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Samstag, 27. Februar 2010

Im Visier


Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: es werde Licht! Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war.
Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Genesis 1


Himmelblicke von Lichtkünstler James Turrell.

(Bilder via View on Canadian Art)

Mittwoch, 12. August 2009

Im Visier



(Bild via Ambient Awareness)

Bei Recherchen für ein Projekt bin ich auf James Turrell gestossen. Er ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Lichtkünstler und ein Vertreter der „Light and Space“-Bewegung, die in den 60er Jahren in Kalifornien begann... ein superfaszinierender Typ. Er arbeitet mit natürlichem und künstlichem Licht und macht Naturprojekte, räumliche Installationen und architektonische Arbeiten. Ein Ziel seiner Arbeiten ist, dass der Betrachter das Material Licht physisch erfühlen kann. Klingt ein bisschen nach Carrie Bradshaw's Liebhaber Aleksandr Petrovski? Hab ich auch gedacht. Grins. Aber Turrell macht wirklich unglaublich schöne Sachen (neben den interessanten und einfach nur verrückten ;P).

In Unna, Deutschland, gibt es übrigens die "Schule des Sehens", ein Museum mit Installationen von Turrell. Wer lieber etwas weiter gehen möchte, kann in den argentinischen Anden das James Turrell Museum of the Hess Art Collection besuchen. Und nicht zuletzt wäre wohl ein Besuch des Roden Craters ein echtes Erlebnis. Turrell hat diesen erloschenen Vulkan in der Painted Desert in Arizona gekauft und baut ihn seit 1974 zu einem Himmelsobservatorium um...


(Bild via Preview)


(Bild via Flickr)


(Bild via SpacePlace)


(Bild via What is art?)


(James Turrell, Bild via PNCA)