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Montag, 1. Oktober 2012

In Gedanken



NIE/IMMER

Kennt ihr die Gedankengänge auch, die von diesen netten kleinen Begleitern namens "immer" und "nie" umrandet werden? Immer und Nie sind ziemlich gut darin, einem glauben zu machen, dass das Leben bis zum allerletzten Tag genau so ist, wie JETZT. Und JETZT ist in diesem Zusammenhang nie, der beste Tag des Lebens, mhm!

Wieso ist es so verdammt einfach, zu glauben, dass sich die Dinge nicht ändern werden (zum besseren, zum besten)?! Dabei ist die wohl erste Grundregel des Lebens, stete Veränderung. Alles ist im Fluss, alles in Bewegung. Was leben will, muss sich verändern, wird sich verändern, garantiert.

Ich habe letztens für ein Magazin mit einer tollen Psychologin darüber gesprochen. Sie sagte, dass genau diese Denkart der beste Weg in die Krise ist - oder eben der schnellste Weg aus der Krise heraus: Wenn Dinge, Situationen oder Menschen IMMER oder NIE so sind, wie sie sind, macht uns das sehr hilflos (und ängstlich, wütend... you name it). Wenn wir davon ausgehen, dass nichts und niemand immer so sein wird, dass sich die Dinge, Menschen und Situationen ändern können und werden, dann ist vieles (alles!) möglich. Wir können handeln, wir können mit dieser Perspektive auch im Moment gelassen bleiben, wir haben Hoffnung.

Eigentlich logisch, nicht?

Wenn ihr* euch in den nächsten Tagen also wieder einmal dabei erwischen solltet, eure Gedanken mit "immer" und "nie" auszuschmücken, wisst, dass sich alles ändert... alle Dinge, alle Situationen, alle Menschen. Auch ihr.


*Und ich spreche hier genau so zu mir selbst!







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Dienstag, 6. September 2011

Wort Schatz



Wörter, Sätze, Gedanken... was beim Lesen von der Seite springt und sich in meinem Kopf festsetzt, wird hier in der Wortschatzkiste aufbewahrt.

Diesmal: Von den Lippen lesen, Stimmungen, Ungesagtes, Wahrheit, eine Art Barometer der Persönlichkeit beginnend in den Winkeln, in denen manchmal mehr Ausdruck liegt als im ganzen Körper. Mein Lieblingsmensch hat solche Lippen und hier fängt seine Schönheit an.





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Dienstag, 15. März 2011

Innehalten

Manchmal passieren Dinge, die sich nicht in Worte fassen lassen. Zu unzulänglich sind sie für das, was passiert. Jedes gute Wort zu klein für das Leid, jeder Gedanke zu weit weg. Verständnis lässt sich nicht innerhalb von zwei Punkten verpacken, einordnen. Erklärungen scheitern an der Ohnmacht, dass da Dinge passieren, die grösser sind als unser kleiner Intellekt, unser begrenztes Herz.

Es gibt kein Rezept, um zu begreifen, was in Lybien, was in Japan passiert, keinen Patentweg, wie mit dem Schmerz und dem Leid umzugehen, dem schieren Ausmass, der Katastrophe, welche diese Ereignisse für jedes einzelne Leben bis hin zum Körper einer ganzen Gesellschaft haben.

Man möchte seine Hand, sein Herz ausstrecken und helfen, lindern, wieder gut machen. Doch wie? Ich bin sicher, es gibt zwischen Verzweiflung und Ignoranz Mittel und Wege. Noch weiss ich nicht genau, welche.


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Samstag, 17. Oktober 2009

Zeit

Was einem bei manchen Menschen so durch den Kopf geht...

(Bild via Le Love)