der Turnhalle, bin ich in meiner Strasse einem Frosch begegnet. Er hüpfte vor mir über den nächtlichen Fussgängerstreifen und wusste dann nicht so recht wohin des Weges. Unschlüssig blieb er stehen und ich mit ihm.
"Küss ihn doch, vielleicht ists ein Prinz!",
rief ein Typ von der Quartierdisco nebenan herüber. Gelächter. Nun ja, Männermangel hin oder her, küssen mochte ich ihn nun doch nicht gerade... aber ihn einfach so seinem Schicksal überlassen?

Kurzentschlossen packte ich ihn in meine Geschenktüte und setzte ihn um die Ecke an einem ruhigeren Plätzchen wieder aus. Lange liess er sich Zeit, bis er seinen Kopf aus der Tüte streckte und dann vorsichtig heraus und unter ein Blatt hüpfte.

Kleiner Frosch, ich hoffe, dir gefällt dein neues Zuhause...