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Dienstag, 8. Mai 2012

Dessertträume



Fffleur ganz süss

Als Berns bester Zuckerbäcker Frau und nigelnagelneues Bébé einpackte, um eine erste Familienreise nach Paris zu wagen, war klar, dass ich für ihn einspringen würde, als eine Dessertanfrage kam.

Ausgerüstet mit Zutaten, Rezepten und Hardware verwandelte ich meine Küche letztes Wochenende in ein süsses Schlachtfeld, auf dem Kämpfe gegen Caramel zuerst grandios verloren* und dann heroisch gewonnen wurden, sich Eier, Butter, Zucker und Milch in sämige Cremen verwandelten, der Backofen vergnügt vor sich hin brummte und der Duft von Zitrone und Rhabarber verführerisch in der Luft lag...

Ein Vergnügen und eine Herausforderung, die mich als elende Rezeptdeserteurin, welche ein Rezept sozusagen nie von A bis Z befolgt, definitiv auf die Probe stellte!


Trifle mit Apfelmus, Schlagsahne und Caramel.


Königliche Torta della Nonna.


Zitronenmousse mit Zitronenbäumchenblüten.


Lauwarmer Rhabarberkuchen mit Vanilleschlagsahne.



Als wäre eine Dessertbombe in der Küche expoldiert.... alles ist überall und meine 
Hände sehen vom Abwaschen so aus, als seien sie achzig Jahre alt - mindestens!


* Ich wusste nicht, dass es so viele Versionen des Scheiterns gibt in Sachen Caramelproduktion. Aber lasst mich euch gestehen, ich kenne sie nun alle!



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Samstag, 14. Mai 2011

Kulinarisches


 
Wer die ganze Woche nur mit seinem Kopf arbeitet, braucht dringend Tätigkeiten, bei denen die Synapsen wieder Luft holen können und der Rest des Menschen auch noch ein bitzeli zum Zuge kommt. Für mich bedeutet das in der Küche herumzuwerkeln, zu experimentieren mit Texturen, Geschmäckern, Kombinationen, neuen Ideen. Wie gut, dass ich in letzter Zeit gleich zweimal die Gelegenheit hatte, Zügelcatering zu spielen!

Wahrscheinlich ist es ein Überbleibsel meiner emmentalischen Vorfahren - aber ich mag es, Menschen mit gutem Essen zu umsorgen und sie satt und glücklich zu sehen.





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Sonntag, 17. April 2011

Dessertträume




Dieses Dessert geht bei mir sogar in dessertlosen Vor-Oster-Zeiten durch. Denn Rhabarber ist biologisch gesehen keine Frucht, sondern ein Gemüse. Sodele, ihr seht, es handelt sich hiermit also um einen leckeren Gemüsekuchen *g*. Gesüsst ist das Ganze nur mit einem Esslöffel Honig und ein bitzeli Vanillezucker. Mehr braucht es nicht. Schliesslich will die frische Herbe der Rhabarber nicht zum süssen Tode geprügelt werden. Zuckerschnuten giessen sich einfach beim Servieren noch etwas Honig oder Ahornsirup über ihr Kuchenstück. Voilà.



Rhabarberkuchen

Zutaten 
2 Eier
Vanille, nach Geschmack
1 EL Honig
1/2 TL Trockenhefe
Orange, Schale und Saft
Milch
100g Hirsemehl
50g Dinkelmehl
50g gemahlene Mandeln
5 Stangen frische Saisonrhabarber
30g Zucker
Mandelsplitter nach Gutdünken
Sauerrahm


Rezept 
1. Eier, Vanille, Honig, Orangenschale und -saft mit Trockenhefe mischen. Hirse-, Dinkelmehl und Mandeln hinzufügen. Soviel Milch hinzufügen, bis ein relativ flüssiger Teig entsteht. Ein paar Stunden zugedeckt an einem warmen Ort stehen lassen.

2. Rhabarber waschen, abtrocknen und in Stücke schneiden. Mit Zucker mischen und auf einem Gitter 30 Minuten stehen lassen, damit der Rhabarber etwas Wasser ziehen kann.

3. Ofen auf 200 Grad Celsius heizen. Teig in eine vorbereitete Backform geben und Rhabarberstücke darüber würfeln. Mandelsplitter und nach Gutdünken etwas Zucker darüber sprinkeln. Je nach Ofen und Formgrösse 30-40 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen.

4. Lauwarm mit einem Klacks Sauerrahm und Honig oder Ahornsirup (für die Süssen) servieren.

Bon app!










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