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Dienstag, 29. Mai 2012

Unterwegs



Abenteuer ad hoc

Müssen Pläne sich wie ausgedacht entfalten, um mit einem "erfolgreich" bewertet zu werden? Oder sind sie nicht eher dazu da, um sich die Zeit bis zum Start zu vertreiben? Sich vorfreuend auf ausgeheckte Vorhaben, die vielleicht so passieren werden - und vielleicht auch ganz anders.

Denn manchmal ist das Beste an Plänen, sie über den Haufen zu schmeissen und sich einfach von der Lust und den Launen des Moments treiben zu lassen. Abenteuer ad hoc sozusagen. Diese führen einen nicht selten an Orte und in Situationen, die man sich so nie vorgestellt hätte. In Hochsitze im Wald oder auf verlassene Spielplätze, wer weiss das schon im Voraus.

Das allerbeste, wunderschönste Tüpfelchen auf dem "i" solcher Momente ist, dass einem dabei jede Menge (verrückter?!) Ideen für neue Planereien in den Sinn kommen. Los gehts!










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Sonntag, 8. April 2012

Unterwegs in Bali No.3


Das Wohnzimmer der Affen. Monkey Forest, Ubud.






PS: Mehr Bali gibts hier.


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Freitag, 2. Juli 2010

Unterwegs

...in Gedanken. Aber nicht alleine...

Auf einem goldenen Grashalm herumkauen und beim Fangen spielen zwischen den Baumstämmen entwischen.

Die Füsse ins eiskalte Wasser stecken, bis sie beginnen zu kribbeln.

Zusammen ein Tape mit Lieblingsliedern hören, dem Regen zusehen und sich ganz alleine auf der Welt vorkommen.

Feld-, Wald- und Wiesenabenteuer an einem Sonntagnachmittag bestreiten und wissen, dass zuhause ein feinduftender Kuchen auf einen wartet.


Wetten zu wissen, von wem sich das Büsi als erstes streicheln lassen wird.

Sich Kurzgeschichten und Gedichte vorlesen, in den Himmel gucken, Sommersprossen zählen.

(Bilder von Anna Verlet)

Dienstag, 25. Mai 2010

Have A Lovely Day!

(Foto von Jamie Beck)


Ich will ein Garten sein

Ich will ein Garten sein, an dessen Bronnen
die vielen Träume neue Blumen brächen,
die einen abgesondert und versonnen,
und die geeint in schweigsamen Gesprächen.

Und wo sie schreiten, über ihren Häupten
will ich mit Worten wie mit Wipfeln rauschen,
und wo sie ruhen, will ich den Betäubten
mit meinem Schweigen in den Schlummer lauschen.


Rainer Maria Rilke
31.12.1897,
Berlin-Wilmersdorf