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Sonntag, 11. November 2012
Sonntag, 10. Juni 2012
Ohrmuschel
Vor ein paar Tagen hat es mich im Stadttheater Bern ziemlich vom Logensitz gepustet: Dass Mozart's Così fan tutte eine der am schwelgerisch schönst anzuhörenden Opern ist, wusste ich natürlich. Aber wie die Berner Truppe die Geschichte nicht nur nett vortrug und sich dabei ein paar Schritte hierhin und dahin bewegte, sondern sie tatsächlich spielte - und zwar mit mit unglaublichem Gusto - war einfach nur toll. Merci tuusig für den gelungenen Abend und bitte mehr solch überzeugend gespielte Opern!
PS: Das da oben ist natürlich nicht das Stadttheater Bern. Wer ein bitzeli reinhören will, wie es bei uns zu und her ging, schaut hier rein.
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Freitag, 20. Januar 2012
Glück ist...
... Hingabe.
PS: Die ganze 5. Sinfonie von Mahler gibt es übrigens hier zu hören, sehen, geniessen...
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Montag, 19. Dezember 2011
Showtime
Es muss Weihnachtszeit sein, wenn frau nach der Yogastunde in ein Kleid schlüpft, ihre Trainingswuschelfrisur notdürftig zurechtrückt und in die Stadt schreitet, um mit einer fablösen Freundin mitten in der Woche eine Oper zu sehen.
Und zwar nicht mit dem Fussvolk, nein. 1. Rank, links von der Bundesratsbox waren die zwei Damen hier anzutreffen (und fühlten sich wie Pretty Woman!). Einfach so, um schöne Wagnerklänge zu hören (Der fliegender Holländer) und das Leben zu geniessen. Merci!
Und zwar nicht mit dem Fussvolk, nein. 1. Rank, links von der Bundesratsbox waren die zwei Damen hier anzutreffen (und fühlten sich wie Pretty Woman!). Einfach so, um schöne Wagnerklänge zu hören (Der fliegender Holländer) und das Leben zu geniessen. Merci!
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Mittwoch, 30. November 2011
Mittwoch, 13. April 2011
Ohrmuschel
(via Hornexcerpts)
Für mich war Wagner bisher immer der Typ, der dicke Damen mit blonden Zopfschnecken auf den Ohren solange in den höchsten Tönen singen liess, bis die Fensterscheiben klirrten... dass Hitler ein Fan war, brachte ihn mir auch nicht gerade näher ans Herz.
Nun aber habe (wieder einmal bei Radio Lab - die Jungs sind echt brilliant!!!) eine Sendung zum Ring der Nibelungen gehört, dieses massive, vierteilige Weltendrama und jetzt... nun jetzt juckt es mich echt in allen Fingern, mir den "Ring" auch einmal zu Gemüte zu führen. Die Mytologie! Die Musik! Die Manie!
Schon nur das Vorspiel des ersten Teils, Rheingold, macht schwache Knie. Es ist fliessendes, spiegelndes, strudelndes Wasser in Tonform...
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Sonntag, 27. März 2011
Auf der Suche nach Inspiration...
Wenn schon Oper, dann richtig, sagten wir uns gestern und betraten das Berner Stadttheater aufgerüscht von der Sohle bis zum Scheitel, um uns in Mozarts Oper aller Opern, Don Giovanni, zu verlieren. Da treffen die süssesten Melodien auf die bittersten Charakterzüge, es wird geliebt, gerächt, geschmerzt und gelogen bis zum schwarzen Ende. Ein Klassiker.
Völlig begeistert vom reduzierten Bühnenbild (weisse Tücherwasserfälle, Kronleuchtergeschwader!), wirkungsvollen Regieeinfällen (der Orgientisch, der Einbezug des Publikumsraumes!) und schönen Stimmen (bis auf dieses eine unglückliche Miscasting, das mir noch beim Nachgedanken daran die Haare zu Berge stellt, da man bei jedem Ton fürchten musste, der Gute würde entgleisen und elendiglich gegen die Wand knallen mit seinen Passagen) hat es mich dennoch ein wenig in den Fingern gejuckt, endlich einmal mehr schauspielerische Authentizität in diese Opernkisten zu bringen. Es ist einfach nicht sehr bedrohlich, wenn die Darsteller ihre Fäustchen ballen und vier Minuten lang davon singen, einen kurz und klein zu schlagen, ohne jemals wirklich angriffig auszusehen. Seufz...
Nichtsdestotrotz, wer die Chance hat, sollte unbedingt ein Date mit Don Giovanni ausmachen. Die Vorstellungen laufen noch bis zum 17. Juni 2011.
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Völlig begeistert vom reduzierten Bühnenbild (weisse Tücherwasserfälle, Kronleuchtergeschwader!), wirkungsvollen Regieeinfällen (der Orgientisch, der Einbezug des Publikumsraumes!) und schönen Stimmen (bis auf dieses eine unglückliche Miscasting, das mir noch beim Nachgedanken daran die Haare zu Berge stellt, da man bei jedem Ton fürchten musste, der Gute würde entgleisen und elendiglich gegen die Wand knallen mit seinen Passagen) hat es mich dennoch ein wenig in den Fingern gejuckt, endlich einmal mehr schauspielerische Authentizität in diese Opernkisten zu bringen. Es ist einfach nicht sehr bedrohlich, wenn die Darsteller ihre Fäustchen ballen und vier Minuten lang davon singen, einen kurz und klein zu schlagen, ohne jemals wirklich angriffig auszusehen. Seufz...
Nichtsdestotrotz, wer die Chance hat, sollte unbedingt ein Date mit Don Giovanni ausmachen. Die Vorstellungen laufen noch bis zum 17. Juni 2011.
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